STADTRADELN-Star & STADTRADELN-Botschafter Blog


Aachen
Ansbach
Baiersdorf
Bamberg
Bassum
Bendorf
Bergisch Gladbach im Rheinisch-Bergischen Kreis
Bingen am Rhein im Landkreis Mainz-Bingen
Bruchsal im Landkreis Karlsruhe
Buchholz in der Nordheide
Bühl
Burscheid im Rheinisch-Bergischen Kreis
Denzlingen im Landkreis Emmendingen
Donauwörth
Eching im Landkreis Freising
Eggenstein-Leopoldshafen im Landkreis Karlsruhe
Eichstätt
Fellbach
Filderstadt
Freising im Landkreis Freising
Gießen
Goch im Kreis Kleve
Grünwald im Landkreis München
Gunzenhausen
Hannover in der Region Hannover
Ingelheim am Rhein
Kaufbeuren
Kerken im Kreis Kleve
Kleve im Kreis Kleve
Korschenbroich im Rhein-Kreis Neuss
Lampertheim
Landkreis Aschaffenburg
Landkreis Bamberg
Landkreis Emmendingen
Landkreis Kulmbach
Landkreis Mainz-Bingen
Langenbach im Landkreis Freising
Leck im Kreis Nordfriesland
Lübeck
Mannheim
Markgröningen im Landkreis Ludwigsburg
Marktoberdorf
Melsungen
Mömbris im Landkreis Aschaffenburg
Neubiberg im Landkreis München
Neuburg a.d. Donau
Neuss im Rhein-Kreis Neuss
Ottobrunn im Landkreis München
Quickborn im Kreis Pinneberg
Rhein-Nahe im Landkreis Mainz-Bingen
Rhein-Selz im Landkreis Mainz-Bingen
Rheine
Riegel am Kaiserstuhl im Landkreis Emmendingen
Rommerskirchen im Rhein-Kreis Neuss
Rosenheim
Rostock
Rotenburg Wümme
Saalfeld/Saale
Schwieberdingen im Landkreis Ludwigsburg
Springe in der Region Hannover
Stuhr
Stutensee im Landkreis Karlsruhe
Syke
Taufkirchen im Landkreis München
Tuttlingen
Twistringen
Waldkirch im Landkreis Emmendingen
Warburg im Kreis Höxter
Wedel im Kreis Pinneberg
Wermelskirchen im Rheinisch-Bergischen Kreis
Wetzlar
Weyhe
Wiesbaden


11.07.2020 - Was sollte man immer dabei haben?

Image Ecrit le 11.07.2020 de Brigitte Groß
Equipe: Grüne Mömbris
Commune: Mömbris im Landkreis Aschaffenburg

Der heutige Samstag ist ein bunter Teppich aus zurückgelegten Wegstrecken und unterschiedlichsten Begegnungen.
Am späten Vormittag sause ich aus Milchnöten (wir sind große Kaffeetrinker und Müslimampfer) mit Piet (dem Kleinen) in der Kiste ins Biolädchen nach Strötzbach. Beim Heimradeln sehen wir den fleißigen Jakob mit seinen Helfern am Bauwagen basteln.
Am Nachmittag dürfen wir an der äußerst eindrucksvollen Begehung eines Privatwaldgebietes am Sterzenbach, wo die heißen Sommer dem Borkenkäfer die Tür geöffnet haben, teilnehmen. Anschließend kurbele ich mich mit meinen zwei Buben den Glasberg hoch, rüber nach Gunzenbach und (weil die Tankstelle schon und das Weiße Ross noch zu haben) für ein Eis zu Oma und Opa nach Hemsbach. Auf der Rappacher Höhe begegnen wir der heutigen Überschrift, mit Kreide auf den Weg geschrieben. Und oberhalb von Kleinhemsbach spiegelt sich der Himmel in zwei wild entsorgten Aliberts.
Für den Heimweg wählen wir mangels Bremsbelägen eine Route ohne starkes Gefälle (nicht lachen!): Molkenberger Höhe > Rappacher Höhe > Talblickhof > Karlesberg > Hundertmorgenwald > heim.

Fazit:
Neugierde und Mut für neue Wege!


Pflanze des Tages:
Die Fichte (Picea) in unseren Wäldern

ImageImageImageImageImageImageImage

Partager: Facebook | Twitter

Spieglein, Spieglein an der Wand...

Image Ecrit le 11.07.2020 de Björn Haake
Equipe: adfc
Commune: Denzlingen im Landkreis Emmendingen

... wer ist der Hellste im ganzen Land? Beworben hatte sich ein Autofahrer aus Benzhausen, der an seiner sehr engen und durch Hecken sehr unübersichtliche Hofeinfahrt löblicherweise einen Spiegel installiert hat. Kurz bevor ich an der Stelle war fuhr er schneidig raus. Ich war bremsbereit, weil ich in Wohngegenden mit vielen Einfahrten immer mit allem möglichen rechne. Ich denke, aber das Geld für den Spiegel hätte er sich sparen können, wenn er sowieso nicht reinschaut. Meine Stimme bekommt er jedenfalls nicht.

Spiegel fehlen übrigens oft an den Wirtschaftswegen, die zur Zeit wieder vor allem durch Maisfelder stark sichtbehindert ist. Hier appelliere ich an die Vernunft der Radelfraktion. Vor ein paar Tagen fuhr ein Rennradfahrer die Brücke über die Eisenbahn südlich von Denzlingen (Grobrichtung Vörstetten oder Gundelfingen). Er fuhr dann volle Kanne über die Kreuzung wo es rechts zum Südhof geht. Dort kam natürlich ein Radfahrer heraus, der Rennradler schwenkte nach links und hatte dabei Glück, dass kein Gegenverkehr kam und der von rechts kommende auch rechts abbiegen wollte. So mussten sie wenigstens nicht die Wege kreuzen.

Unabhängig davon was von dem ganzen Mais und seiner komischen Position als Krafstoffquelle statt als Futter hält. Er ist nun mal da und manchmal muss man eben auch seine volle Fahrt verlangsamen, um sicher über eine Kreuzung zu kommen (in Wyhl sind mal zwei Radfahrer an so einer Kreuzung ums Leben gekommen, obwohl sie sogar Vorfahrt hatten).

Apropos Spiegel - ich werde öfter mal gefragt ob ich mit Spiegel fahr. Ich verneine das regelmäßig, lege extrem viel Wert auf den Schulterblick. Auch heute habe ich wieder einen überholungswilligen Autofahrer mittels Schulterblick in die Warteschlange zurückverwiesen (prompt kam nämlich an der unübersichtlichen Stelle ein Auto entgegen - das wäre eng geworden!)

Der Schulterblick ist ein super probates (und stark unterschätzes) Kommunikations- und Organisationsmittel. Ich mache manchmal einen Schulterblick, selbst wenn ich geradeaus fahre und merke, wie Autofahrende sofort aufmerksam werden. Und genau das will ich. Denn entgegen landläufiger Meinung glaube ich, dass viele für Radfahrende gefährliche Situationen meist durch Unaufmerksamkeit und nicht durch Böswilligkeit entstehen. Das macht die Konsequenzen zwar nicht erträglicher, aber alles was ich dafür tun kann, um deren Aufmerksamkeit zu bekommen hilft mir.

Neben dem Schulterblick ist es die Fahrstreifenposition. Viele Leute fahren extrem weit rechts, um ja nicht den Autoverkehr zu behindern, der hat in Deutschland schließlich Sonderstatus. Das Ganze in einem Blog zu erklären würde mich jetzt überfordern, aber bei Interesse an einem der adfc "Besser Rad fahren" Seminare schreibt mir einfach eine email (Bjoern.Haake at adfc-bw.de)

Meine kurze Fahrt heute war gekennzeichnet durch Trial and Error. Am Anfang hatte ich den Plan, mal wieder am Zubringer Nord entlang zu fahren. Dann kamen mir Zweifel, weil ich mich erinnerte, dass dort sehr viele Schlaglöcher sind. Ich überlegte mir Alternativen, hatte heftige Diskussionen mit mir selber und entschied schließlich doch am Zubringer entlang zu fahren. Das ist definitv #abseitsradeln - wegen des Lärms und der Abgase für ca. drei Kilometer auch nicht super schön. Aber es war frisch asphaltiert und ist schon eine gute Alternative um in die March zu kommen.

