STADTRADELN-Star Blog: Leonberg im Landkreis Böblingen


Finale

Image Ecrit le 04.10.2020 de Hansjörg Albrecht
Equipe: Radpendler Leonberg
Commune: Leonberg im Landkreis Böblingen

Mit einer langen Radtour über die Alb und das Illertal hinauf ins Allgäu habe ich für mich das diesjährige Stadtradeln zünftig ausklingen lassen.
Es hat mir Spaß gemacht, 3 Wochen lang mal etwas mehr zu radeln als sonst und auch zu sehen wie die Kilometer-Konten der einzelnen Leonberger Teams immer weiter angewachsen sind.
Meinen Herzlichen Dank an alle, die im Team "Radpendler Leonberg" mitgemacht und fleißig Kilometer gesammelt haben. Ich wünsche Ihnen allzeit gute, pannen- und unfallfreie Fahrt und viel genussvolle Lebenszeit unterwegs mit dem Rad.

Image

Partager: Facebook | Twitter

Herbst im Gäu

Image Ecrit le 01.10.2020 de Hansjörg Albrecht
Equipe: Radpendler Leonberg
Commune: Leonberg im Landkreis Böblingen

Sonnenblumen im Oktober zwischen Kornwestheim und Münchingen

Partager: Facebook | Twitter

Ja, aber… die Sache mit den Komfortzonen

Ecrit le 26.09.2020 de Hansjörg Albrecht
Equipe: Radpendler Leonberg
Commune: Leonberg im Landkreis Böblingen

„Fahret Sie jetzt bei DEM Wetter etwa au mitm Fahrrädle….?“
Man kennt das: die bisweilen ungläubigen Fragen aus dem Kollegen- und
Bekanntenkreis:
Fragen beginnen oft mit, ja aber… und gehen weiter mit …wenn es
regnet, …wenn es schneit, …wenn es heiß ist, …kalt, …trüb, …dunkel,
usw.
Es gibt darauf eine kurze Antwort und eine längere. Die kurze lautet:
Ja.
Die längere ungefähr so: Wetter ist immer. Wir sind nicht aus Zucker.
Herbst- und Winterspaziergänge bei rauer Witterung können auch mal eine
Stunde oder mehr dauern, und zählen - anders als z.B. Apneutauchen,
Rafting oder Freeclimbing - trotzdem nicht zu den Extremsportarten. Und
Radfahren?
Letztlich geht es um die persönliche Komfortzone, und deren Grenzen.
Das muss jeder selbst einschätzen. Ich finde, es macht Spaß, Dinge
auszuprobieren. Und um Grenzen zu verschieben, ist es gut zu wissen, wo
die Grenzen sind. Wie gesagt: Wetter ist immer.

Partager: Facebook | Twitter

Was Arbeitgeber beitragen können

Ecrit le 25.09.2020 de Hansjörg Albrecht
Equipe: Radpendler Leonberg
Commune: Leonberg im Landkreis Böblingen

Wenn Arbeitgeber Radpendler unterstützen, wird manches leichter. Denn sie unterstützen damit diejenigen, die bereit und in er Lage sind, ihren persönlichen Beitrag zum unbestreitbar notwendigen Mobilitätswandel zu leisten. Das hat durchaus Signalwirkung.

Die Stadt Leonberg tut es in mehrerlei Hinsicht: Ich kann duschen, wenn ich ankomme. Nass gewordene Radkleidung kann ich zum Trocknen aufhängen. Ich habe einen Spind für frische Sachen, ich kann das Rad trocken und sicher abstellen. Ich nutze ein über die Stadt geleastes „Dienstrad“, Verschleißteile inklusive.

Partager: Facebook | Twitter

Drei Wochen ohne Auto

Ecrit le 18.09.2020 de Hansjörg Albrecht
Equipe: Radpendler Leonberg
Commune: Leonberg im Landkreis Böblingen

Für Fahrten bis 4 Kilometer sei man mit dem Rad schneller als mit dem Auto. Das liest und hört man verschiedentlich. Wie weit ist es hier in der Region durchschnittlich zum nächsten Supermarkt? Wie viele Menschen müssen hierfür zwingend weiter als 4 Kilometer fahren?

