STADTRADELN-Star & STADTRADELN-Botschafter Blog


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Radeln ist toll

Ecrit le 26.09.2020 de Armin Ahmadi
Equipe: ADFC Duisburg
Commune: Duisburg in der Metropole Ruhr

Das Stadtradeln hat mir beigebracht, dass viele Sachen nicht so schwer sind, wie man denkt.
Zum Beispiel pro Tag mehr als 45 Kilometer Fahrrad fahren.
Am Anfang habe ich mir gedacht: oh wie soll ich es mit 8 Stunden Arbeit schaffen?
Was ist, wenn das Einfluss auf meine Leistung bei meiner Arbeit hat. Wenn ich wieder zu Hause bin, kann ich noch meinen Haushalt organisieren?
Danach habe ich fest gestellt, dass ich trotz so viel Fahrrad fahren mehr Energie habe und mehr Lust. Ich bin glücklicher und am Abend kann ich einfacher einschlafen.
Außerdem habe ich meinen Körper verschont und einen kleinen Beitrag am Umweltschonen gehabt.
Unser Teamkapitan Wolfgang hat mich mit seiner Kilometeranzahl motiviert, mehr als nötig Fahrrad zu fahren aber er ist nicht zu kriegen beim Fahrrad fahren.
Ich finde es so toll, dass es solche Aktionen gibt, damit uns Menschen bewusster wird, wie viele Kilometer man mit dem Fahrrad im Monat schafft und man braucht nicht unbeding das Auto.
Ich bedanke mich, dass ich hier teilnehmen dürfte.
Ich hoffe, dass wir auch nach dieser Aktion so viel Fahrrad fahren.
Bleibt gesund und fahrt vorsichtig

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Fazit Stadtradeln

Image Ecrit le 26.09.2020 de Christine Wolff
Equipe: DIE GRÜNEN Oldenburg - and friends
Commune: Oldenburg

Liebe StadtradlerInnen,
zunächst einmal bin ich selbst überrascht, wie viele alltägliche Besorgungen ich mit dem Rad erledigen konnte. In den drei Wochen "Stadtradeln" habe ich fast 400 Kilometer mit dem Fahrrad zurückgelegt und es war keine Anstrengung. Das Auto ist zur notwendigen Nebensache geworden. Für einen Umzug z.B. ist es einfach hilfreich. Ich will damit einfach sagen, dass ich das Auto nicht verteufele, aber in vielen Situationen für überflüssig halte. Während der Stadtradelzeit habe ich mit vielen BürgerInnen der Stadt gesprochen. Die einhellige Meinung war: Der Autoverkehr muss aus der Stadt raus. Lasst uns weiter dieses Ziel verfolgen und für ein gutes Klima jetzt und für die Zukunft sorgen.

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Bald geht es los

Image Ecrit le 26.09.2020 de Bianca Dörr
Equipe: Love to ride
Commune: Landkreis Schwäbisch Hall

Ein bisschen steigt die Aufregung. Nachdem ich letztes Jahr als normaler Teilnehmer dabei war bin ich dieses Jahr einer der Stadtradel Stars. In den letzten Tagen stellt sich mir oft die Frage, wie diese 3 Wochen machbar sind. Von Sulzbach-laufen zur Arbeit zu kommen mit den öffentlichen Verkehrsmitteln wird sich ganz schön schwierig gestalten sollte das Wetter es mal nicht zulassen das ich mich auf Rad schwinge. Und dann gibt es da noch eine weitere Schwierigkeit, meine Zumba Kurse die ich im Landkreis verstreut gebe. Da ist eine sehr genaue Planung erforderlich. Wäre das alles nicht schon genug werden wir im Aktion Zeitraum auch noch umziehen. Ihr seht es wird spannend werden ☺

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Die zweite Woche

Image Ecrit le 26.09.2020 de Florian Ahhy
Equipe: Stadtverwaltung Dieburg
Commune: Dieburg im Landkreis Darmstadt-Dieburg

Zu Beginn der zweiten Woche hat sich das Gefühl der ersten langsam im Körper verfestigt. Mehr als ein Besuch im Ort und eine kleine Abendrunde in Richtung des Umlands im Norden waren nicht drin.

Der nachfolgende Sonntag kann ein wenig durch eine Familienfahrt mit der Tochter sowie einem Abschluss am letzten Öffnungstag des schönen Biergartens im Dieburger Schlossgarten glänzen.

Nach den Pflichten als Vater und Stadtrat am Montagmorgen, d.h. das Kind zum Kindergarten bringen und anschließend zum Rathaus fahren, blieb gar Zeit für eine kleine Tour im Messeler Hügelland zum Jagdschloss in Kranichstein. Die „Entdeckung“ einer Station der Kolpings-Wallfahrt nach Dieburg und die Rast wurden festgehalten. Trotz alkoholfreiem Weizen blieb eine allergische Reaktion aus :)

Verblüffend wirkte, dass ein Schwimmbadbesuch in unserem schönen Städtchen durchaus ein paar Kilometer für eben dieses in der Kampagne zusammenbringt. Aus dem Schlangensee samt Tochter (über die Wertung meiner Frau) kommt hierbei rund ein Zehner zusammen. Für einen Kilometer auf der Schwimmbahn reichts allerdings nicht.

An den Werktagen glich die zweite Woche ziemlich ihrer Vorgängerin. Hin- und Rückfarten zur Arbeit sind mittlerweile Routine und dank des Wetters gut zu machen. Kalt ist es in der Frühe dennoch, mittlerweile ist dies aber eine bekannte Variable. Eine der morgendlichen Walddurchquerungen hinter Roßdorf ergab ein herrliches Spiel von Licht und Farben in der aufgehenden Sonne. Dafür (und für eine kleine Notdurft) hält man gerne an. Auf dem Heimweg grüßt sich Mensch und Pferd zudem an gewohnter Stelle.

Eine zweite Nachtfahrt mit dem Klimaschutzmanager, der diesmal auf dem E-Lastenfahrrad unterwegs war, führte dazu, dass ich noch etwas mehr Holz vor der Hütte habe!

Glanzlicht zum Ende der Woche war das Auffinden eines Fastnachtsbonbons (e Gutsje!) in der Thermobekleidung auf der Fahrt in den Dienst. Mit der Freude über den Fund (und der traurigen Gewissheit über den Ausfall der Fastnacht wie wir sie lieben im nächsten Jahr) ging es weiter.

Auch die zweite Woche verlief problemlos, und die Begeisterung über die Erfahrungen im Rahmen dieser Kampagne hält an. Bewegung an der frischen Luft ist quasi voll und über den Tag verteilt in diesen integriert und dies - mit weniger Ausnahmen als erwartet - ohne einen spürbaren Zeitverlust. Mein derzeitiges Alltagsempfinden lässt ein Kraftfahrzeug nicht vermissen. Lediglich der Hintern tut dies ordentlich, das nervt mittlerweile richtig.

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KidicalMass

Ecrit le 26.09.2020 de Georg Bogdahn
Equipe: Offenes Team - Lauf
Commune: Lauf a.d. Pegnitz im Nürnberger Land

Das Highlight der ersten Woche beim Stadtradln war auf jeden Fall der Ausflug nach Nürnberg. Ein Teil der Familie ist mit dem Zug nach Nürnberg, um sich ein paar Kilometer zu sparen. Der andere Teil direkt nach Nürnberg. Fast zeitgleich sind wir dann an der ersten Station dem Spielzeugmuseum angekommen. So langsam ist das Fahrrad dann doch nicht. Danach noch kurz was essen und eine kleine Runde Tretbootfahren auf dem Dutzenteich. Zum Glück kommt man mit dem Fahrrad in Nürnberg schnell von A nach B. Wobei man sich an den Verkehr auf den Fahrradwegen rund um die Wörder Wiese gewöhnen muss. Ist halt Großstadt. Um hier ein Zeichen zu setzten, die Lage überall zu verbessern ging es dann zur Kidical Mass. Einmal Kreuz und Quer durch die Innenstadt demonstrieren. Mit Polizeischutz macht das richtig Spaß, mitten auf den großen Straßen zu radeln. Die Kinder waren begeistert und sind ganz vorne mitgefahren. Nach dem Abschluss der Demo ging es zurück entlang der B14. Zu viert entlang der Radweg direkt zum Belohnungseis am Schluss standen dann 30 bzw. 50 km auf dem Tacho.

