STADTRADELN-Star Blog: Gregor Wesolly


Resüme²

Ecrit le 22.05.2019 de Gregor Wesolly
Equipe: Schleupen
Commune: Moers

Und schon ist der Moerser STADTRADELN-Beitrag zu Ende. Ist wirklich schnell verlaufen. Wetter war nicht immer wie gewünscht, aber viel besser als befürchtet.
Alles in allem, war es eine sehr inspirierende Zeit die ich nicht missen möchte.
Ich habe Heute das erste mal ein Pkw von innen gesehen und während der Fahrt dauernd kontrolliert ob die Umluft eingeschaltet ist, weil mir die Luft so stickig vorgekommen war!
Unglaublich wie ich mich an die morgendliche Bewegung an der frischen Luft gewöhnt habe.
Mutiere ich jetzt zurück zum bekennenden Autofahrer? Nein, ehrlich nicht.
Natürlich wird in Zukunft das Rennrad seltener bewegt, aber sehr viel öfters als in der Zeit vor dem STADTRADELN.
Und damit es nicht nur Lippenbekenntnisse bleiben, habe ich mehrere Arbeitskollegen über mein Plan informiert ab jetzt jede Woche 1-2 Fahrradtage einzulegen. Der Gruppendruck wird es dann sicherstellen. ;-)

Ich hoffe alle hatten beim STADTRADELN 2019 mindestens so viel Spaß und Erlebnisse wie ich es hatte und freue mich schon mit Euch nächstes Jahr wieder an den Start zu gehen.

Radelnde Grüße,
Gregor Wesolly

PS: Eine Sache bleibt noch zu berichten (²). Die letzten drei Tage habe ich wie schon berichtet meine Strecken mit einem Pedelec bewältigt. Es war eine sehr spannende Zeit. Ich bin tatsächlich viel mehr gefahren als nötig. Ich habe den einen oder anderen Umweg gemacht um einen anderen Weg auszuprobieren, weil es so viel Spaß gemacht hat.
Auch mein letztes Radfahrerproblem, der Gegenwind verlor damit den Schrecken.
Werde ich jetzt auf ein 'Rentnermofa' umsteigen? Vermutlich schon.
Es ist mir lieber häufiger draußen unterwegs zu sein, als mein Stolz zu pflegen es aus reiner Muskelkraft geschafft zu haben und entsprechend weniger Rad zu fahren.
Aber diese Entscheidung muss jeder für sich selbst treffen.

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Pedelec?

Ecrit le 16.05.2019 de Gregor Wesolly
Equipe: Schleupen
Commune: Moers

In letzter Zeit werden die "Rentnermofas" durchaus auch von jüngeren gefahren.
Auch in meinem Bekanntenkreis wird heiß über die neuesten Modelle Diskutiert.
Auf der einen Seite erlaubt die Unterstützung längere Strecken zu bewältigen und so viel häufiger aufs Rad zu steigen. Das Argument dabei ist: "besser öfters mit dem Pedelec als gar nicht Radfahren."
Die andere Seite argumentiert: "wenn ich das ohne Motor bewältigen kann, dann brauche ich auch keinen Motor. Ich cheate nicht!"
Mich bewegt das Thema auch schon eine Weile. Bin hin und her gerissen.
Also am besten ein Selbstversuch:
ein Arbeitskollege leiht mir sein neues Pedelec fürs Wochenende. Vielen Dank an dieser Stelle schon mal Sven!
Ich bin echt sehr gespannt wie es sich anfühlt im vergleich zum Rennrad.

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Radfahren macht Spaß wenn da nicht die rücksichtslosen Autofahrer wären…

Ecrit le 13.05.2019 de Gregor Wesolly
Equipe: Schleupen
Commune: Moers

Aber alles der Reihe nach.
Ich bin jetzt in der zweiten Woche und so langsam ist eine Routine eingekehrt. Morgens etwas früher aufstehen und die (Fahrrad-)Tasche packen, rein in die (Fahrrad-)Klamotten und ab auf die Piste. Abends dann entspannt zurückradeln und Kopf freikriegen. Ist wirklich eine schöne Routine geworden.
Aber...in den wenigen Tagen in denen ich etwas intensiver als Radfahrer unterwegs bin, sind mir schon ein paar unschöne Dinge widerfahren.
Da war dieser X5-Fahrer der seinen Panzer, komplett den Rad- und Gehweg blockierend, direkt vor der Bäckerei parkt, obwohl neben der Bäckerei jede Menge freie Parkplätze vorhanden waren. Wie bequem muss man sein um solch ein rücksichtsloses Verhalten zu offenbaren.
Oder der Lkw-Fahrer der an der Kreuzung als Linksabbieger steht und auf den Gegenverkehr wartet. Um dann als nur noch ich als Radfahrer den Gegenverkehr bildete, einfach losfährt und mich somit um nicht in den Anhänger zu rasen zur einer Notbremsung zwingt.
Aber das einige Autofahrer für Radfahrer nicht bremsen oder sie als gleichberechtigt am Verkehrsgeschehen Teilnehmenden betrachten, muss nicht extra erwähnt werden. Das alles passiert tatsächlich sehr oft.
Als bekennender Autofahrer habe ich mich selbst allerdings auch allzu oft über langsamere Teilnehmer geärgert. Durch die Stadtradeln-Erfahrungen werde ich sicherlich jetzt mehr Verständnis für die andere, meist schwächere Seite aufbringen.

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Mühen und Freude...

Ecrit le 06.05.2019 de Gregor Wesolly
Equipe: Schleupen
Commune: Moers

Der Allerwerteste, Regen und Gegenwind. Das sind meine drei Radfahrer-Schrecken.
Ich fahre täglich zur Arbeit. In meinem Fall sind es 21 km einfache Fahrt. D.h von Nieukerk nach Hülsdonk.
Der Allerwerteste tut weh, nach den ersten paar Mal sogar richtig. Aber es wird bereits weniger.
Auch bin ich schon vom Regen erwischt worden. Es war gar nicht so schlimm wie befürchtet. Nach 30 Minuten war ich durchnässt und ab da ging es. Ich freute mich einfach auf die heiße Dusche am Ende der Fahrt.
Bleibt noch der Gegenwind. Das stört noch immer, aber auch hier wird es mit der Zeit einfacher und Gegenwind auf der einen heisst Rückenwind in der anderen Richtung.
Natürlich sind da noch Radwege unter denen die Baumwurzeln wuchern und die Fahrbahndecke stellenweise anheben oder durchbrechen und so zur gefährlichen Falle werden lassen.
Oder Lkws, die gefährlich nah an einem vorbeirauschen.
Aber es gibt auch jede Menge freundliche Autofahrer die geduldig hinter einem her 'schleichen' und geduldig warten bis die Verkehrssituation es zulässt um mit einen großen Bogen zu überholen.
Das allerbeste ist aber die Zeit die man mit sich selbst verbringt während der Fahrt. Die genieße ich wirklich.
Es ist eine Entschleunigung auf die ich mich schon richtig freue.

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