Apps und Co

Gestern und heute habe ich mal die Stadtradel App ausprobiert. Ich bin nicht der Handy- oder Apptyp, aber als Team Captain sollte ich doch Bescheid wissen: Pros: a.) Das lästige händische Eintragen entfällt. Die App zeigt die zurückgelegten Kilometer an, sobald man das Tracking startet. Beendet man das Tracking wird der Wert automatisch im Konto eingetragen. b.) Er zählt mehr Kilometer als mein Edge 820... Heute hatte ich beim Edge 50,4 - bei der Stadtradel App waren es 51,3. Gestern hwaren die Werte allerdings gleich...

Nachteile: a.) Akkuverbrauch ist beim Smartphone recht hoch. Mein iPhone hatte heute für die guten zwei Stunden gerade so gereicht. b.)Das Handy wird außerdem recht warm. c.) Privacy - mein GPS-Gerät ist anonymisiert, ein Privileg, das ich beim Handy nicht habe. Außerdem hab ich mein Handy fast immer im Flugmodus. Zur Zeit aber ist sogar Blootooth an (wegen der Corona-App)

Besondere Vorkommnisse

Eine Radfahrerin mit Hund an der Leine, gleich 500 Meter nach dem Start. Die beiden waren sich nicht ganz einig - der Hund rannte nach rechts aufs Feld, sie bog links ab, die Leine versperrte mir den Weg. So hoch konnte und wollte ich nicht springen... Sie bemerkte dann ihren Faux-Pax, schaffte es einigermaßen nach rechts zu schwenken und trotz Wackler ohne Hinfallen anzuhalten.

Fahrrad, Hund und Leine sind keine ganz glückliche Kombi. Man muss sein Fahrrad super beherrschen, auch bei langamer Fahrt und einhändig. Der Hund muss spuren und darf keine plötzlichen Aktionen machen. Alles in allem denke ich, dass Gassi gehen per pedes die bessere Alternative ist.

Bilder

a.) Es gibt dort einen Hügel bei Benhausen zu sehen und wenn man oben ist steht ein Wegweise - man sieht aber auch die Maisfelder, das heißt also: Vorsicht! b.) Dann vorbei an einer Blumenwiese, mit einer kleinen Hütte und einer als Wasserspeicher umfunktionierten Badewanne c.) Vorbei an einer Pferdekoppel d.) Hinweisschild zum schnuckligen Biohofladen e.) Und der schnuckelige Biohofladen ist doch auch ganz schön professionell f.) Störche - es waren wohl 12 (einer war noch auf dem Feld das sich vor dem Foto befand...

ImageImageImageImageImageImage

Partager: Facebook | Twitter

Tag 20 im Jahr 2020 - schnell mal auf den Radschnellweg

Image Ecrit le 11.07.2020 de Christoph Traub
Equipe: Stadtverwaltung Filderstadt
Commune: Filderstadt

den vorletzten Tag unserer diesjährigen Stadtradeln​-Wochen habe ich dazu genutzt, den Radschnellweg zwischen Stuttgart und Böblingen testzufahren.
Nach wenigen Metern der gepflasterten ehemaligen Panzerstraße/Römerstraße geht es nach besten Fahrradansprüchen asphaltiert weiter.
Solche Verbindungsstrecken befördern das Radfahren im Alltag, brauchen aber auch fahrradfreundlichen Auftakt und Ende am jeweiligen Start/Ziel.
Aber der Begriff stimmt. In der Vergangenheit habe ich mit dem RAD nie so SCHNELL diesen WEG zurückgelegt.
Nachahmung ist überlegenswert!

Image

Partager: Facebook | Twitter

Tag2 Füssen-Imst

Ecrit le 11.07.2020 de Wolfgang Klinger
Equipe: Museumsteam
Commune: Donauwörth

Die heutige Etappe von Füssen nach Imst im Dauerregen hat alles abverlangt, mir und meinem Fahrrad.
Über den Fernpass-Radweg sehr grober Schotter und Steigungen das mit einem Trekkingrad und knapp 20 Kilo Gepäck fast nicht fahrbar ist. Trotz den widrigen Verhältnissen war es ein toller Tag.
Morgen geht es weiter am Inn entlang.

Grüße aus Tirol
Wolfgang Klinger

Partager: Facebook | Twitter

Die erste Woche Stadtradeln

Image Ecrit le 11.07.2020 de Christoph Gießing
Equipe: Förderkreis Schule und Jugend Oberbeuren & Freunde
Commune: Kaufbeuren

Seit fünf Tagen läuft das Stadtradeln 2020 bei uns in Kaufbeuren. Wie im vergangenen Jahr habe ich mich für die Teilnahme in der Sonderkategorie Stadtradeln-Star bereiterklärt. In Folge dessen, verzichte ich für die 21 Tage auf das aktive und passive Benutzen eines Autos. Mir ist die Entscheidung ehrlich gesagt nicht allzu schwer gefallen, da ich seit langem sehr wenig Auto und dafür viel Fahrrad fahre. Nun fahre ich zu 100% mit dem Rad.


Auch meine Frau und unsere Kinder sind fleißig mit dem Rad unterwegs. Und natürlich auch beim Stadtradeln. Unsere Tochter Lena radelt beim Team TSV Oberbeuren, unser Sohn Maximilian bei Wasserwacht Kaufbeuren & Neugablonz, meine Frau bei Blumen Fürst & Freunde und unser jüngerer Sohn Elias und ich im Team Förderkreis Schule und Jugend Oberbeuren & Freunde mit. Wir sind praktisch immer mit dem Rad unterwegs und wollen natürlich viele Kilometer für das Stadtradeln sammeln.


Wir als Radfahrer-Familie wundern uns über Debatten über Stau und Ampelschaltungen in Kaufbeuren, wie im Artikel Stau oder grüne Welle? in der Allgäuer Zeitung vom 02.Juli. Mit dem Rad ist man tatsächlich schneller am Ziel als mit einem Auto - und Stau gibt es keinen. Man steht mit einem Auto praktisch nie im Stau, viel mehr ist man (ein Teil) des Staus. Von daher ist es für den gesamten Verkehr von Vorteil, wenn man öfter mal das Auto stehen lässt und mit dem Rad unterwegs ist. Wir radeln auch mit unseren Kindern praktisch jeden Weg in und um Kaufbeuren. Außer das Wetter macht uns mit einem Gewitter oder Starkregen einen Strich durch die Rechnung. Nieselregen hingegen sind wir gewohnt und ertragen dies mit Fassung. Das Radeln im Alltag hält uns gesund und fit.


In den jetzt noch verbleibenden 16 Tagen Stadtradeln möchte ich in diesem Blog über meine Erlebnisse auf dem Fahrrad berichten und aufzeigen, wie man den Alltag mit einem Fahrrad gestalten kann. Es ist gar nicht so schlimm!


Ich wünsche allen Stadtradlern eine gute und unfallfreie Fahrt!

ImageImageImageImageImageImageImageImageImage

Partager: Facebook | Twitter

Rückblick

Image Ecrit le 11.07.2020 de Doris Trautner
Equipe: Kindergarten an der Buchel
Commune: Marktoberdorf

Nun gehen die offiziellen Stadtradelwochen in Marktoberdorf zu Ende.
Heute radelte ich noch rund um das Dümpfelmoos, da ist es wirklich schön.
Diese Woche war der Weg täglich in die Arbeit, zum Einkaufen und zum Milchholen beim Bauern... Da kommen natürlich auch Kilometer zusammen..., wenn auch nicht so viel.
Bei einer Bergtour wurde ich mit dem Auto abgeholt und auch zur Musikprobe samt meiner Harfe fuhr ich mit unserem Auto, habe ich doch da eine Fahrgemeinschaft mit Toni, den ich in Oberthingau abholte.
Eigentlich fühle ich mich nicht als Stadtradelstar, denn das sind in meinen Augen all die fleißigen Radler, die hochmotiviert in die Pedale getreten sind und in ihrem Team richtig viele Kilometer geradelt sind !
Höchsten Respekt vor allem auch allen Kindern und Jugendlichen.

Auf alle Fälle war es eine gelungene, gemeinschaftliche Aktion.
Vielen Dank Allen für´s Organisieren. Es hat wirklich Spaß gemacht und vor allem, das Radeln war "in aller Munde" .