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Wie mein Stadtradelfahrrad mich gefunden hat

Image Ecrit le 26.09.2020 de Renan Cengiz
Equipe: Die PARTEI Rheinberg
Commune: Rheinberg im Kreis Wesel

Ein Stadtradelblog soll auch einen philosophischen Mehrwert bieten. Darum, liebe Radler*innen, möchte ich Ihnen am Beispiel der verblüffenden Geschichte meines Stadtradelfahrrads gern erzählen, wieso es sich meiner Ansicht nach lohnt, nicht etwa hoffnungsvoll zu sein, sondern zuversichtlich.

Zweimal kein Lotto – Hoffnung vs. Zuversicht

Ich unterscheide aus pragmatischen Gründen zwischen Hoffnung und Zuversicht. Klar, es sind nur Worte. Aber ich sehe darin zwei Prinzipien, von denen mir eins das liebere ist. Plakativ gesagt:

A) Ich kann hoffen, dass mein Schicksal sich wendet. BEISPIEL – Wie man im Lotto gewinnt. Variante 1: Eine Bekannte meiner Oma ging jeden Samstag in den Lottoladen und fragte, ob sie denn gewonnen hätte. Irgendwann empfahl ihr der Lottoscheinverkäufer, doch erst einmal Lotto zu spielen. „Ach was“, sagte die ältere Dame, „wenn der liebe Gott will, gewinne ich auch so“. Die Frau konnte nur darauf hoffen, zu Geld zu kommen.

B) Ich kann zuversichtlich sein, dass ich mein Schicksal zu einem guten Teil selbst gestalten kann. BEISPIEL – Wie man im Lotto gewinnt. Variante 2: Mein Opa spielte jeden Samstag Lotto, gab aber den Schein nie ab, steckte das Geld für den Schein in eine Büchse und sparte sich so seinen ganz persönlichen Lottogewinn zusammen. Der liebe Gott musste nicht mehr nachhelfen – mein Opa war einfach ein Sparfuchs. Er konnte zuversichtlich sein, zu Geld zu kommen.

Zwischenfazit und kein Fahrrad

In Fall A) hoffe ich auf jemanden oder etwas außerhalb von mir – das kann ein Mensch sein, ein Arbeitsvertrag oder eine esoterische Entität.

In Fall B) vertraue ich auf etwas in mir – meine Stärken, meine Intuition, meine Gefühle, meine Fertigkeiten – meine Möglichkeiten, mein Leben zu gestalten.

Mir gefällt B) besser, weil ich lieber gestalte als zu warten, lieber erschaffe als zu konsumieren. Und so machte ich mir auch weder Sorgen noch Hoffnungen, als mir klar wurde, dass ich zwar Stadtradelstar werden würde, aber kein funktionierendes Fahrrad besaß.

Die verfluchten Pannen

Ich besitze zwei zusammengeschusterte Räder, die höchst wahrscheinlich verflucht sind. Seit dem Spätsommer 2019 nämlich ereilte beide eine Reihe von Pannen. Drei verschiedene Hobbyfahrradmechaniker konnten dem Spuk kein Ende setzen. Also dachte ich mir: Okay. Sparst du auf ein Neues. Dann kam Corona, und da ich mein Geld als selbstständiger Unternehmer im Text- und PR-Bereich verdien(t)e, war sparen nicht mehr drin.

Meine Mutter bot mir an, mir Geld für ein neues Fahrrad zu leihen. Ich lehnte dankend ab. Ich mag das Gefühl nicht, reflexartig und unter Druck handeln zu müssen, um vorauseilend irgendwelchen Normierungen gerecht zu werden. Mein Gefühl sagte mir außerdem: Du musst dir keine Sorgen machen. Du hast das Fahrrad bereits, du weißt es nur noch nicht. Der Verstand ist ja bekanntlich ein Idiot, also vertraute ich auf meine inneren Berater*innen und erklärte meiner Mutter, ich würde mich um das Problem kümmern, sobald ich Stadtradelstar wäre – und das war immerhin noch mehr als einen Tag hin.

Sie können wollen, aber wollen Sie auch können?

Am nächsten Abend hatte ich immer noch kein Fahrrad – und immer noch keine Sorge. Wissen Sie: In meinem Leben sind so viele Menschen und Variablen, und mit allen interagiere ich, an allen hinterlasse ich meine Spuren (und vice versa), allen gebe ich etwas und von allen bekomme ich etwas. Aber es sind so viele Menschen und Variablen, dass ich selten genau weiß, was ich bekommen werde und von wem. Es funktioniert aber. Es kommt.

Du bist ja jetzt Stadtradelstar, sagte sie

Diesmal kam es in Form einer jungen Radsportlerin, die ich aus anderen Zusammenhängen bis vor Kurzem nur flüchtig kannte. Und wie das so ist, wenn man sich im Leben zum dritten Mal trifft und schon die ein oder andere Nachricht ausgetauscht hat – schenkte sie mir … ein Fahrrad. Ha! „Du bist ja jetzt Stadtradelstar“, sagte sie, und auf meine ungläubige Nachfrage, ob sie mir das (wirklich schnieke) Teil wirklich schenken wollte, bekannte sie, rund 25 Fahrräder in ihrer Garage stehen zu haben; sie sei Sammlerin und verschenke gerne.

Zum Glück keine Kontrolle

Mancher würde das nun als göttliche Fügung oder Schicksal interpretieren. Ich respektiere, wenn jemand so denkt. Aber wenn Sie mich fragen, dann ernten Sie ein verschmitztes Lächeln, weil ich mich freue, dass der Radweg meines Lebens zwar selten glatt geteert ist, es aber mein Weg ist – und trotz aller Unwägbarkeiten und karmischen* Zusammenhänge ist es mein Herz, das den Rhythmus zu dieser Reise pumpt, meine Zunge, die die Lieder singt, mein Bauch, der die Tücher fühlt und mein Bein, das die Pedale tritt. Ich will nicht behaupten, irgendeine Art von Kontrolle zu haben – aber ich glaube, dass Menschen Schöpfer sind und jeder Mensch ein großer Faktor ist in der Gleichung seiner Wirklichkeit. Ach. Ich könnte jetzt ausschweifen. Aber wissen Sie was: Fahren Sie lieber ne Runde Fahrrad.

Alles Gute!

Und, ach ja, ich lade Sie ein: Werden und bleiben Sie sich treu, dann wirken Sie zwar vielleicht öfter wie ein*e Trottel*in, aber es wird leichter werden, mit dem Leben zu rollen statt gegen es anzustrampeln.


Sternchen: Karma? Jetzt denken Sie vielleicht, ich sei ein esoterischer Buddhist. Dem ist nicht so. Karma bedeutet „Wirken“ oder „Tat“ – jede Handlung ist Karma. Und karmische Verstrickungen? Damit meine ich die endlosen Wechselwirkungen zwischen den Handlungen, die ja alle Folgen haben und auch Produkte vorangegangener Handlungen sind; geistig wie physisch.

Bild: Kathleen Bergmann / Pixabay

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Kilometer 264 bis 271 oder "Jeder Kilometer zählt"

Image Ecrit le 26.09.2020 de Claudia Basener
Equipe: Stramme Waden
Commune: Neukirchen-Vluyn im Kreis Wesel

Ich bin heute zwei Kilometer gefahren. Und das ist gut so! Wie ich darauf komme, diese kaum Leistung fordernde Leistung zu feiern? Weil ich immer noch bei 100% Stadtradeln bin.

Ich hatte gestern ein Gespräch mit einem Teammitglied der strammen Waden. Es ging um hohe Kilometerzahlen von anderen. Wie solle man denn da mithalten, wenn man nicht so viele Kilometer zu fahren hat? Dieses Teammitglied war schon Stadtradler als es Stadtradeln noch gar nicht gab. Die Hauptstrecke ist der Weg zur Arbeit. Und dieser beträgt "nur" 4 Kilometer. Guckt man sich jetzt den Kilometerstand an, ist da bisher noch nicht sooo viel zusammengekommen. Aber: Die Kilometerzahl ist letztendlich auch nur eine Zahl. Da geht es nicht ums Mithalten. Es geht um die Strecken, die wir im Alltag vor uns haben. Und wenn ich das Glück habe, vor meiner Haustüre arbeiten zu können, dann ist das ein großes Glück. Wichtig ist doch nur, dass wir so oft wie möglich das Auto stehenlassen. Und 100% Stadtradeln bei 8 Kilometern am Tag brauchen keinen Vergleich zu scheuen.