Meine Erfahrung: Einkaufen im Lebensmittelladen ist für eine dreiköpfige Familie auch ohne großen Kofferraum machbar. Hierfür reichen im Prinzip zwei Packtaschen und etwas vorausschauende Planung. Am Wochenende geht’s zu Fuß mit dem Hackenporsche zum Wochenmarkt, damit ist der Obst- und Gemüsebedarf bereits weitgehend abgedeckt. Und bei der Freizeitgestaltung stellt sich ohnehin die Frage, ob man jedes Wochenende unbedingt Ziele mit dem Auto anfahren muss.

Sicher, für etliche ist genau es das Salz in der Suppe des Alltags: der eigene Auftritt auf den Prachtstraßen unserer Region, der automobile Catwalk auf dem Weg zum Wochenendeinkauf oder aus reiner Freude am Fahren. Stadtradeln ist eine günstige Gelegenheit, mal einen Moment innezuhalten und seine Gewohnheiten zu überdenken. Ohne Auto geht öfters als man denkt. Es tut ganz bestimmt nicht weh.

Tipp: einfach mal ausprobieren.

Partager: Facebook | Twitter

Mit dem Rad zur Arbeit - ein Selbstversuch

Image Ecrit le 17.09.2020 de Hansjörg Albrecht
Equipe: Radpendler Leonberg
Commune: Leonberg im Landkreis Böblingen

An dieser Stelle werde ich während der Leonberger Stadtradeln-Periode über mein Mobilitätsverhalten berichten. Patentrezept habe ich keines, ich bin nicht repräsentativ, ich mache das nicht mit dem Ziel, mein Umfeld zu bekehren. Aber zugegeben, es fühlt sich gut an, im Wesentlichen ohne Auto auszukommen.

Die Ausgangssituation: Seit vier Jahren arbeite ich bei der Stadt Leonberg und pendle aus Ludwigsburg ein. Ich bin verheiratet, meine Frau arbeitet in Ludwigsburg und unser Kind geht in die dritte Klasse. Ich saß jeden Tag im Auto, jeden Tag im Berufsverkehr auf der A81. Das Navi verspricht 20 Kilometer und 30 Minuten Fahrtzeit netto, die Realität sagt, unter 45 Minuten ist es in der Rush Hour nicht zu schaffen. Immer wieder landet man im Stau. Weil man glaubt, es sich nicht aussuchen zu können, lernt man mit der Zeit, für fixe Termine rechtzeitig, sozusagen mit genügend „Brutto“, loszufahren und schafft es dann oft trotzdem nicht. Soweit so normal. So geht es Vielen Tag für Tag.

Die Entscheidung, auch mal mit dem Rad zu fahren, brachte einige Überraschungen und verblüffende Erkenntnisse: Die Strecke lässt sich verkehrsarm gestalten. Umleitungen, Baustellen, Staus, Verzögerungen spielen keine große Rolle mehr. Statt 30+x Minuten brauche ich 55 Minuten, manchmal ein paar Minuten mehr, manchmal weniger - und ich komme frisch am Arbeitsplatz an. Irgendwann fing das Abwägen an: was wiegt schwerer, die morgendliche Bequemlichkeit oder der Termindruck am Nachmittag, (z.B. Kita schließt in x Minuten!) wenn man mal wieder im stop-and-go-Modus unterwegs ist und sich vor Augen führt, dass man mit dem Rad bereits am Ziel wäre.

Das war vor ungefähr 3 Jahren. Die Entscheidung nur noch mit dem Rad zu fahren, kam nicht plötzlich. Es war ein Prozess, der eine Weile gedauert hat. Ausschlaggebend war: Mit dem Auto Zeit sparen zu wollen, ist eine Wette, die man öfters verliert als gewinnt. Weiß man beim Start, wann man sein Ziel erreicht? Mit dem Rad zu fahren bedeutet: Zeit investieren und dafür 100% Zeitsouveränität erhalten. Im Auto verliere ich Lebenszeit auf dem Rad gewinne ich sie. Und gegen schlechtes Wetter hilft geeignete Kleidung.

Diese Woche gönne ich mir sicher ein paar Extrakilometer - weil das Wetter so schön ist!

Partager: Facebook | Twitter