Viel Freude Euch beim Weiterradeln. Bleibt motiviert, das wünsche ich Euch mit herzliche Grüßen

Partager: Facebook | Twitter

10.07.2020 - Rad und Fuß

Image Ecrit le 11.07.2020 de Brigitte Groß
Equipe: Grüne Mömbris
Commune: Mömbris im Landkreis Aschaffenburg

Die zweite Stadtradeln-Woche beginnt mit einem Besuch im Oberen Kahlgrund:
Nach einem Vormittag im Garten hole ich meinen "Schlaufuchs" (so heißen die Vorschulkinder im Niedersteinbacher Kindergarten) ab und wir starten Richtung Sommerkahl. Das aufmerksame Kerlchen bemerkt gleich, dass die Wegwarte, die vor 3 Tagen noch so üppig den Wegrand säumte, heute nur zaghaft blüht.
Unseren Aufenthalt bei guten Freunden nutzen wir u. a. für einen ausgedehnten Spaziergang (also zu Fuß) und sind wieder einmal begeistert von der Schönheit unserer Heimat. Die Kinder erholen sich auf der Ruhebank am Ortsrand von Vormwald.
Mich holt die Erholung bzw. Erschöpfung ein, als ich nach unserer Rückkehr am Abend den kleinen Mann nur ins Bett bringen will, aber erst am Morgen wieder aus dem Bett steige.
So kommt dieser Bericht des Tages verspätet ins Netz; auch der Schlaufuchs ist gerade erst aus den Federn gekrochen und unterstützt die Mama beim Texten.

Fazit:
Radler*innen schlafen besser!


Pflanze des Tages:
Ein Strauß aus unserem Garten mit Duftnessel, Eisenkraut, Blutweiderich, Borretsch, Weißem Steinklee, Steppensalbei, Lavendel, Zierlauch, Großem Wiesenknopf, Melde, Storchenschnabel, Eberraute...

ImageImageImageImageImage

Partager: Facebook | Twitter

Auf dem Arbeitsweg

Image Ecrit le 11.07.2020 de David Grothe
Equipe: Grüne Radl-Gang
Commune: Taufkirchen im Landkreis München

7:15 Uhr verlasse ich die Haustür. Nach langer Zeit im Homeoffice geht es diese Woche gleich zweimal ins Büro zu Präsenzterminen. Eine mittlerweile ungewohnte Morgenroutine funktioniert noch: Runter in den Fahrradkeller, Schloss öffnen, Fahrradtasche anbringen, Helm aufsetzen, Fahrrad hochschieben und aufsteigen. Die wunderbar frische Morgenluft bläst um meinen Kopf und macht mich gleich ein bisschen wacher. Ich nehme abwechselnde Routen von Taufkirchen nach Neuperlach. Diese Woche habe ich mich zweimal für die Landebahn zwischen Unterhaching und Neubiberg entschieden. Eine riesige asphaltierte Fläche, die nur für Fuß- und Radfahrer bzw. Freizeitsport freigegeben ist. Bereits am frühen Morgen genießen viele Menschen diesen ruhigen Ort mit Blick auf die Berge. Danach geht's rein in die Stadt. Nach guten 25 Minuten und 9,5 Kilometern öffne ich die Tiefgarageneinfahrt. Ich habe den Eindruck, die Idee mit dem Radfahren in die Arbeit greift immer weiter um sich. Die Fahrradstellplätze sind fast voll - nur ein Platz wartet wie bestellt auf mein Rad. Glück gehabt. Der Arbeitstag kann beginnen.

Partager: Facebook | Twitter

Die Drei Tage von De Panne

Image Ecrit le 10.07.2020 de Björn Haake
Equipe: adfc
Commune: Denzlingen im Landkreis Emmendingen

Die Drei Tage von De Panne sind ein professionelles Rad-Etappenrennen. Mich hat mal jemand gefragt wo der komische Name herrührt. Ich hab dann die Geschichte erzählt - wie in der ersten Austragung der Gesamtführende, der eigentlich uneinholbar vorne war, eine Panne hatte, die sich nicht so einfach beheben ließ. Zur damaligen Zeit gab es noch keine Materialwagen - die Radfahrer durften auch keine fremde Hilfe annehmen.

Das dadurch das Rennen spannender wurde fanden die Organisatoren so gut, dass ab sofort jemandem, der zu viel Vorsprung hatte, eine Panne zugefügt wurde. Grausam. Heutzutage läuft es weniger martialisch über Zeitstrafen.

Die fragende Person verdrehte die Augen und meinte, dass das eine sehr komische Tradition sei. Ich verdrehte die Augen und sagte: "Find ich nicht. Ist ja frei erfunden." Immerhin stimmte der Teil, dass früher Radfahrer alles selber reparieren mussten. Und als Eugene Christoph bei der Tour de France 1913 einen Gabelbruch erlitt, hat er es selber geschweißt. Allerdings trat ein Junge den Blasebalg fürs Schweißgerät, was ihm eine Strafminute einbrachte (das fiel aber bei über zwei Stunden Zeitverlust nicht wirklich ins Gewicht...). DIe gane Story findet ihr zum Beispiel bei wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Eug%C3%A8ne_Christophe

Nein, das Rennen ist einfach nach dem Ort De Panne benannt, wo es stattfindet. Ja, der Ort heißt wirklich so. Ist in Belgien, ganz nahe bei der Grenze zu Frankreich, bei Dünkirchen.

Und sicherlich könnt ihr euch denken, wieso ich das erzählt habe - ich hatte heute Doppelpanne. In Riegel sprang mir mal wieder eine Speiche aus dem Hinterrad. Das passiert öfter und ein neues HInterrad ist schon lange bestellt. Corona sei Dank gibt es aber Lieferschwierigkeiten. Ich musste also mit eierndem Hinterrad zurück, schaffte es bis Reute. Dann hatte ich vorne platt... Schnell den Schlauch gewechselt und es ging nach Hause, nur mit der Hälfte der geplanten Tour im Kasten.

In Denzlingen dann schnell zum Fahrradladen - darf man hier Schleichwerbung machen? Egal, es gibt ja nur eine Radladen in Denzlingen und der Name ist auch kein Geheimnis. Wo es sonst viele Müllers gibt ist es hier eben Nübling.

Der Hexer Andy hatte in Nullkommanix die Speiche wieder drin. Das gibt mir ein paar Tage Luft. Ich befürchte aber, dass vor Ende des Stadradelns das Malheur wieder passieren wird und das bestellte Hinterrad auch noch nicht eingetroffen sein wird.

Um meinen Frust zu bekämpfen bin ich dann noch Richtung Elzach gefahren. Dort war ich länger nicht mehr und bewunderte die Bauarbeiten der Umgehungsstraße. Immer wieder spannend, wie man die Fahrbahn für Autos relativ eben halten kann und den neuen Radweg daneben so hügelig zu machen, dass man ein paar kleine Bergwertungen fahren kann (kommt auf dem Bild leider nicht rüber, aber gerne mal einfach anschauen...)

Das Bild mit den zwei Häusern ist übrigens eine notorische Engstelle auf der Strecke, an der keine zwei Autos aneinander vorbeikommen. Einer muss immer warten. DIeses Problem sollte durch die Umgehungsstraße gelöst werden.

Da man die Bilder nicht untertiteln kann hier noch die Frage zu dem Bild mit Schild: Kann ein Blindenhund so was eigentlich lesen?

Besondere Vorkommnisse

Wie bitte? Reicht das oben geschilderte nicht???

ImageImage

Partager: Facebook | Twitter

Und mit dem Rad kommt man doch überall hin

Image Ecrit le 10.07.2020 de Katja Rommelspacher
Equipe: Gemeinderat Tuttlingen
Commune: Tuttlingen

Rorgenwies, Renquishausen, Rottweil.....
Bisher hatte ich gedacht, dafür „brauche“ ich ein Auto, aber es geht sogar sehr gut mit dem Rad. Da kommt natürlich einiges zusammen an Strecke und es braucht mehr Zeit, aber es macht dafür viel mehr Spaß. Das Schönste ist eigentlich, durch unsere wunderschöne Landschaft zu radeln und alles nicht nur nicht durch eine Scheibe zu sehen, sondern die Umgebung mit allen Sinnen wahrzunehmen, die Geräusche zu hören und die die Gerüche zu riechen.
Auch Einkäufe klappen gut, mit dem Lastenrad lassen sich problemlos zwei Getränkekisten transportieren.
Ich hatte ja gedacht, drei Wochen ohne Auto ist schon eine große Herausforderung, aber ich finde, es geht viel einfacher und problemloser als gedacht

ImageImage

Partager: Facebook | Twitter

Tag 13 - Familienausflug zum Wille-Kinderzoo

Image Ecrit le 10.07.2020 de Markus Diepold
Equipe: Radlradler
Commune: Gunzenhausen