Einzig der Stadtradelstar sollte ein bisschen auf seine Kilometerzahl schauen. Aber bis jetzt schaut's ganz gut aus.

PS: Ich werde gerade dran erinnert, dass ich ja heute doch schon mehr geradelt bin. Aber das war in der Nacht - und "heute" ist erst nach dem Aufstehen.

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3 Wochen STADTRADELN-Star: Ein Résumé

Image Ecrit le 26.09.2020 de Anna Hofmann
Equipe: UMSICHT
Commune: Oberhausen in der Metropole Ruhr

Fern ab von den anfänglichen Schwierigkeiten als STADTRADELN-Star und der sich daraus ergebenden Pflicht auch auf die Mitbenutzung von Autos anderer zu verzichten, hat mir die Zeit als STADTRADELN-Star vor allem eins gebracht – jede Menge Spaß, Ortskenntnis und neue Kontakte!

Bei zumeist bestem Wetter bin ich in dieser Zeit nicht nur mit dem Rad zur Arbeit (Aktion mdRzA läuft noch bis 30.09.2020) unterwegs gewesen, sondern habe auch die zusätzliche Motivationsspritze genutzt, um intensiv mein neues zu Hause und die Region zu erkunden. Immer im Gepäck meine Secondhand-Fahrradtasche sowie Hänge- oder Isomatte für die gemütliche Pause zwischendurch, möglichst im Grünen.

So gingen viele meiner Tagestouren in die nahegelegenen Städte und Stadteile, wie bspw. Bochum, Mühlheim an der Ruhr, Hattingen, Duisburg Nord und Essen Kettwig. Dabei hat die Aktion auch dazu geführt, dass ich Freunde und Familie zum (vermehrten) Umstieg aufs Rad motivieren konnte. In bester Gesellschaft war ein gemeinsames Highlight auf jeden Fall der Besuch des Landschaftspark Duisburg Nord und die Führung im Hochofen 5 sowie eine 25 km lange Radtour für veganes Sushi nach Bochum.

Auch zeigte sich einmal mehr, dass Radfahren verbindet! Insbesondere zu Corona-Zeiten bietet sich so eine ideale Form des Kennenlernens für Zugezogene. Sei es durch Events wie den wöchentlichen Radler-Stammtisch in der Radmosphäre (Radler-Bistro in Essen-Altendorf) oder Smalltalk mit Gleichgesinnten während meiner Touren. Oft genug wurde ich beim Radeln bereits angesprochen, bevor ich selber wusste, dass ich mich gerade verfahren hatte. Das Ruhrgebiet überzeugt durch Hilfsbereitschaft und Offenheit der Radfahrenden!

Zudem haben mir die oft gut ausgebauten Radfernwege (RS 1, RuhrtalRadweg), Themenrouten (NaturRoute, TalRoute) und das Knotennetzsystem das Radfahren sehr entspannt gemacht. Innerstädtisch und auf den Hauptverkehrsadern der Stadt weist das Radwegenetz jedoch noch erhebliche Defizite in seiner Durchgängigkeit auf. Hier macht das Radfahren oft nicht nur keinen Spaß, sondern führt auch nahezu täglich zu mindestens einer gefährlichen Verkehrssituation. Dabei ist im innerstädtischen Bereich der Umstieg vom Auto aufs Fahrrad mit am wichtigsten.

Daran anschließend möchte ich an dieser Stelle auch noch einmal auf die starke Umweltverschmutzung der Radwege und Städte im Raum Essen hinweisen. Nicht selten liegen die grünen Randstreifen oder Wege voll mit Plastik, Verpackungen, Zigarettenstummeln und (zerbrochenen) Glas- oder Plastikflaschen. Das gilt insbesondere in der näheren Umgebung von Abfallbehältern, Rastplätzen oder Take-Aways, wie bspw. dem mobilen Fahrrad-Café an der Zeche Zollverein Essen.

Oft sind die Müllbehälter nicht nur zu gering bemessen, auch die Entleerungsintervalle scheinen zu grob gewählt. Dies zeigt sich insbesondere auch auf meinem Weg zur Arbeit, wo ich werktäglich beobachten kann, wie sich die Müllberge um die Abfallbehälter über Tage weiter auftürmen.

So endet das STADTRADELN 2020 – Oberhausen für mein robustes Trekkingrad Europa trauriger Weise mit einem Platten am vorletzten Tag. Deshalb griff ich gestern trotz herbstlichem Wetter auf mein geliebtes 50-jähriges Rennrad Gitane zurück. Das Flicken steht heute bei der allwöchentlichen Fahrradwartung an.

Zusammenfassend lässt sich sagen, Radfahren in der Metropolregion Rhein-Ruhr hat Potenzial. Zwar wurde mit Pilotprojekten wie dem RS 1 und dem Knotennetzsystem schon einiges erreicht, bis zu einer „Fahrradcity“ ist es jedoch noch ein langer, steiniger Weg. But we’ll get there…Dank freier und politisch unabhängiger Bürgerinitiative wie dem RadEntscheid Essen, dem ADFC als bundesweit agierender Radfahrverband, aber auch dem Engagement jeder/jedes Einzelnen durch Aktionen wie die Critical Mass, mdRzA und natürlich auch STADTRADELN.

Wenn alle gemeinsam eine neue Begeisterung für das Zweirad entfachen, die vorhandenen positiven Tendenzen stärken und insgesamt die Radverkehrsnutzung steigern, macht dies weitere Anstrengungen in der Fahrradpolitik zwingend erforderlich: Für die Verbesserung der Radwege-Infrastruktur im Ruhrgebiet und für den Schutz unserer Umwelt!

In diesem Sinne: Danke an STADTRADELN 2020 – Es war mir eine Freude und bis zum nächsten Jahr! Am Ende stehen auf meinem persönlichen Kilometerzähler übrigens in Summe 634 km an 21-Radeltagen. Aber weil vor dem STADTRADELN nach dem STADTRADELN ist, werden ich schon spätestens Montag wieder im Fahrradsattel gen Arbeitsplatz sitzen.

https://www.waz.de/staedte/oberhausen/oberhausens-stadtradel-star-setzt-auf-ein-30-jahre-altes-rad-id230391584.html

https://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit-ruhr/video-anna-hofmann-oberhausens-rad-influencerin--100.html

Weitere Informationen:
https://radentscheid-essen.de/
https://www.adfc-nrw.de/willkommen-beim-adfc-nrw.html
https://criticalmass.de/
https://www.mit-dem-rad-zur-arbeit.de/bundesweit/index.php

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Einkaufen

Image Ecrit le 26.09.2020 de Thomas Klappich
Equipe: Postbank Bonn
Commune: Bonn

Einkaufen als STADTRADELN Star?
Naklar mit dem Rad und wenn die ganze Familie mitfährt bekommt man auch viel mit.

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Stadtradeln baut keine Radwege

Ecrit le 26.09.2020 de Harald Kreutzer
Equipe: BAUT ENDLICH GUTE RADWEGE FÜR ALLE!
Commune: Saarbrücken im Regionalverband Saarbrücken

Letzte Woche gab es übrigens noch einen Beitrag bei Radio SR1 über das Stadtradeln. Sorry, hatte ganz vergessen, den hier zu verlinken, weil die Woche so viel los war.

Ihr findet ihn hier zum Nachhören:
https://www.sr.de/sr/sr1/programm/themen/stadtradeln_2020_saarland_100.html

Es werden zwei Positionen gegenübergestellt.

Contra: "Christiane Solte dagegen ist viele Jahre mit ihrem Team "Zauberladen" mitgefahren. In diesem Jahr ist sie aber nicht mehr dabei, weil sie den Eindruck hat, dass die Aktion nichts bewirkt. Da fahren die mit, die ohnehin Fahrradfahren, meint sie. Die Aktion bewegt aber kaum jemanden, aufs Rad umzusteigen."

Pro: "Fahrradfahrer Harald Kreutzer findet die Aktion gut, weil sie der Politik signalisiert, dass es in Sachen Radfahren noch Handlungsbedarf gibt."

