STADTRADELN-Star Blog: Martin Hirsch


Das Lied von Wind und Wetter

Ecrit le 13.05.2019 de Martin Hirsch
Equipe: Schleupen
Commune: Moers

Puh, meine lieben Mitstreiterinnen und Mitstreiter, irgendwie ist es doch deprimierend, wenn das Wetter nicht mitspielt. Ich kann von Glück sagen, dass der Weg zur Arbeit relativ kurz ist. So lief ich nie wirklich Gefahr in den Regen zu gelangen.
Aber eigentlich wollte ich doch Kilometer fressen. ;-) Na, zum Glück soll kommende Woche freundlicher sein, sodass ich nach Feierabend noch eine Runde fahren kann.

Trotz der geringen Zeit auf dem Rad konnte ich eine(!), Veränderung zu letzter Woche feststellen. Es hat mittlerweile nämlich auch in meinem Bekanntenkreis die Runde gemacht, dass ich auf das Auto verzichte. Am Wochenende fand ein Umzug statt, bei dem ich ursprünglich an beiden Orten zum Helfen eingeplant war. Allerdings wäre das logistisch mit dem Rad oder der Bahn nicht möglich gewesen, da ich am gleichen Tag noch einen weiteren Termin wahrnehmen musste und meine Beine, ganz zu schweigen von der Bahn einfach zu langsam sind. Ich bin dankenswerterweise auf großes Verständnis getroffen und wurde lediglich an einem Ort, dem näheren, zum Helfen eingeplant.

Und da bleibt immer wieder der Punkt. Wenn es mal schnell gehen muss und die Verbindung nicht so ideal ist, wie sie sein müsste. Ist man in Moers einfach zu schlecht angebunden. Die Gleise sind schon vollkommen ausgelastet und die SB30 ist nicht zuverlässiger als der Zug. Eine Anbindung wie Rheinhausen müsste man hier haben.

Aber solange ich in meinem Moers bleibe ist mit dem Rad wirklich alles fantastisch erreichbar. Ohne meine Freizeit-Fahrradtouren wäre ich jetzt erst bei knapp 50km angelangt und das obwohl ich meine Einkäufe und alles mit dem Rad erledige. Und das ist ja wohl die allermeisten möglich.

So, ich bin für heute fertig, setze mich nun auf den Balkon und genieße die Sonne.

Cheerio!

Partager: Facebook | Twitter | Google+

Wie selten nutze ich das Auto wirklich?

Ecrit le 06.05.2019 de Martin Hirsch
Equipe: Schleupen
Commune: Moers

Hier ist er nun, mein erster Beitrag.
Es ist nun sieben Tage her, seit ich auf das Auto verzichte. Als ich mich spontan dafür entschied diese Herausforderung anzunehmen, dachte ich, dass es für mich, der kein eigenes Auto besitzt, ein Kinderspiel sei sie zu bestehen. Allerdings musste ich in der Zwischenzeit feststellen, wie oft ich mir hier und da dann doch einen Wagen geliehen hätte.

Aber ich greife vorweg. Zum Startschuss hatten wir alle fantastisches Wetter, sodass ich von Moers nach Düsseldorf gefahren bin. Das sind Knappe 40 Kilometer, die lediglich von ein paar kleineren Strecken über Schleichwege, Trampelpfade und zwischen Feldern nach Krefeld Uerdingen führen. Von Uerdingen aus folgt man einer längeren Straße zum Rhein und hat die Hälfte der Strecke hinter sich. Ab dann einfach den Rhein entlang bis irgendwann am Horizont der Fernsehturm in den Himmel ragt. Eine Strecke, die ich sehr gerne fahre. Es gab nur einen kleinen Haken: Wenn man sich mit einer Person am Zielort verabredet und die Person zeitgleich mit einem selbst vom Startort, mit dem Auto, losfährt. Erscheint es irgendwie militant aus Prinzip mit dem Rad zu fahren. Man fühlt sich ein wenig wie ein Vegetarier auf einer Grillparty unter Fleischessern.

Ein paar Tage später, als es galt aus Düsseldorf die Rückfahrt anzutreten, hatte ich ständig ein Auge auf den Wetterbericht. Fahre ich Samstag oder Sonntag? Alle paar Stunden wechselte der Tag, an dem es regnen sollte. Und irgendwie sah ich es nicht ein, eine Zusatzgebühr für den Zug zu bezahlen, schließlich wollte ich auch Kilometer sammeln. ;-) Am Freitagabend legte sich der Wetterbericht dann darauf fest, dass es Samstag und Sonntag regnet. Sodass ich spontan Freitagabend den Rhein zurückradelte. Meine Begleitperson diesmal mit dem Zug. Überraschenderweise war ich mit dem Rad bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 27 km/h bloß 20 Minuten langsamer als der Zug und hab noch was für meine Figur getan. :-D

Das ist jetzt irgendwie eine Erfolgsgeschichte, die sich auch gut anfühlt und schön zu erzählen ist. Ein wirklich gut zu befahrender Weg, aus dem gemütlichen Moers, den Rhein entlang ins Herz einer Metropole.

Ich hatte heute nach meinem Urlaub meinen ersten Arbeitstag und beende diesen Eintrag mit einem weiteren Blick auf die Wettervorhersage ... Regen ... aber Regen ist kein Problem mit der richtigen Kleidung. ;-)

Partager: Facebook | Twitter | Google+