Heute wurde das Lastenrad sehr stark beansprucht. Ziel war der Wille-Kinderzoo im knapp 40 Kilometer entfernten Haslach, zu dem wir über Teile des sogenannten "Karpfenradweges" gelangten. Der erste Zwischenstopp dieser Route war der Spielplatz in Ornbau, von wo es weiter Richtung Königshofen an der Heide ging, das aufgrund des Marienmünsters schon von weitem zu sehen ist. Direkt neben dieser eindrucksvollen Kirche befindet sich der Landgasthof zur Linde mit Metzgerei, wo wir eine Brotzeit machten. An dieser Stelle sei gesagt, dass die Leberkässemmeln besonders lecker und alle Mitarbeiter äußerst freundlich und zuvorkommend waren. Es wurde auch noch angeboten, den Fahrrad-Akku während der Brotzeit aufzuladen, was sich als sehr hilfreich herausstellte, da bei starkem Gegenwind, voller Auslastung der Transportbox mit drei Kindern und trotz Fahrt auf niedrigster Energiestufe die Akkukapazität nicht ausgereicht hätte. Nach circa zwei Stunden Fahrt erreichten wir den Kinderzoo in Haslach, der unter anderem eine Pferdeshow sowie ein Elefanten-Fotoshooting als Hauptattraktion zu bieten hatte. Der Heimweg fühlte sich auch Dank des Rückenwindes sowie der gemütlichen Einkehr im Gashof "Zum Hirschen" angenehmer an. Auf dem Weg dorthin konnte man zudem viele Störche auf den angrenzenden Wiesen beobachten. Wenn eine knapp 80 Kilometer lange Fahrradfahrt darauf abzielt, Tiere anzuschauen, gilt der alte konfuzianische Spruch mehr denn je: "Der Weg ist das Ziel!".

ImageImageImageImageImageImage

Partager: Facebook | Twitter

Tag 19 im Jahr 2020 - Fahrradtagesticket - umsonst

Ecrit le 10.07.2020 de Christoph Traub
Equipe: Stadtverwaltung Filderstadt
Commune: Filderstadt

Zum ersten Mal habe ich mir ein Fahrradtagesticket gekauft. Gedacht war es für heute, um mit dem Zug, inkl. Fahrradmitnahme, nach Ellwangen (Jagst) zu fahren.
Und am morgigen Samstag wäre es dann ausschließlich mit dem Fahrrad auf den Rückweg gegangen.
Dazwischen hätte ein lang erwarteter Seminartag gelegen.
Der Fahrradrucksack war gepackt, der E-Bike-Akku geladen, die Fahrkarte sowie eben das erwähnte Fahrradtagesticket waren gekauft - und dann kam die E-Mail aus dem Büro.
Schwups war das Fahrradtagesticket umsonst - aber nicht kostenfrei.

Partager: Facebook | Twitter

Tag 1

Ecrit le 10.07.2020 de Wolfgang Klinger
Equipe: Museumsteam
Commune: Donauwörth

Heute morgen machte ich mich auf zu meiner zweiwöchigen Fahrradtour. Von Donauwörth beginnend über Augsburg, Landsberg bis Füssen.
Der Wind war heute nicht mein Freund weil er sehr Stark aus der falschen Richtung kam. Die 160 geradelten Kilometer fühlen sich an wie 220 Kilometer.
Morgen geht es ausgeruht weiter Richtung Fernpass.

Grüße aus Füssen
Klinger Wolfgang

Partager: Facebook | Twitter

Tag 18 im Jahr 2020 - zu spät

Ecrit le 10.07.2020 de Christoph Traub
Equipe: Stadtverwaltung Filderstadt
Commune: Filderstadt

an dem Donnerstag war's einfach zu spät für einen Blogbeitrag...

Partager: Facebook | Twitter

Markgröningen jetzt in der bretagne

Image Ecrit le 10.07.2020 de Dr. Matthias Röttgermann
Equipe: Offenes Team - Markgröningen
Commune: Markgröningen im Landkreis Ludwigsburg

Anfahrt mit dem Zug dann noch den Rest mit Gegenwind und 1000 hm bis ans Meer
Und zurück komplett mit dem Rad :)

Image

Partager: Facebook | Twitter

Tag 12 - Alltag

Image Ecrit le 10.07.2020 de Markus Diepold
Equipe: Radlradler
Commune: Gunzenhausen

Am Donnerstag ging es wieder wie jeden Werktag darum, bei der täglichen Fahrt zum Kindergarten die beiden Kinder im Auge zu behalten und auf der zwei Kilometer langen Strecke den anscheinend im Menschen veranlagten Drang zum Wettkampf auf ein erträgliches Maß zu bändigen. Danach fuhr ich weiter nach Gunzenhausen, da ich eine Kleinigkeit für die Werkstatt benötigte, was wie immer beim "Hanselmann" zu holen war.

ImageImage

Partager: Facebook | Twitter

Antworten auf Interviewfragen

Image Ecrit le 10.07.2020 de Bernhard Schmid
Equipe: Sonnenblume
Commune: Ansbach

Heute bekam ich eine Mail mit Fragen zu Stadtradeln. Auszüge aus meinen Antworten passen auch ganz gut als Schlussworte in den Blog:

"Seit wann beteiligt sich Ansbach am Stadtradeln?"

1) Da die damalige OB Carda Seidel das Stadtradeln mit ins Leben gerufen hat, dürfte es wohl mit ihrem Amtsantritt 2008 oder 2009 in Ansbach etabliert worden sein. Ich selbst bin erst Ende 2010 von Karlsruhe nach Ansbach gezogen.

"Wissen Sie wie [viele] Menschen in Ansbach mitmachen?"

2) 2014 waren es 206 Teilnehmer*innen, dieses Jahr sind es 354. In den anderen Jahren dürften es auch 200 - 300 gewesen sein. Im Ranking der Bayerischen Kommunen belegen wir damit angesichts unserer Einwohnerzahl von fast 50.000 keinen besonders guten Platz.
https://www.stadtradeln.de/ergebnisse

"Seit wann und warum beteiligen Sie sich?"

3) Ich selbst bin Ortsverbandssprecher der Ansbacher Grünen und seit 2012 "Kapitän" des Team Sonnenblume, das sich um die Stadtratsfraktion der Ansbacher Grünen schart. Es macht einfach Spaß, selbst bewusster Rad zu fahren und andere zum Radeln und zur Teilnahme an dem Wettbewerb zu ermuntern.
Die Bewerbung als Stadtradelstar und damit der Verzicht aufs Auto war für mich nicht wirklich eine Umstellung. Meine Arbeitsstelle liegt aber auch wohnortnah in der Altstadt.
Das war bei der zweiten Ansbacher Stadtradelstar-Kandidatin Sabine Stein-Hoberg mit ihrer Arbeitsstelle in Feuchtwangen anders.
Blogeinträge dazu haben wir auch geschrieben:
https://www.stadtradeln.de/index.php?&id=2520&sr_city_id=7444

"Können Sie konkrete Effekte der Aktion beobachten oder vermuten?"

4) Das Stadtradeln bekommt als Wettbewerb in den drei Wochen eine ganz eigene Dynamik. Es kommen immer mehr Menschen dazu, was ja auch bis zum letzten Wettbewerbstag möglich ist. Und einerseits werden zwar hauptsächlich Alltagskilometer dokumentiert, aber man will dann doch noch einen Platz im Team-Ranking oder in der Kommune nach oben rutschen und fährt z. B. am Wochenende mit dem Rad statt mit dem Auto zum Altmühlsee oder nimmt auch mal eine Fahrt mit Regenrisiko in Kauf. Man fängt an, sich Gedanken zu machen und tauscht sich auch mit anderen darüber aus.
Wichtig ist außerdem die mit der Stadtradel-App und -Homepage verbundene RADar-Funktion, über die unkompliziert Missstände an die Stadtverwaltung gemeldet werden können.
https://www.radar-online.net/home
Meine Anregung dazu wäre, diesen Teil der App grundsätzlich ganzjährig anzubieten, weil einem oft unterwegs ein Defizit im Verkehrsnetz, ein vergessenes Verkehrszeichen oder ein Schlagloch auffällt, das man damit kurz fotografieren und melden kann. Man kann damit auch lobende Bemerkungen machen.

"Kann dadurch der Radverkehr nach Ihrer Einschätzung gefördert werden?"