Ich wurde dort für die Position "Pro" verbucht, weil es ja sonst irgendwie auch keinen Spaß macht, wenn niemand dagegen hält :D Der Vollständigkeit halber möchte ich aber an dieser Stelle doch noch mal zu Protokoll geben, dass ich das Stadtradeln grundsätzlich begrüße, es aber auch nur als einen kleinen Baustein sehe auf dem Weg zu einer Verkehrswende im Saarland. Stadtradeln bietet den sich beteiligenden Kommunen eine Möglichkeit, dass sie für das Radfahren vor Ort ein bisschen Werbung machen können, ohne dass es weh tut und ohne lästige Diskussionen, wo man den Radverkehr verbessern könnte und den Autos Platz wegnehmen müsste. Einige Kommunen sind dort ein bisschen mutiger als andere und setzen den Störungs-Radar ein, über welchen man Defizite im Radverkehrsnetz melden kann. Die Landeshauptstadt ermuntert die Nutzer*innen des Stadtradelns auch, dass diese sich die dazugehörige App herunter laden, um Informationen zu erhalten, welche Wege stark von Radler*innen frequentiert sind, welche man vielleicht noch nicht auf dem Schirm hat. Das ist alles gut und wichtig.

Stadtradeln alleine wird jedoch keine Radwege bauen und die Infrastruktur verbessern. Es Bedarf hier des Engagements aller Alltagsradler*innen, welche diese Zeilen gerade lesen. Die Verkehrswende wird nicht in Fahrt kommen, wenn man über schlechte Radwege schimpft und ansonsten selbst nicht aus dem Quark kommt und auf die Politik, Verwaltung, Medien zu geht und sich mit anderen Radler*innen zusammen tut, um etwas zu bewegen. Die Politik wird sich nicht von selbst auf diesen Weg begeben. Sie braucht vielmehr das starke und deutliche Signal aus der Gesellschaft, dass sich etwas für den Radverkehr (und die anderen "ökologischen" Verkehrsmittel) bewegt. Dazu hat z.B. der offene Brief von Christiane beigetragen, welcher zu einer Berichterstattung zum Thema geführt hat, aber auch das Engagement vieler einzelner Alltagsradler*innen, welche in den letzten Jahren dazu gekommen sind und ihre Zeit rein geben, um etwas für den Radverkehr zu bewegen. Danke euch und ich würde mir sehr wünschen, dass künftig noch viele weitere engagierte und entschlossene Radler*innen dazu stoßen werden!

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Es tut mir leid.

Ecrit le 26.09.2020 de Harald Kreutzer
Equipe: BAUT ENDLICH GUTE RADWEGE FÜR ALLE!
Commune: Saarbrücken im Regionalverband Saarbrücken

Eigentlich wollte ich diesen Blog gerne mit ein paar netten Beispielen füllen, wie vernetzte Mobilität in Saarbrücken gelebt wird. Über den Tellerrand hinaus des Verkehrsmittels, welches man tagtäglich nutzt. In meinem Fall also das Fahrrad. Ich hatte dafür auch mal bei ein paar Leuten durchgeklingelt, welche mir vielleicht ein paar Inspirationen hätten geben können, was so vor Ort abgeht oder zumindest mal in Planung ist. Seien sie auch in ferner Zukunft, um das Fahrrad besser mit anderen Verkehrsträgern zu vernetzen. Zu oft kam da allerdings "Sie können das Fahrrad nach 9 Uhr im Bus kostenlos mitnehmen!" und dann musste das Gegenüber oft überlegen, was man nun noch aufzählen könnte. Zu oft hatte ich auch das Gefühl, dass die Leute vom Fach sich zwar mit "ihrem" Verkehrsmittel arrangiert haben, aber dass das Weiterdenken aufhört, wo es eine andere Zuständigkeit betrifft. Das ist wirklich sehr schade.

Es gibt ja schon auch ein paar Beispiele, die man noch hätte erwähnen können, wie z.B. die Fahrradboxen, welche an einigen Bahnhöfen stehen oder dass man Klappräder auch umsonst vor 9 Uhr mitnehmen kann. Theoretisch. Wenn man das allerdings mal ganz praktisch ausprobiert, dann merkt man schnell, wo man im bestehenden System an Grenzen stößt. Als ich in der ersten Woche des Stadtradelns mit dem Klapprad im ÖPNV unterwegs war, habe ich schon an der einen oder anderen Stelle leise geflucht. Ich fahre sehr gerne ÖPNV, aber mit dem Fahrrad dabei ist das noch mal eine ganz andere Geschichte. So ein Klapprad nimmt ja eigentlich nicht viel Platz weg im zusammengefalteten Zustand, aber wenn man sich damit in den morgendlichen Schul- und Berufsverkehr begibt, dann können einem schon mal die Schweissperlen auf die Stirn treten. Die Busse sind zu diesen Zeiten sowieso schon ziemlich überfüllt und wenn man dann noch ein Fahrrad unter dem Arm hat, muss man schon ziemlich jonglieren und sich sein Eckchen suchen. Keine Erfahrung, die wirklich Spaß macht. Aber wie sagte jemand letztens aus dem Bereich ÖPNV zu Fahrrädern im Bus? Eigentlich nehmen sie in Bussen ja schon viel Platz weg für reguläre Gäste. Ich verstehe das Dilemma, aber so macht man es den Leuten halt auch nicht unbedingt schmackhaft, dass sie zwischen den unterschiedlichen Verkehrsmitteln wechseln, wenn dort schon Hürden aufgebaut werden. Lösungen müssen her! Wie wäre es mit Bussen, welche mehr Platz lassen im Eingangsbereich? Oder sollten Fahrräder vielleicht auf eine Art Gepäckträger hinter dem Bus? Vielleicht gibt es auf diesem Planeten ja schon irgendwo eine Lösung, wo dies gut geregelt wird?

Als Neu-Besitzer eines Klapprades, welcher dies im ÖPNV nutzen möchte, muss ich auch mal Kritik los werden an den jeweiligen Fahrrad-Firmen: Ich hab ziemlich lange darüber gerätselt, welches Klapprad ich mir nun zulege. Man kann dort ja schon einige Hundert bis Tausend Euro auf den Tisch legen für ein Klapprad. Ich habe mich dann für eine Variante entschieden, welche knapp über 500 Euro (auch nicht gerade wenig Geld für mich) gekostet hat, jetzt aber auch schon wieder rumzickt bei der Schaltung. Bei Koffern werben die bekannten Marken damit, dass sie gut für's Flugzeug geeignet sind, weil sie besonders leicht sind oder bestimmte Maße nicht überschreiten. Habt ihr das schon mal an Falträdern gesehen, dass diese damit werben, dass sie wegen X, Y oder Z besonders gut für den ÖPNV oder für's berufliche Pendeln sind? Ich nicht. Es würde mich aber interessieren und ich denke viele andere auch, weil man so ein Ding ja meist nicht kauft, um damit längere Strecken zurück zu legen. Im Saarland gab es da ja auch schon mal durch das saarländische Ministerium für Wirtschaft und Verkehr eine Initiative, um "vergünstigte" Klappräder an die Frau oder den Mann zu bringen? Vielleicht kann man ja durch das Ministerium noch mal auf dieses Thema drauf gucken und vielleicht ist ja auch vorstellbar, dass man Menschen dabei mit Gutscheinen unterstützt, welche das Auto stehen lassen und sich dafür ein Klapprad zu legen + eine ÖPNV-Karte? Klar, natürlich nicht nur als Förderung für diese Gruppe der Gesellschaft gedacht, weil die anderen zwar vielleicht kein Auto haben, aber ebenso gefördert werden müssten.

Schwierig ist bei der Fahrradmitnahme im Moment auch der verfügbare Platz im Bus. Wäre es dort vorstellbar, dass man über eine App eine Info bekommt, wie voll der jeweilige Bus oder die Bahn ist? Hierfür müsste man allerdings auch ermitteln, wie viele Personen sich im Moment in dem jeweiligen Verkehrsmitteln befinden und so weit ist die Technik im saarländischen ÖPNV glaube ich noch nicht (siehe meinen ersten Beitrag "Tüt, tüt!")?

Eigentlich wollte ich als sog. "Stadtradel-Star" auf schöne Beispiele ein gehen, wie man das mit der vernetzten und digital-unterstützten Mobilität im Saarland gut hin bekommen kann. Im Moment gehe ich aber eher mit dem Gefühl aus diesen 3 Wochen des Stadtradelns heraus, dass das Thema noch eine große, große, große Baustelle ist und sich im Moment noch niemand wirklich zuständig fühlt. Vielleicht gibt es ja auch die eine oder andere schöne und positive Entwicklung, welche ich übersehen habe? Dann würde ich mir sehr wünschen, dass man dies verstärkt öffentlich kommuniziert, damit ich, aber bestimmt auch viele andere Menschen davon profitieren können und hoffentlich vielleicht Menschen vom PKW auf den ÖPNV und das Fahrrad umsteigen!

Euer Harald von Weltveränderer e.V.

PS: OK, einen habe ich noch: Ich würde mir sehr, sehr wünschen, dass die Menschen, welche über die Mobilität der Zukunft entscheiden, auch mal die unterschiedlichen Fortbewegungsarten am eigenen Leib auf dem Weg zur Arbeit ausprobieren und nicht nur in Besprechungszimmern vom grünen Tisch darüber diskutieren. Manchmal drängt sich mir der Eindruck auf, dass Entscheider*innen z.B. aus/ für dem/ den Bereich ÖPNV, diesen gar nicht für ihre alltäglichen Wege nutzen. Wie kann man ein Produkt nach vorne bringen, wenn doch lieber das Auto nutzt, weil man sich insgeheim denkt, dass der ÖPNV ja so schlecht ist und man daher doch das Auto benutzen "muss"?

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Von Gersweiler nach Burbach mit Rad. Auch neue Radschutzstreifen helfen nicht!

Image Ecrit le 26.09.2020 de Susanne Speicher
Equipe: Fridays for Future Saarbrücken
Commune: Saarbrücken im Regionalverband Saarbrücken

Wer von Gersweiler mit dem Rad nach Burbach möchte lebt gefährlich. Schon in Gersweiler stauen sich an manchen Tagen die Autos von der Autobahnauffahrt bis hoch zum Sportplatz. Einfach Wahnsinn, wie viele Autos Richtung statt wollen. Dabei sind es nur wenige Kilometer in die City, welche grundsätzlich sehr gut mit dem Rad zu erreichen wäre. Doch die fehlende Radinfrastruktur erschwert die Strecke. Wo Autos im Stau stehen, kommen Radelnde nicht ohne weiteres vorbei. Schließlich existieren in den Stadtteilen Gersweiler und Klarenthal keinerlei Radwege geschweige denn Radschutzstreifen. Somit wird man gezwungen die Autos zu umfahren, wenn man nicht mit im Stau stehen möchte. Dies ist jeden Tag aufs neue eine lebensgefährliche Situation. Zudem kommen Pöbeleien und Beschimpfungen durch so manche im Auto Hockenden. Wenn man es durch die Automassen bergab geschafft hat, ist die Gersweiler Brücke die nächste Herausforderung. Irgendwie und irgendwo einordnen. Radwege Fehlanzeige, obwohl die Brücke erst erneuert wurde. Und dann gehts nach Burbach! Der erste Radschutzstreifen ist endlich in Sicht. Doch plötzlich hört er mitten auf der Straße einfach auf und schon ist die nächste Gefahrensituation eingeplant, denn Autos nutzen die Unterbrechung des Radweges, um dort mal schnell zu parken. Auch hier ist Stau an der Tagesordnung und gerade mit dem Lastenrad, besteht keine Möglichkeit, diesem Auszuweichen. Also steht man mit den Autos und deren Abgasen voll im Stau. Wie kann es zu einer solchen Fehlplanung kommen? Liebe Stadtverwaltung, wir brauchen ununterbrochene Radwege, um sicher von A nach B zu kommen. Und diese im gesamten Stadtgebiet. Von Klarenthal, nach Gersweiler, nach Burbach in die City. Die Leute steigen nicht aufs Rad um, wenn sie Angst haben müssen überfahren zu werden. Es gibt viel zu tun! Das Stadtradeln ist eine schöne Sache und es zeigt die Lücken der Radinfrastruktur an vielen Stellen. Nun bitte zügig handeln! :)

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11. Tag Stadtradeln

Ecrit le 26.09.2020 de Renate Fuchs
Equipe: Stadt Hof
Commune: Hof

Guten Tag!

Heute in die Arbeit geradelt. Regen / 7 Grad. Wenn man sich richtig anzieht ist das kein Problem.
Gestern Nachmittag radelte ich an der langen Schlange , die sich auf der Ernst-Reuter-Straße gebildet hat, so einfach locker auf dem Radweg vorbei.
.....Tja, wer koo der koo....
Allerdings muß man bei den Übergängen schon mit aufpassen sonst wird man
von den eiligen "Noch schnell links Abbiegern bevor die Anderen kommen" übersehen. Radler haben keine Knautschzone.
Schauen wir aufeinander!
So, nun radel ich nach Hause.
Allen ein schönes Wochenende.

Euere Radel Füchsin

P.S.: Morgen schreibe ich mal nicht.

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Regentour

Image Ecrit le 26.09.2020 de Erik Weide
Equipe: Offenes Team - Friesenheim
Commune: Friesenheim im Ortenaukreis

Eigentlich wollte ich das letzte Wochenende nochmal nutzen um richtig km zu machen. Leider spielt das Wetter überhaupt nicht mit. Bereits gestern mussten Patrick und ich die Tour abbrechen, die Klamotten waren nass und durch....

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Wilhelm Heinrich Brücke oder Bismarckbrücke – welche Brücke ist sicherer?

Image Ecrit le 26.09.2020 de Torsten Reif
Equipe: Grüne Lenker
Commune: Saarbrücken im Regionalverband Saarbrücken

Kaum ein Straßenprojekt der letzten Jahre wurde so heftig, intensiv und emotional diskutiert wie die Neugestaltung der W-H-Brücke. Gerade von oben betrachtet muten die vielen Spuren wie ein schwer entwirrbares Geflecht an. Für viele Betrachter waren schwere Unfälle vorprogrammiert. Zum Glück hat sich diese Befürchtung nicht eingestellt. Was mich nicht sonderlich verwundert. Auch wenn die Spuren auf dem Luftbild verwirren mögen, geht es in Sachen Sicherheit immer darum, ob ein*e Verkehrsteilnehmer*in von den anderen Beteiligten frühzeitig wahrgenommen werden kann. Und das ist auf der Brücke definitiv der Fall. Egal aus welcher Richtung kommend bewegen sich die langsameren Radfahrer*innen immer vor möglicherweise auf eine Abbiegespur wechselnden Autofahrer*innen. Die gegenseitige Rücksichtnahme funktioniert an dieser Stelle sehr gut. Lediglich einen Wermutstropfen würde ich an der W-H-Brücke anmerken. Bei der Verkehrsführung von der Saaruferstraße hätte man mehr Mut zeigen können und eine direkte Abbiegespur nach links über die Brücke einplanen sollen.
Nichts desto trotz wird die Brücke mittlerweile von den Radfahrer*innen sehr gut angenommen und wie selbstverständlich befahren.
Das liegt aber auch daran, dass die Radspuren keine andere Spuren kreuzen. Genau das ist auf der nächsten Brücke über der Autobahn nicht der Fall. Am Kreisel an der Bismarckbrücke kreuzt eine Abbiegespur den Radschutzstreifen kurz vor der Einfahrt in die Franz-Josef Röder-Straße. Während auf der WH Brücke in vergleichbaren Situationen längere Einfädelspuren existieren, gibt es am Bismarckkreisel nur diesen einen sehr gefährlichen Punkt. Hat der Radverkehr, der über den extra rot gefärbten Schutzstreifen geradeaus in die Präsident-Baltz-Straße (Verlängerung der Feldmannstraße) geführt wird, eigentlich Vorfahrt? Wenn ja, wissen das die Autofahrer*innen auch? Rechnen Ortsunkundige damit, dass ein vor ihnen fahrender Radfahrer respektive eine Radfahrerin die eigene Spur in Richtung Präsident-Baltz-Straße kreuzt? Ich denke eher nicht!
Diese Situation kann sicherlich entschärft werden. Ich hätte da auch schon eine Idee.
Mein Fazit fällt klar aus: Die W-H-Brücke ist in punkto Sicherheit für Radfahrer*innen deutlich besser geplant als die Bismarckbrücke.