5) Was die Motivation der Bürger*innen angeht, mehr mit dem Fahrrad auszuprobieren, ist das Stadtradeln schon sehr hilfreich. Wenn man für den Wettbewerb drei Wochen lang 5, 10 oder 20 km zur Arbeit bzw. Schule gefahren ist, dann weiß man, dass das kaum mehr Zeit als mit dem Auto oder Bus braucht und stellt fest, dass mit der gewonnen Kondition auch die Steigungen hier ihren Schrecken verlieren.
Damit das zu langfristigen Verhaltensänderungen führt, muss aber die Verkehrsinfrastruktur passen und es auch ganzjährig ein angenehmer Weg sein.
Die RADar-Meldungen können den Radverkehr ebenfalls verbessern, aber natürlich nur, wenn sie zeitnah bearbeitet werden und die Stadt entsprechend Personal und Mittel für Verbesserungen zur Verfügung stellt. Da gibt es in Ansbach einige Defizite. Aus meiner Sicht sind Umweltamt und Stadtplanung da guten Willens, aber Stadtratsmehrheit und Stadtspitze haben bei der Mittelvergabe und Dringlichkeit oft Prioritäten, die der nichtmotorisierten Mobilität im Weg stehen. Und an vielen Stellen ist ja auch das Staatliche Bauamt zuständig, das offensichtlich mehr Augenmerk auf den überörtlichen motorisierten Verkehr legt.
Über die Behebung von Missständen hinaus wäre es deshalb am wichtigsten, die Vorgehensweise bei der Planung des Verkehrs zu ändern. Zuerst müssen optimale Verbindungen für Fußgänger und Radfahrer geschaffen werden, und erst dann sollten die verbleibenden Flächen und Ressourcen für den motorisierten Verkehr optimiert werden. Im Moment macht man es andersherum, und heraus kommen nur 1 m breite Bordsteinabsenkungen an Ampeln für in beide Richtungen befahrene Rad- und Fußwege oder 50 cm breite Fußwege an viel befahrenen Straßen. Wenn überhaupt Fußwege da sind, die in Ansbach oft einfach weg gelassen wurden.

"Inwiefern (und von wem) könnte die Aktion aus Ihrer Sicht noch besser unterstützt werden?"

6) Ich habe den Wettbewerb so verstanden, dass er sich primär an die Mandatsträger richtet, die dann die Bevölkerung motivieren und mobilisieren sollen.

  • Beim Anteil der Mandatsträger ist Ansbach mit 16 von 41 dieses Jahr gar nicht schlecht, es könnten aber natürlich noch mehr mitmachen, auch der Oberbürgermeister und der Landrat. Wenn Stadträte der CSU und Freien Wähler sich ebenfalls daran beteiligen und vielleicht sogar als Stadtradelstar antreten würden, hätte das einen Signalcharakter, der auch bei ihren Wählerschichten zum Umdenken führen könnte.
  • Die Entscheidungen im Stadtrat zum Radverkehr würden dann aufgrund eigener Erfahrungen gefällt und vielleicht öfter im Sinne der Alltagsradler*innen ausfallen.
  • Für die Mitglieder der öffentlichen Verwaltung, insbesondere der Bauämter, könnte man sich Sonderpreise fürs Alltagsradeln überlegen, damit sie sich beteiligen und ebenfalls die Perspektive der Radelnden besser verstehen.
  • In der örtlichen Presse wurde über die Aktion bisher gut berichtet. Da sich aber inzwischen viele Menschen nur über soziale Medien informieren, wäre da eine bessere Präsenz oder sogar Werbung hilfreich.

  • Zusammengefasst kann man sagen, dass Stadtradeln Spaß macht und über mehr und besseren Radverkehr zum Klimaschutz beitragen kann. Allerdings muss die Stadt auch entsprechend offen sein und sich gegebenenfalls Hilfe von Organisationen wie der AGfK holen, um über die drei Wochen hinaus Veränderungen anzustoßen.
    https://agfk-bayern.de/

    ImageImageImageImageImage

    Partager: Facebook | Twitter

    Kaiserstuhl unter Strom - oder wie der Bürgermeister nach Texas kommt

    Image Ecrit le 10.07.2020 de Daniel Kietz
    Equipe: RADhaus
    Commune: Riegel am Kaiserstuhl im Landkreis Emmendingen

    Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen - mit den 1,1km von zuhause ins Rathaus kann ich wahrscheinlich keinen Blumentopf gewinnen.
    Aber glücklicherweise gibt es diese Woche ja noch die eine oder andere Gelegenheit, die etwas mehr Kilometerpotential verspricht. So zum Beispiel am Mittwoch ein Termin in Oberrotweil im schönen Kaiserstuhl (ich habe ja keine Ahnung, wer diesen Blog so alles liest, aber jeder der den Kaiserstuhl noch nicht kennt, sollte mal hierher kommen - Werbeblock Ende).

    Seit Kurzem gibt es ja eine perfekt Bahnverbindung von Riegel nach Oberrotweil: in nur 21 min mit der S-Bahn, und das stündlich. Ich wäre sogar genau 5 Minuten vor der Zeit dort. Das klingt verlockend, außerdem ist diese Strecke nicht dafür bekannt, dass sich Personen im Gleis aufhalten (siehe blog vom Montag). Aber ich habe ja noch etwas gut zu machen und ich möchte ja ganz unbedingt diese tolle wasserdichte Stadtradeln-Radtasche haben ;-)

    Also dann mit dem Fahrrad. Problem: im neuen Rathaus in Oberrotweil gibt es wahrscheinlich keine Duschen und den anderen Teilnehmern möchte man den Achselschweißgeruch auch nicht zumuten - andererseits muss dort der Corona-Abstand von 2m eingehalten werden (somit hat das auch mal etwas Positives).
    Weiteres Hindernis (im wahrsten Sinne des Wortes): der Kaiserstuhl ist das höchste Gebirge zwischen Schwarzwald und Vogesen - da muss man durch (bzw. drüber).

    Aber die Rettung ist in Sicht: leise höre ich die Rufe des Ebikes meiner Frau aus der Garage, das sich wieder mal nach einer vernünftigen Aufgabe sehnt.
    Lange Rede kurzer Sinn: wir beide machen uns eine Stunde vor dem Termin auf den Weg. Über die Feldwege nach Endingen und dann im Zickzack nach Königschaffhausen, vorbei an den berühmten Kirschen- und Zwetschgenbäumen. Zwischendrin vereinzelte Gemüsefelder (Aha - hier kommt also das regionale Gemüse her, das bei uns wöchentlich von der DistelKiste angeliefert wird).
    Dann die nächst Entscheidung: außen rum oder drüber. Das Ebike entscheidet klar für drüber. Ich bin ja tatsächlich noch nie mit einem EBike über einen Berg gefahren - ich merke, das hat Suchtpotential (ist ja mit Turbo-Unterstützung auch kein Wunder).

    Dann liegt er direkt vor mir: der Texaspass (an dieser Stelle wäre die Frage angebracht, warum der so heißt, wenn es jemand weiß, bitte melden). Da ich nicht weiß, welchen Nachweise man für die tolle Radtasche braucht, mache ich mal ein Passbild. Hier macht sich der von mir so oft belächelte Selfie-Stick meiner Tocher bezahlt (Ich sag nie mehr was). Rasante Abfahrt zum Auslüften nach Oberbergen und noch lockere 2,5km bis ans Ziel. Das war ja mal schön.

    Die Veranstaltung ist nach 2h beendet und tatsächlich würde 5 min später ein Zug zurückfahren (der mit den 21 min Fahrzeit), Fahrradmitnahme nach 9h kostenlos.
    Das klingt verlockend, aber der Akku ist ja noch 3/4 voll und bis zur Gemeinderatssitzung sind noch 2h Zeit.

    Also wähle ich für die Rückfahrt eine andere Bergetappe - über Schelingen und Bahlingen nach Riegel (gibts dafür eigentlich das rot gepunktete Trikot?). Jetzt wohne ich schon fast mein ganzes Leben hier, aber von hintenrum habe ich Schelingen auch noch nicht gesehen - auch ganz schön.

    Auf der Schelinger Höhe überschreite ich die Landkreisgrenze und freue mich auf eine tolle Abfahrt, die dank langer gerader Strecke Geschwindigkeit verspricht: bei 71km/h (ich habe einen Helm auf) muss ich aufgrund eines vorausfahrenden Autos abbremsen - schade. Die letzten Kilometer durch schöne Reblandschaft und schon bin ich wieder zuhause und 33km sind im Kasten.

    Noch eine kurze Erfrischung und dann geht die Gemeinderatssitzung auch schon los (übrigens radelt die große Mehrheit des Gremiums auch mit - vorbildlich).

    Fazit des Tage: Nicht nur mit Strom ist der Kaiserstuhl wunderschön - aber einfacher.

    Image

    Partager: Facebook | Twitter

    Tag 12 - Essen in Durlach

    Ecrit le 10.07.2020 de Kerstin Fautz
    Equipe: Personal Rad
    Commune: Eggenstein-Leopoldshafen im Landkreis Karlsruhe

    In unregelmäßigen Abständen treffe ich mich mit zwei Freundinnen zum "Weiberschlemmabend": irgendwo in Karlsruhe und Umgebung gut essen gehen, ohne Familie / Männer.

    Diesmal war das Mediterrane in Durlach an der Reihe; vor dem Lokal auf dem Gehweg / der Straße an einem gemütlichen 3-er Tisch. Normalerweise bilde ich mit der Freundin aus Rintheim eine Fahrgemeinschaft, gestern war natürlich radeln angesagt. Bei hitzigen 30°C bin ich gegen 18 Uhr aufs Fahrrad gestiegen, im Kleidchen mit radelfreundlicher kurzer Hose drunter (Silke konnte zwar noch ein Bild von meinem glühenden Kopf machen, für das Foto mit sichtbarer Hose hat's dann doch nicht mehr gereicht!).

    Für den Hinweg habe ich die Route über den 'Lichtbund', das Industriegebiet und den Rand von Grötzingen gewählt; heimwärts bin ich mit Silke zusammen über Rintheim geradelt und wir haben dabei die beeindruckenden Dimensiomen der neue dm-Zentrale (die Fassade des Parkhauses ist ja der Hit: sieht aus wie ein Ballsaal!) und das IKEA-Gebäude bewundert.

    Partager: Facebook | Twitter

    Willkommen in der schönsten Region Thüringens! Saalfeld/Saale - Das Tor zum Thüringer Meer.

    Image Ecrit le 10.07.2020 de Matthias Fritsche
    Equipe: 1. SSV Saalfeld 92 e.V.
    Commune: Saalfeld/Saale

    Die 1000 km - Marke habe ich gestern Abend geknackt - persönliches Ziel erreicht.
    Mein Team des 1. SSV Saalfeld ´92 e.V. wird heute die 15.000 km - Marke einreißen - ganz starkes Statement des größten Sportvereins der Kreisstadt Saalfeld/Saale. Darauf darf man stolz sein!

    Zugegeben: 3 Wochen ohne Auto, Bus oder Zug sind/waren schon etwas ungewohnt. Da es der Wettergott aber fast durchweg gut mit uns gemeint hat, waren es schöne 3 Wochen mit dem Rad.

    Dass wir in einer wunderschönen und reizvollen Region leben dürfen, wusste ich ja bereits vorher. Trotzdem oder genau deshalb habe ich - meist gemeinsam mit Freunden aus meinem Team - noch einmal viele neue Wege und Strecken kennengelernt.

    Ein paar Eindrücke unseres kleinen Mountainbike-Paradieses möchte ich euch gerne hier lassen. Viel Spaß beim Anschauen!

    ImageImageImageImageImageImageImageImageImage

    Partager: Facebook | Twitter

    09.07.2020 - Fast ohne Rad

    Image Ecrit le 09.07.2020 de Brigitte Groß
    Equipe: Grüne Mömbris
    Commune: Mömbris im Landkreis Aschaffenburg

    Zum Glück gibt es auch die Tage, an denen mal nichts außerhalb zu erledigen ist. Ich bin nämlich gerne daheim.
    Heute ist so ein Tag: Den Großen bring' ich ohnehin zu Fuß in den Kindergarten, der Kleine erledigt seinen Vormittagsschlaf im Wagen und im Haus laufen derweil die Vorbereitungen auf die letzte Honigernte des Jahres.
    Heute radelfrei!?
    Nicht ganz, denn Einjährige sind im Honigraum nur eingeschränkt nützlich, weshalb ein ausgedehnter Mittagsschlaf erwünscht ist.
    Also: Rein mit dem Kerl ins Bullitt (Lastenrad) und ab Richtung Mömbris, Rappach, Strötzbach und heim. Das Kind schläft! Aber nur 20 Minuten.
    Also: Wieder rein mit dem Kerl ins Rad und ab ins Gründchen, nach Dörnsteinbach, rauf auf die Höh' und über die Schulstraße wieder heim. Ohne Schlaferfolg.
    So werden aus geplanten 0 km dann doch 14 km.

    Fazit: Plane nie ohne Rad!

    Pflanze des Tages:
    Ein ganzes Feld Acker-Kratzdisteln (Cirsium arvense) - ein Fest für Insektenfreunde!

    ImageImageImage

    Partager: Facebook | Twitter

    Vom Pinzgau ins Zillertal

    Image Ecrit le 09.07.2020 de Theo Grünewald
    Equipe: Grüne Radler
    Commune: Landkreis Aschaffenburg

    Am Morgen geht es gemächlich nach dem Frühstück zu Einstellarbeiten an den Fahrrädern zum Supermarkt. Dann wartet die alte Gerlospasstraße auf uns. Sie hat den Vorteil, dass sie wesentlich weniger stark befahren als die neue Bundesstraße ist, dafür weist sie mit bis zu 17% Steigung etliche steile Rampen auf. Aber mit Geduld und Pausen kurbeln wir uns hoch. Kurz hinter dem Pass sehen wir zwei herrliche Seen. Wir beschließen einen Abstecher an das Ufer des kleinen türkisblauen Seeleins zu machen. Persönliches Highlight ist die Durchfahrt durch den Zufluss des Sees. Der Preis dafür sind nasse Schuhe, da das Wasser bis zum Tretlager reichte. Dann erfolgt eine längere Rast oberhalb des Speichersees, wo standesgemäß ein Radler eingenommen wird. Die Abfahrt ins Zillertal Erfolgte großteils auf der Bundesstraße. Hier gab es für Radler keine.separate Umfahrungsmöglichkeit.
    Der folgende Ruhetag in Mayrhofen brachte nur eine Handvoll Kilometer fürs Stadtradeln aber auch die Erkenntnis, dass man in einem kleinen Ort Einbahnstraßen mit Öffnung für Fahrräder gestalten kann.

    Image

    Partager: Facebook | Twitter

    Kalte Gedanken an heißen Tagen

    Image Ecrit le 09.07.2020 de Björn Haake
    Equipe: adfc
    Commune: Denzlingen im Landkreis Emmendingen

    Echt jetzt, dieses Bild entstand heute beim Stadtradeln? Also, ganz im Vertrauen: Natürlich ... nicht. Aber heute war ich nach zwei Bürotagen mal wieder im Homeoffice. Das heißt, ich war den ganzen Tag drinnen (Frühstück und Mittagessen können leider wegen des Baustellenlärms nebenan nicht auf dem Balkon stattfinden). Die Wohnung war kühl und ich ziemlich baff ob der Hitze draußen, nach der Arbeit. Also startete ich eine kleine Freiamt-Feierabendrunde mit Gedanken an Eis, Meer oder eben einfach an ein Eismeer - siehe Bild.

    Der andere Grund für ein fehlendes aktuelles Foto: Ich hab - mal wieder - mein Handy daheim vergessen. Da bin ich echt schlampig, kann dann im Notfall nicht telefonieren und eben auch keine Bilder schießen. Tja, schade - dabei war es so schön auf den Freiämter Hügeln und es gab schon einige sehenswerte Motive. Wie zum Beispiel die mit frisch gewaschener Wäsche gespickte Wäscheleine auf einer Wiese, die mich ein bisschen an 70er Jahre Werbung einer bekannten Waschmittelfirma erinnerte...

    Aber einfach auch die genialen Blicke rüber zum Schwarzwald oder einfach auf die Hügel bei Freiamt, mit den einzelnen Höfen, dazu der blaue Himmel und die schönen Wolkenformationen.

    Vor den Buena Vistas muss allerdings auch etwas Schweiß vergossen werden, vor allem bei Siegelau geht es gut hoch. Gerade als ich auf dem gps-Gerät schauen wollte wie steil es an dem steilsten Stück war fiel die Steigungsanzeige aus. 0 Prozent hielt ich ob meines Schneckentempos für unrealistisch, aber wer weiß....

    Aus der Erinnerung meine ich, dass es knapp 20 sind, aber vermutlich liegt es daran, weil dort ein Schild die Geschwindigkeit auf 20 beschränkte. Scherzkekse...