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Radfahren bedeutet Zeit nehmen

Image Ecrit le 26.09.2020 de Michelle Selina Diedrichs
Equipe: Stadt fährt Rad
Commune: Marl in der Metropole Ruhr

Diese Woche fing für mich toll an - nämlich mit einem freien Tag.
Den wollte ich nutzen, um Einiges zu erledigen.
Altglas und Pfand wegbringen stand als erstes auf meiner Liste. Das erledige ich zugegebenermaßen sonst mit dem Auto.
Diesmal musste mein Fahrradanhänger her.
Da sich die Menge in Grenzen hielt, war das absolut machbar.
Auf dem Rückweg hielt ich noch bei einer Freundin, um mir einige Dinge von ihr zu leihen. Kaum zu glauben, wieviel so ein Fahrrad transportieren kann.

Zuhause angekommen, ging es auch fast schon wieder weiter. Meine defekte Uhr musste umgetauscht werden. Also ab mit dem Radl nach Dorsten.
Es war herrlichstes Wetter, weshalb ich auf dem Rückweg am Kanal Halt machte.
Und hier die erste Erkenntnis der Woche: Radfahren lädt beizeiten zum Verweilen und Entschleunigen ein!

Die Erkenntnis am nächsten Tag war ziemlich holprig.
Ein Arbeitstermin quer durch die Stadt. Wie schon oft erwähnt: in Marl gibt es ein gutes Wegenetz. Allerdings sind die Wege in Teilen dermaßen huckelig, dass es sich empfiehlt, im Stehen zu fahren.

Am Mittwoch hieß es: Radfahren bedeutet Zeit nehmen!
Mein Brautkleid musste in Dorsten abgenäht werden. Damit ich nicht völlig fertig und verschwitzt dort ankomme, plante ich viel Zeit ein.
Und siehe da: auch sowas ist ohne Auto machbar.
Bloß zum Ende hin wurde es heikel. Ich verquatschte mich mit einer Freundin, es fing aus Eimern an zu gießen und es dämmerte langsam. Und hier wurde mal wieder deutlich: Die Beleuchtung auf vermeintlichen Radwegen ist vielerorts definitiv ausbaufähig.

Nun mein Fazit aus den drei Wochen Stadtradeln:
Es gibt oft Alternativen zur Nutzung des PKW. Wenn man "gezwungen" ist, das Auto stehen zu lassen, findet man gute Möglichkeiten und Wege.
Einiges werde ich beibehalten.
Deutlich wurde in dieser Zeit, dass beim ÖPNV echt noch Luft nach oben ist und insbesondere zwischen den Städten Radwege und Beleuchtung noch fehlen.
In Zukunft will ich weiterhin versuchen, das Auto so wenig wie möglich zu nutzen. Das ist mein ganz persönlicher Gewinn aus diesem Experiment.

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Ja, aber… die Sache mit den Komfortzonen

Ecrit le 26.09.2020 de Hansjörg Albrecht
Equipe: Radpendler Leonberg
Commune: Leonberg im Landkreis Böblingen

„Fahret Sie jetzt bei DEM Wetter etwa au mitm Fahrrädle….?“
Man kennt das: die bisweilen ungläubigen Fragen aus dem Kollegen- und
Bekanntenkreis:
Fragen beginnen oft mit, ja aber… und gehen weiter mit …wenn es
regnet, …wenn es schneit, …wenn es heiß ist, …kalt, …trüb, …dunkel,
usw.
Es gibt darauf eine kurze Antwort und eine längere. Die kurze lautet:
Ja.
Die längere ungefähr so: Wetter ist immer. Wir sind nicht aus Zucker.
Herbst- und Winterspaziergänge bei rauer Witterung können auch mal eine
Stunde oder mehr dauern, und zählen - anders als z.B. Apneutauchen,
Rafting oder Freeclimbing - trotzdem nicht zu den Extremsportarten. Und
Radfahren?
Letztlich geht es um die persönliche Komfortzone, und deren Grenzen.
Das muss jeder selbst einschätzen. Ich finde, es macht Spaß, Dinge
auszuprobieren. Und um Grenzen zu verschieben, ist es gut zu wissen, wo
die Grenzen sind. Wie gesagt: Wetter ist immer.

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Critical Mass Bonn

Image Ecrit le 25.09.2020 de Thomas Klappich
Equipe: Postbank Bonn
Commune: Bonn

Für mich als STADTRADELN Star war es heute quasi eine Pflichtveranstaltung. So machte sich die ganze Familie auf nach Bonn, ok ok die Kids durften es sich im Hänger bequem machen und die Mama und der Papa strampeln. Als wir zu Hause ankamen waren die Kids am schlafen, die Eltern am schwitzen und die gefahren Kilometer blieben bei genau 47 Kilometer stehen.
Ein Dank möchte ich an die Damen und Herren des Ordnungsamt und der Polizei Bonn aussprechen für eine perfekte Absicherung der friedlichen Raddemo.

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Sag beim Abschied leise...

Image Ecrit le 25.09.2020 de Fabian Westphal
Equipe: KurtsKilometerKiller
Commune: Ahrensburg im Kreis Stormarn

...Tschüss!!

Nur ganz kurz noch...die letzten Stunden sind angebrochen, die letzten Kilometer getrackt, die letzten Einkäufe in die Satteltaschen getreten. Die Stadtradelei geht zu Ende.

Zeit für ein Resümee, oder?! Ich fahre ja im Alltag ohnehin viel Rad, deshalb kann ich darauf bezogen wirklich behaupten: Eigentlich war alles wie sonst auch. Der Weg zur Arbeit? Normal. Einkauf auf zwei Rädern? Easy. Familie besuchen? Mit lässiger Lässigkeit.
Schwierig wurde es bei größeren Distanzen. Meistens Richtung Hamburg. Im Rahmen des Stadtradelns hab ich auch diese Strecken mehrheitlich (einige Bus- & Bahneinsätze waren dabei) mit dem Fahrrad abgerissen, aber die Mischung aus viel Rad fahren, wenig schlafen und körperlicher Arbeit rüttelte hart an meiner Kondition. Und leider hat immer noch keiner aus der allerallerobersten Chefetage angerufen, der mir dauerhaft am Dienstagmorgen zwei Stunden Arbeit erlässt...und trotzdem bezahlt. Ich guck mal kurz...doch, doch, Telefon ist an...!
Deswegen werde ich umweltschutztechnisch in Zukunft auf eine Kombination aus Fahrrad (für alles, was gerade noch machbar ist), Auto (für ein paar längere Strecken) und tierproduktärmerer Ernährung setzen. Kombiniere, kombiniere. So der Plan. Ist umsetzbar, finde ich.

Waren sehr coole drei Wochen, 'Chapeau!' an all Euch wilde Kilometer-Tracker, und vielen, vielen Dank an die Kilometer-Tracker-Wegbereiter!
Joa, bleibt nur noch eins zu sagen...

Tschüss...und bis bald!! ;-)

Fabian

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Medienlieferservice

Ecrit le 25.09.2020 de Dr. Adrian La Salvia
Equipe: Stadtbibliothek Erlangen
Commune: Erlangen

Seit einigen Monaten bietet die Stadtbibliothek Erlangen einen neuen Medienlieferservice mit dem städtischen Lastenfahrrad an. Wir haben uns überlegt, wie wir unser Angebot verbessern können. Die Post macht's vor. Ein Best-Practice-Beispiel für intelligente Prozessoptimierung.




Jacques Tati: "Schule der Briefträger" (1947)

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Kaum Radeln leider moeglich gewesen

Ecrit le 25.09.2020 de Adrian Hörmansdörfer
Equipe: Taunusgymnasium Königstein Königstein im Taunus
Commune: Königstein im Taunus im Hochtaunuskreis

Leider war ich waehrend der Stadtradelaktion fast die ganze Zeit krank, so dass ich kaum zum Fahrrad kam. Und einmal musste ich auch das Taxi zum Krankenhaus nehmen, weil ich solche Schmerzen hatte. Aber zurueck bin ich mit Papa im Bus nach Hause gefahren....und mein Vater hat mich mit dem Fahrrad im Krankenhaus besucht. Naechstes Jahr geht das sicher besser!