    Zurück ging es dann in Windeseile, denn es stand noch eine adfc-Videokonferenz an. Schweißgebadet, aber nur ein paar Minuten zu spät (blöder Gegenwind) berieten wir adfc TourGuides uns. Das TourGuide Zeritfikat (https://www.adfc.de/artikel/adfc-tourguide/) ist eine Ausbildung, bei der alle Aspekte einer Tour (von Organisation über rechtliche Fragen bis hin zur sicheren Durchführung) gelehrt werden.

    Momentan sind bei uns zwar erstmal alle Touren abgesagt und ich halte es für schwierig, eine Tour wirklich Corona-konform durchzuführen, aber auch das nächste Jahr will schon mal mitbedacht werden.

    Besondere Vorkommnisse

    Keine

    Partager: Facebook | Twitter

    der siebte Tag - ein heißer

    Ecrit le 09.07.2020 de Peter Föhrenbach
    Equipe: Sexauer Radler /-innen
    Commune: Landkreis Emmendingen

    ... fast war ich heute froh im coronabedingten homeoffice zu sitzen. schon früh am morgen so hohe temperaturen, da ging es mir in meinem kellerbüro doch richtig gut. wäre da nicht die nötige kinderbegleitung gewesen, mein ertrag wäre wohl eher bei null geblieben

    sehr erfreulich, zu sehen wieviel kilometer im team "sexauer radler/inen" erradelt sind, wieviel mehr noch in all den vielen andren teams...

    viel mehr freut mich die wachsende zahl der mitradler, die diese woche noch dazu gekommen sind... hallo allen und weiterhin viel spaß

    Was gabs diese woche besonderes?
    ein familienausflug per fahrrad ins benachbarte elsass, schöne radwege, bestes wetter, gute eisstationen : -)

    der weg in die musikprobe mit instrument im längst zum hundetransporter umgebauten kinderanhänger

    nicht zu vergessen, die erfrischende montag-morgendusche unterwegs zur arbeit, als verdienter ausgleich zur hitze am wochenend

    ImageImageImage

    Partager: Facebook | Twitter

    Das Klimaschutzprojekt – Radweg K3502

    Image Ecrit le 09.07.2020 de Ute Wick
    Equipe: Ökumenisch unterwegs (christl. Gemeinden Bruchsal)
    Commune: Bruchsal im Landkreis Karlsruhe

    Vom Pfarrhaus in Untergrombach aus, fahre ich regelmäßig in die Schule, zum Religionsunterricht nach Helmsheim. Auf dem vor zwei Jahren neu gebauten Radweg zwischen Obergrombach nach Helmsheim sind die Höhenmeter locker und verkehrssicher zu bewältigen. Der Radweg wurde im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums gefördert. Ganz neu hinzu kamen jetzt die roten Radwegstreifen mit den entsprechenden Linien, Pfeilen und Rädern.

    Image

    Partager: Facebook | Twitter

    Bereits 5 Tage unterwegs

    Ecrit le 09.07.2020 de Michel Merkel
    Equipe: Caspar-Vischer-Gymnasium Kulmbach
    Commune: Landkreis Kulmbach

    Servus,
    Ich bin zum ersten Mal beim Stadtradeln mit dabei. Es sind bereits 5 Tage seit dem Start vergangen und ich habe bereits etwas über 500 km. Mein Ziel ist es die 1500 km Marke zu erreichen.
    Bisher bin ich auf einem sehr guten Weg dahin. Allerdings bin ich auch schon bei fast allen Wetterbedingungen gefahren(Sonne, Wind, Kälte, Regen, das Einzige was jetzt noch fehlt ist Schnee :p). Demnächst werde ich hier ein kleines Video meiner ersten Woche veröffentlichen... Also bleibt gespannt ;)

    Partager: Facebook | Twitter

    "Ich habe mein Rad als Sportgerät entdeckt"

    Image Ecrit le 09.07.2020 de Simone Schmitt-Druba
    Equipe: Mobil ohne Auto
    Commune: Denzlingen im Landkreis Emmendingen

    Nun sind wir schon eine Woche am Kilometersammeln und ich bin seit einer Woche Besitzerin eines Tachos. Früher dachte ich: „Brauche ich nicht.“ Nun merke ich, es macht Spaß direkt zu sehen, wie viele Kilometer schon alleine die Alltagsfahrten durch Denzlingen ergeben.

    Bisher war das Fahrrad (m)ein Verkehrsmittel um im Alltag von A nach B zu kommen. Seit dem neuen Tacho habe ich das Rad als Sportgerät entdeckt und dabei schöne Touren in der Gegend kennengelernt zum Beispiel den Baggersee in Köndringen.

    Partager: Facebook | Twitter

    Tag 10 / 11 - nix und das 3. Stadtradelnprojekt

    Image Ecrit le 09.07.2020 de Kerstin Fautz
    Equipe: Personal Rad
    Commune: Eggenstein-Leopoldshafen im Landkreis Karlsruhe

    Dienstag = Homeoffice-Tag - und nichts Besonderes.

    Dafür haben wir am Mittwoch endlich mal Vorteile aus dem Schicht-Schulbetrieb gezogen: mittwochs ist kein Präsenzunterricht und damit Zeit für Hausaufgaben & Co.
    Dank guter Schulaufgabenplanung haben sich die Kinder jedoch den Tag frei geschaufelt, mein Mann und ich haben Urlaub genommen - und wir sind die Realsierung des dritten Stadtradeln-Projekts angegangen: die Fahrt nach Hockenheim zum Engelbert-Strauß.

    Nach einem Blick auf die Homepage wegen der Auslastung des Ladens und damit verbundener Wartezeiten haben wir uns dafür entschieden, früh aufzustehen und loszufahren. Am Vorabend habe ich die Route noch über Bikemap aufgezeichnet und mein Sohn hat sie morgens aufs Familienhandy geladen, dazu noch die Radkarte und die gute Beschilderung - dann kann nichts mehr schief gehen.
    Um die Sache wenigstens noch etwas spannend zu gestalten, habe ich eine neue Route nach Graben-Neudorf ausgesucht (wir haben sie ohne Verfahren gefunden. Wie langweilig!). Nach Blankenloch und Spöck sind wir westliche an Neuthard und östlich an Graben-Neudorf vorbeigeradelt. Nach einer gruseligen Überquerung der B35 (viel Verkehr, keine Querungshilfe! Zum Glück hab es auf der einen Seite in einiger Entfernung noch eine Ampel...) haben wir das Globus-Gelände in Wiesental erreicht. Quer durch den Ort war auch das Zwischenziel, die Eremitags in Waghäusel, erreicht - der Weg unter den Gleisen und über das Bächle sind immer wieder spannend. Ich persönlich finde den Kontrast zwischen dem hübschen Barockschlösschen und den riesigen Silos im Westen immer wieder krass - inzwischen habe ich nachgelesen und herausgefunden, dass das Schlösschen zeitweilig im Besitz einer Zuckerfrabrik war, die es u.a. als Werkswohnungen genutzt hat; damit erklärt sich einiges...
    Nach einer kurzen Trink- und Vesperpause beim dortigen Bouleplatz haben wir die Rollrasenfelder um Neulußheim bewundert und waren kurz vor halb 11 am Ziel. Ein Blick auf den recht leeren Parkplatz und die freie Eingangstüre hat uns einen "Hurra-"Schrei entlockt - der Plan mit früh aufsehen und losfahren ist voll aufgegangen! Im Laden war dementsprechend wenig los und so waren wir völlig entspannt in Rekordgeschwindigkeit mit dem Einkauf bzw. der Auswahl fertig.

    Also, auf nach Hause. Noch ein kurzer Zwischenstopp beim Aldi für ein Extra-Versper, dann ein kurzer Blick auf den Gleisbauzug kurz vor Hockenheim (wie schade, er hat gerade pausiert...) und los ging es wieder Richtung Waghäusel. Kurz vor einer Bahnunterführung wollten wir an einem Bänkchen (sehr nett gelegen am Bach) Mittagspause machen und mal den Rollrasen auf dem Feld daneben "streicheln" - aber leider war die Bank besetzt! :-(
    Zum Glück war ein kurzes Stückchen weiter am Rande des Naturschutzgebiets 'Wagbachniederung' eine Bank frei. Mit Blick auf die verlandenden Seen, die ein bisschen an ein Flussdelta in Afrika erinnern, haben wir unser Vesper verputzt. Offenbar war es aber zu wenig, da bereits in Waghäusel der nächste Bäcker überfallen und um Brezeln erleichtert wurde... Teenager haben teilweise einen beachtlichen Hunger!
    Für die Heimfahrt haben wir uns für den Weg durch den Hardtwald entschieden (auf die Überquerung der B35 waren wir nicht mehr scharf) und haben Graben-Neudorf auf Nebenstraßen und über das Freibad (leer) durchquert. Die letzten Kilometer durch den Hardtwald waren ein echte Herausforderung für die schon leicht angesessenen Poknochen...