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Mehr Gaenge waeren gut...

Ecrit le 25.09.2020 de Benjamin Hörmansdörfer
Equipe: Taunusgymnasium Königstein Königstein im Taunus
Commune: Königstein im Taunus im Hochtaunuskreis

Das Radfahren die drei Wochen war schon gut. Auch das Lastenradfahren mit dem Papa. Ich finde es aber doch etwas anstrengend, von der Schule nach Hause mit meinem Rad hochzufahren. Icn wuensche mir ein Fahrrad mit vielen Gaengen, dann kann ich mir das schon gut vorstellen. Und Fahrradhandschuhe, wenn es kalt wird.

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3 Wochen flugs vorbei. 3 Wochen Vergnuegen - kein Verzicht!

Ecrit le 25.09.2020 de Jean-Olivier Schmidt
Equipe: Taunusgymnasium Königstein Königstein im Taunus
Commune: Königstein im Taunus im Hochtaunuskreis

Die drei Wochen ohne Auto vergingen im Nu. Soviel an der frischen Luft war ich gefuehlt schon lange nicht mehr. Und das macht vor allem Freude. Zugegebenermassen war das Wetter auch drei Wochen lang stabil schoen und warm, so dass kein einziges Mal das Regendeck am Lastenrad montiert werden musste. Es fiel mir auch nicht besonders auf, dass ich auf ein Auto verzichten musste und das obwohl ich fuer einen 7 Personen Haushalt zustaendig bin, keiner sonst ein Auto faehrt und zwei Kinder in Schwalbach zur Schule gehen - bzw radeln.
Es gab nur zwei Situationen in der Zeit, in denen dann doch fuer einen in der Grossfamilie ein Auto (Taxi) zum Einsatz kommen musste: einmal im Falle einer Fahrt zum Krankenhaus wegen akuter Schmerzen eines Kindes - eine Fahrt per OePNV waere zwar auch moeglich, aber doch unzumutbar gewesen. Und ein Kindergeburtstag, der zu weit weg war, um diesen per Bus & Bahn oder Fahrrad zu erreichen. Das war also ingesamt eine tolle Erfahrung. Es war auch sehr hilfreich, dass die Stadt ein E Lastenrad zur Verfuegung gestellt hat. Vielen Dank an der Stelle und auch an Herrn Bandy fuer die Ermunterung zur Teilnahme. Mittlerweile kenne ich auch die anderen E Lastenradler in Kronberg und Koenigstein, von denen es eine Handvoll zu geben scheint. Ich hoffe, das Beispiel macht Schule, da die permanenten Staus in der Stadt doch wohl keinem eine Freude bereiten und sicherlich manche Autofahrt problemlos anders erledigt werden koennte. Nach der Erfahrung steht ein Autokauf erstmal nicht an, der Kauf eines Lastenrades ist aber eine echte Option.

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Fr. 25.9.

Ecrit le 25.09.2020 de Tobias Perrey
Equipe: Offenes Team - Emsdetten
Commune: Emsdetten im Kreis Steinfurt

Heute bin ich 20 km Rad gefahren. Das sieht vielleicht für einige nach „ganz viel“ aus, ist es aber überhaupt nicht. Diese Zahl kommt zustande durch insgesamt acht Strecken innerhalb der Stadt, von denen keine länger als 3 km war. Für mich sind diese Mini-Etappen im Alltag kurze Durchschnaufer, die ich echt brauche. Der Kreislauf kommt auf Touren, ich kriege frische Luft. Es würde mich total nerven, wenn ich all das mit dem Auto fahren müsste.
Ich weiß aber, dass viele Menschen das anders empfinden: mein Auto als kleines Wohnzimmer, meine Zelle, in der ich mich von meiner Umgebung, Menschen und Wetter abschotten kann. Ich kenne Leute, die nur ein oder zwei km von ihrer Arbeit entfernt wohnen, aber aus genau diesem Empfinden heraus immer das Auto vorziehen.
Sie wissen nicht, was ihnen entgeht.

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Letzte Fahrt

Image Ecrit le 25.09.2020 de lukas beckmann
Equipe: Erfrischend Defensiv Dieburg
Commune: Dieburg im Landkreis Darmstadt-Dieburg

So, eigentlich wollte ich nach der Mittagsfahrt nicht mehr fahren!
Aber auf einen Wein nach Münster fahre ich doch gerne noch mal mit dem Drahtesel!

Die 3 Wochen verliefen gut, die Zusatzbelastung hat man deutlich gemerkt.
Das Wetter war hervorragend, die härtesten Fahrten waren die nach dem Schaukeldiensg in den frühen Morgenstunden.
Die Super K.O Fahrt war die nach der Hessenmeisterschaft zum Frühdienst am nächsten Tag.
Ich habe tatsächlich den ÖPNV benutzt. Absolut 100% Rad funktioniert nicht:(
Zu bestimmten Terminen sollte man halt nicht verschwitzt kommen! Einkaufen als Single funktioniert ohne Auto sehr gut, solange es der normale Bedarf ist,für größere Besorgungen wird es nicht reichen mit Korb und Rucksack zu fahren:)
Ich bin über das Feedback erfreut :)
Schwachstellen im Radwegenetz habe ich gefunden :) Freude am Radeln habe ich auch nicht verloren
Ich hoffe wir konnten gemeinsam mit dieser Aktion Menschen das Radeln näher bringen und haben viele erreicht die in Zukunft häufiger das Rad benutzen:)
Über die Leistung unserer Schulen bin ich beeindruckt
Danke Dieburg für diese spannenden zwei Wochen
Ps: ich hatte keinen Platten gehabt
Euer KolossvonDieburg ->Lukas Beckmann

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Kilometer 244 bis 264 oder "#keingradweiter #gegengegenwind"

Image Ecrit le 25.09.2020 de Claudia Basener
Equipe: Stramme Waden
Commune: Neukirchen-Vluyn im Kreis Wesel

Ich komme gerade vom Globalen Klimastreik in Vluyn (Bild 1). Gut, dass unsere Neukirchen-Vluyner Fridays for Future-Gruppe so engagiert ist, solche Demos hier vor Ort organisiert und nicht aufhört, lautstark auf Missstände aufmerksam zu machen. Denn das ist bitter nötig, weil #keingradweiter! Nach der Kundgebung am Vluyner Platz ging's durch Vluyn (Bild 2). Ich habe mein Rad zwar geschoben, aber die Stadtradelapp lief weiter. Hups! Wer meint, das wäre geschummelt und ich sollte die drei Kilometer schleunigst raussubtrahieren, kann gerne eine wütende Protest-E-Mail an ismiregal at jucktmichnicht.de schicken. Ich protestiere derweil lieber für sinnvolle Dinge...

Oder ich posiere. So wie gestern. Da stand ein Fotoshooting im Dorfgarten Dorf Neukirchen an. Anlass war unser Halbzeitergebnis beim Stadtradeln. Auf dem Bild präsentiere ich stolz die nach zehn Tagen erradelte Kilometerzahl von Neukirchen-Vluyn. Ihr radelt definitiv besser, als ich posiere. Stephan Baur, Klimaschutzbeauftragter unserer Stadt, hat Mühe ein gescheites Bild von mir zu knipsen, denn ich bin anscheinend zu blöd, in die Kamera zu schauen. Und dann soll ich auch noch gleichzeitig einen Zettel hochhalten, während der Wind in fiesen Böen durch den Dorfgarten pfeift. Ist das hier 'ne Challenge bei Germany's Next Topmodel? Ich habe wirklich Glück, dass ich ein Bild bekomme. Aber in der nächsten Runde muss ich mich mehr anstrengen. Dort erwartet mich laut Wetterbericht allerdings noch mehr Gegenwind. Ich hasse Gegenwind. Noch mehr als ich den Berg hasse. Ich rufe daher die Kampagne #gegengegenwind ins Leben, vielleicht dreht sich dann ja was...

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Buckelpiste

Image Ecrit le 25.09.2020 de Dr. Florian Janik
Equipe: Amt 13
Commune: Erlangen

Der Weg im Bild liegt auf meinem täglichen Weg im Rathaus und zurück. Die Bahnunterführung Michael-Vogel-Str.. und jeden Tag ärgere ich mich über diese Buckelpiste. Noch ärgerlicher: eigentlich wollten wir sie dieses Jahr sanieren. Leider gab es nur eine Firma, die es machen wollte. Zu einem unannehmbaren Preis. Neuer Versuch folgt!

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Slalom um E-Scooter

Image Ecrit le 25.09.2020 de Anna Hofmann
Equipe: UMSICHT
Commune: Oberhausen in der Metropole Ruhr

Die seit Juni 2019 zugelassenen E-Scooter sollen als Autoersatz einen Beitrag zum Umweltschutz leisten. Vermarktet werden sie als das umweltfreundliche Fortbewegungsmittel der Zukunft für Stadt und Land. Stichwort: Nachhaltige Mobilität. Doch die Realität sieht anders aus. Ein persönlicher Erfahrungsbericht.

Bereits während der ersten Tage in Essen fiel mir die (im Vergleich zu Bremen), deutlich erhöhte Anzahl von E-Scootern auf. Bequem düsen die Fahrer*innen damit „emissionsfrei“ von A nach B und missachten dabei nicht selten die Verkehrsregeln, fahren unerlaubt auf Gehwegen und sind wegen ihrer Unachtsamkeit oder Trunkenheit in Unfälle verwickelt. Ungenutzt stehen oder liegen die Roller dann (mit leerem Akku) überall, häufig achtlos hingeworfen, herum. Ob im Gebüsch, an Bushaltestellen, auf Fahrradstellplätzen, in Einfahrten oder Geh- sowie vor allm Fahrradwegen. Eine deutliche Ballung ist hierbei an hochfrequentierten Bus- und Tramhaltestellen sowie im Universitätsviertel erkennbar. Nicht selten müssen Fahradfahrende diesen dann ausweichen - dann heißt es: Slalom um E-Scooter.

Eine Auswahl der ärgerlichsten Slalom-Situationen aus gerade einmal 3 Tagen während des STADTRADELN-Events habe ich fotografisch festgehalten. Anfangs habe ich die E-Scooter daraufhin noch aus dem Weg geräumt…aber das Ausmaß war irgendwann zu hoch.

Einen fest zugewiesenen Platz haben diese elektronischen Zweiräder im Straßenverkehr demnach offensichtlich noch nicht. Von den öffentlichen Ladestationen mal abgesehen.

Zudem entsteht der Eindruck, dass hier keinerlei Substitution stattfindet. Die Nutzer*innen scheinen dieses Gadget mehr als Spielzug für Strecken zu nutzen, die vorher besser mit dem Rad oder zu Fuß zurückgelegt wurden. Damit wird der E-Scooter zum „Add-on“. Statt Emissionen zu reduzieren, wird hier lediglich der umweltschädliche Lithiumabbau befeuert! Außerdem werden die Geräte zum Aufladen von sogenannten „Juicern“ eingesammelt, wobei wiederum Transporter mit Verbrennungsmotoren eingesetzt werden. So verursacht das Fahren der E-Scooter selbst zwar keine direkten Emissionen, jedoch kommen durch die Roller noch mehr Verbrenner-Fahrzeuge auf die Straßen oder werden zumindest verstärkt eingesetzt.

Dabei sollte doch grundsätzliches Ziel nachhaltiger Mobilität sein, die gesellschaftlich notwendige Mobilität möglichst umweltfreundlich zu gestalten. Und hierbei einerseits den Autoverkehr zu reduzieren und andererseits mehr Raum für Fahrradfahrende und Füßgänger*innen zu schaffen.

Stattdessen bringt diese „grüne“ Technologie leider Aussagen wie die folgende auf den Plan: „Jetzt, wo es E-Scooter gibt, wozu sollte ich da noch Fahrrad fahren?“

Dem Zitat entgegen bleibt zu hoffen, dass die Verkehrsexperten mit ihrer Prognose richtig liegen und die E-Scooter genauso schnell wieder von der Bildfläche verschwinden, wie sie aufgetaucht sind.

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Landkreis Stade Resümee

Image Ecrit le 25.09.2020 de Dr. Henrik Althaus
Equipe: Team Himmelpforten
Commune: Landkreis Stade

Es war kein Problem diese drei Wochen alle Strecken mit dem Fahrrad zu bewältigen, da ich sowieso fast kein Auto mehr fahre. Seit Januar 2019 habe ich ein Pedelec, was dafür sorgt, dass ich nicht mehr so ins Schwitzen komme und das Fahrradfahren zu einem Genuss macht.

Leider ist es oft noch sehr gefährlich Fahrrad zu fahren. Immer muss ich mit der Unaufmerksamkeit der Autofahrer rechnen. Gerade in Stade ist der Verkehr so stark und die Fuß- und Fahrradwege oft so schmal, dass es starke Konflikte zwischen Fußgängern, Fahrradfahrern und Autofahrern gibt. Wahrscheinlich gäbe es mich nicht mehr, wenn ich nicht so konzentriert fahren würde.

Zu Beginn der drei Wochen standen 7240 km auf meinem Tachometer und am Ende 7787 km, also bin ich insgesamt 547 km geradelt. Dabei bin ich nur Strecken gefahren, um von A nach B zu kommen. Es gab keine Radtouren um Kilometer zu kloppen.

Insgesamt hat es mir, wie immer, viel Spaß gemacht. Das Wetter war überwiegend schön und das Naturerleben mit dem Fahrrad ist ein ganz anderes als mit dem Auto: Diesen Genuss und diese Entschleunigung kann ich nur jedem empfehlen.

Vielleicht sieht man sich mal auf dem Fahrrad!
Henrik Althaus
21709 Himmelpforten

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Ausflugstipps Rund um Dortmund

Image Ecrit le 25.09.2020 de Lisa Behm
Equipe: TU Dortmund
Commune: Dortmund in der Metropole Ruhr

Wie angekündigt folgen heute noch ein paar Ausflugstipps, die sich super mit einem Radausflug in Dortmund kombinieren lassen.
Zunächst natürlich weitere Ziele der Industriekultur. Zum Beispiel die Kokerei Hansa im Norden Dortmunds.
Ein weiteres Ziel ist das Haus Rodenberg in Aplerbeck, dieses Ziel lässt sich super mit einer Tour durch den Süden Dortmunds über Phoenix West und Phoenixsee kombinieren.
Richtung Osten, lohnt ein Ausflug zur Trabrennbahn in Wambel.
Natürlich aber auch das Dortmund U am westenlichen Wall, mit seinen ganzen Museen.

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Landkreis Stade 3. Woche

Image Ecrit le 25.09.2020 de Dr. Henrik Althaus
Equipe: Team Himmelpforten
Commune: Landkreis Stade

Die Klimawochen neigen sich dem Ende und an den letzten beiden Veranstaltungen war ich stark beteiligt.
Freitag: Filmabend: Voices of Transition - Himmelpforten - Horneburg und zurück (längste Tagesleitung in den drei Wochen: 55 km)
Samstag: Abschlusskonzert im Alten Schlachthof in Stade. Seit Mitte März das erste Konzert dort und unter Coronabedingungen. Bei der Band "Mind the Gap" sitze ich am Keyboard (Bild). Mein Keyboard und weiteres Equipment konnte ich natürlich nicht mit dem Fahrrad transportieren. Dafür sind dann die anderen Bandmitglieder eingesprungen. Das war das einizige Mal in den drei Wochen, wo mein Fahrrad nicht ausreichte.

Ansonsten die kilometerreichste Woche.

km: 211

Henrik Althaus
21709 Himmelpforten

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Landkreis Stade 2. Woche

Ecrit le 25.09.2020 de Dr. Henrik Althaus
Equipe: Team Himmelpforten
Commune: Landkreis Stade

Highlight dieser Woche war eine Rundfahrt (52 km) um einiges zu erledigen:
Himmelpforten - Oldendorf: Hygienepaket abholen
Oldendorf - Stade: Hygienepaket zum Vortrag über Artensterben abgeben
Stade - Heinbockel: Darts-Wettkampf
Heinbockel - Himmelpforten: Heimweg
Einmal einen Extremguss abbekommen, wo selbst mein wasserabweisender Ganzkörperschutz nicht ausgereicht hat. Zum Glück war es eine Heimfahrt. Es hat schon etwas Erregendes durch extremen Regen zu radeln. Kann ich nur jedem mal empfehlen.

km: 142

Henrik Althaus
21709 Himmelpforten

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