    ImageImageImageImageImage

    Partager: Facebook | Twitter

    Tag 9 - 2. Stadtradelnprojekt umgesetzt

    Ecrit le 09.07.2020 de Kerstin Fautz
    Equipe: Personal Rad
    Commune: Eggenstein-Leopoldshafen im Landkreis Karlsruhe

    Heute ist Montag und auch wieder ein "Bürotag" - das bedeutet grundsätzlich schon wieder ein paar Kilometer: ca. 15 Rathaus hin und zurück und abends nochmal rund 24 km zum Tanzen.

    Am Morgen habe ich doch sehr deutlich an meinem Allerwertesten gespürt, dass wir gestern eine ordentliche Radrunde gedreht haben...

    Nachmittags bin ich mit meiner Tochter (mein Sohn hatte die Nachmittagsschicht in der Schule) zur Realsierung des zweiten Stadtradeln-Projekts aufgebrochen: zum Naturstein Seib beim Rheinhafen. Ich habe meinem Sohn noch die Wegbeschreibung am Platz gelassen, da er nachkommen wollte.
    Wir haben den etwas längeren, aber meiner Meinung nach schöneren Weg durch den Hardtwald Richtung Nordstadt genommen. Quer über den Alten Flugplatz und durch die Nordwest-Stadt hat uns der Gegenwind wieder kräftig angepustet! Wie am Freitag abend haben wir uns an der Straßenbahnbaustelle in der Sudetenstraße vorbei gequetscht und sind über ein Ko-ho-ho-pf-st-st-st-ein-pflastersträßchen durch Alt-Knielingen bis zur Burgaubrücke über die Alb gehoppelt. Dafür war der anschließende Weg durch die Wiesen und den Wald um den Knielinger See sehr schön zu fahren.

    Beim Naturstein Seib haben wir Steine in allen möglichen Formen, Farben und Größen bewundert - und die Lagerstellen der Steine gesucht, die ich haben wollte.

    Auf dem Heimweg hat meine Tochter noch den Fahrrad-Hügel-Parcours beim Knielinger Festplatz ausprobiert (ungeeignet für ein "normales" Rad! Der in Leo beim Bürgerpark ist dafür besser!). Wie bestellt haben wir meinen Sohn kurz vor der Eisdiele in der Landauer Straße (Eiscafé Fantasia. Wir empfehlen Zitrone, Erdbeer, Nuss und Schoko - und die Eisbecher!) getroffen, um uns dort noch einen Belohnungseisbecher (die Kinder wissen, warum) zu gönnen.

    Die letzte Radtour des Tages war abends noch zum Tanztraining; in Summe sind insgesamt auch wieder 75 km zusammen gekommen...

    Partager: Facebook | Twitter

    Ideales Fahrradwetter

    Image Ecrit le 09.07.2020 de Volker Druba
    Equipe: Mobil ohne Auto
    Commune: Denzlingen im Landkreis Emmendingen

    In der ersten Woche haben wir unser Auto überhaupt nicht vermisst. Wir sind unsere üblichen Strecken mit dem Fahrrad gefahren und haben außerdem mit der Familie am Wochenende noch einige Kilometer gesammelt.

    Für Juli ist momentan ideales Fahrradwetter. Morgens ist es angenehm kühl, so dass ich morgens sogar langärmlig zur Arbeit fahre. Das war in den letzten Jahren im Juli sonst nicht der Fall.

    Am Freitag wollen wir mit unserem Team auf der Friday-for-Future-Fahrraddemo in Freiburg teilnehmen und unsere Teamkilometer anwachsen lassen.

    Partager: Facebook | Twitter

    21 Tage ohne Auto sind vorbei...

    Ecrit le 09.07.2020 de Lena Ziems
    Equipe: Speckies on Tour
    Commune: Kleve im Kreis Kleve

    .. und das viel einfacher als erwartet!

    Ich bin immer noch verblüfft, wie schnell die Zeit verging. Als ich mich entschlossen habe, Stadtradel-Star zu werden, dachte ich noch:"Puh, das wird hart." Tatsächlich gab es aber nur wenige Situationen, in denen ich das Auto vorgezogen hätte.

    So war es zum Beispiel nicht leicht, vier Kühltaschen für die von mir organisierte Paddeltour alleine zu transportieren. Auch der starke Wind, vor allem in der letzten Woche, in Verbindung mit meinem Muskelkater, der nie richtig die Chance hatte, zu verschwinden, hätten mich normalerweise wohl zu 1, 2 Fahrten mit dem Auto bewegt. Im Nachhinein bin ich aber nicht traurig darüber - offensichtlich habe ich es ja überlebt und kann mit dem Ergebnis zufrieden sein. :)

  • 912,3 geradelte km (Bei einem vorab gesetzten Ziel von 210 km gar nicht so übel, wie ich finde :D)
  • Grob geschätzt 120 EUR, die ich dadurch mit meinem alten Saab gespart habe
  • Um etwa 3 kg erleichtert, obwohl so einige Touren in der Pommesbude geendet haben
  • Und zu guter Letzt habe ich dadurch so einiges an CO2 vermieden und dadurch auch noch was Gutes für die Umwelt getan!

  • Ich denke, das Ganze hat sich also durchaus gelohnt.

    Seit Beginn dieser Woche bin ich übrigens, bis auf eine kurze Fahrt in die Werkstatt, noch immer ausschließlich mit dem Fahrrad unterwegs - die letzten drei Wochen haben mich also nicht davon abgeschreckt, mich direkt nochmal auf ein paar Tage ohne Auto einzulassen. :p

    Fazit:
    Es ist wirklich nicht schwer, das Auto häufiger mal durch das Fahrrad zu ersetzen. Ich denke, dass das fast jeder hin und wieder in seinem Alltag einbringen könnte und das würde schon jede Menge bringen. Ich muss aber auch ehrlich sagen, dass ich das Auto zumindest in unserer ländlicheren Region nicht komplett missen wollen würde. Jeder, der hier lebt und mal auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen war, weiß, dass diese hier einfach nicht immer eine Alternative sind. Eine gesunde Mischung aus Radfahren, ÖPNV und Autofahrten halte ich für eine gute Lösung, mit der man auf der einen Seite die Umwelt nicht zu sehr belastet, auf der anderen Seite aber trotzdem hin und wieder auf die Bequemlichkeit eines Autos zurückgreifen kann.

    Ich für meinen Teil werde es auf jeden Fall nach Möglichkeit weiterhin so oft wie möglich probieren, mich auf meine Fiets zu schwingen - sei es für einen Alltagsweg oder für eine kleine Tour zum reinen Vergnügen. :)

    Partager: Facebook | Twitter

    08.07.2020 - Und grüßen möchte ich...

    Image Ecrit le 09.07.2020 de Brigitte Groß
    Equipe: Grüne Mömbris
    Commune: Mömbris im Landkreis Aschaffenburg

    Heute verbinde ich den Frühstücksbesuch bei einer guten Freundin mit dem Einkauf im Biolädchen. Der Inhaber der Naturkost am Bauersberg ist der Erste, der mich auf mein Star-Dasein anspricht. Viele Grüße an dieser Stelle an die Biggi (lecker war's!) und an Bernhard (radelst Du eigentlich auch mit?)!
    Am Abend drehen meine drei Männer und ich ein Feierabendründchen: Einmal Hutzelgrund und zurück. Die Fahrt wird aufgrund des Regens zum Schneckenslalom (wer will schon zum Massenmörder werden und sein Schutzblech mit Wegschneckenhack einsauen?!). Viele Grüße an Nicole und Marit, die uns einen Teil der Strecke begleitet haben!
    Als wir den Karlesberg langfahren, hoffen wir, jemanden vom fleißigen Bikerider-Team zu treffen (wahrscheinlich sitzen die gerade alle selbst im Sattel?!). Viele solidarische Grüße an die Karlesberg Bikeriders!

    Fazit: Man sollte mehr grüßen - in diesem Sinne: Schöne Grüße an alle Leser*innen dieser Zeilen!

    Pflanze des Tages :
    Die den Radweg Richtung Heimbach säumende, üppige Schafgarbe (Achillea)

    ImageImageImage

    Partager: Facebook | Twitter