STADTRADELN-Star Blog: Rhein-Nahe im Landkreis Mainz-Bingen


STADTRADELN Schlussbilanz - Dabei sein ist alles!

Image Ecrit le 28.06.2020 de Sebastian Hernandez Laverny
Equipe: Offenes Team Trechtingshausen
Commune: Rhein-Nahe im Landkreis Mainz-Bingen

Viel zu schnell sind die drei Wochen STADTRADELN herumgegangen! Es hat wirklich Spaß gemacht! Ich hatte mir noch so viele Ziele vorgenommen, aber schließlich muss man ja zwischen der ganzen Radfahrerei auch noch arbeiten und sich um die Familie kümmern. Mein persönliches Ziel, die 500-Kilometer-Marke, habe ich vor allem durch meinen Kettenriss leider weit verfehlt. Dadurch liege ich im Ranking der STADTRADELN-Stars gerade mal im hinteren Mittelfeld, aber es zählt der olympische Gedanke: Dabei sein ist alles! 295 Kilometer bin ich gefahren und habe damit 43 kg CO2 vermieden. Immerhin! Global gesehen ist das natürlich ein Tropfen auf den heißen Stein, aber gerade deshalb ist es wichtig, dass möglichst viele mitmachen. Nächstes Jahr bin ich auf jeden Fall wieder dabei, aber auch bis dahin bleib ich natürlich weiter im Sattel sitzen! Und in den Sommerferien hole ich all die Touren nach, die ich jetzt nicht mehr machen konnte! Allen, die noch radeln, weiter eine gute Fahrt und alles Gute!

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STADTRADELN Woche 3 - Endspurt

Image Ecrit le 25.06.2020 de Sebastian Hernandez Laverny
Equipe: Offenes Team Trechtingshausen
Commune: Rhein-Nahe im Landkreis Mainz-Bingen

Da beim Großen heute kurzfristig die Schule ausfiel, konnten wir uns noch einmal spontan für einen kleinen Familienausflug aufs Fahrrad schwingen. Es zog uns rheinabwärts nach Oberwesel. Am liebsten wäre ich mit der Fähre nach Kaub übergesetzt, um beim Weingut Löwenkopf unseren heimischen Weinkeller-Vorrat aufzufrischen. Aber da ich noch zum Dienst musste, begnügten wir uns mit dem wunderbaren Blick auf die ehemalige Zollburg Pfalzgrafenstein. Die meisten wissen, wie schön es ist, Fahrrad zu fahren: schöne Landschaften genießen, frische Luft einatmen, die eigenen Kräfte spüren. Aber ich frage mich, warum die meisten das Fahrradfahren nur als Freizeitaktivität begreifen und dieses Freizeitgefühl nicht in ihren Alltag integrieren. Ob zur Arbeit oder zum Einkaufen: das Fahrrad macht auch alltägliche Fahrten zum Ferienerlebnis. Und es hält fit! Mit dem Fahrrad ist es spielend leicht, Bewegung in den Alltag zu integrieren. Und das Beste: Die Parkplatzsuche ist nie ein Problem!

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STADTRADELN Woche 3 - Der schönste Weg zur Arbeit

Image Ecrit le 21.06.2020 de Sebastian Hernandez Laverny
Equipe: Offenes Team Trechtingshausen
Commune: Rhein-Nahe im Landkreis Mainz-Bingen

Meine Fahrradpanne am letzten Wochenende hat mir den ganzen Schnitt vermasselt. Die Werkstatt hat das Fahrrad gleich für länger da behalten, um längst überfällige Reparaturen nachzuholen, die ich ständig aufgeschoben hatte. Eigentlich wollte ich das erst in den Sommerferien erledigen, wenn ich nicht aufs Fahrrad angewiesen bin, aber nun bin ich verfrüht zum Fahrradwaisen geworden. Die angepeilten 500km sind damit leider in weite Ferne gerückt. Zwischenzeitlich habe ich zwar ein Leihrad, aber das will man ja nicht unnötig strapazieren. Ich nutze es also nur für das Nötigste, sprich um zur Arbeit zu kommen. Meistens nehme ich den Zug erst in Bingen, obwohl er in Trechtingshausen hält. Die Rad-Strecke von Trechtingshausen nach Bingen ist einfach unglaublich. Meine Lieblingsstelle ist dort, wo der Fahrradweg an der altehrwürdigen Clemenskapelle direkt in einer scharfen Kurve auf den Rhein trifft. Hier öffnet sich der Blick auf das Binger Loch, rechts thront die Burg Rheinstein. Und jedes Mal, wenn ich dort fahre, bin ich noch genauso begeistert wie beim ersten Mal. Da vergisst man kurzzeitig sogar, dass man auf einem Leihfahrrad sitzt.

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STADTRADELN Woche 2 - Pleiten, Glück und Pannen

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Equipe: Offenes Team Trechtingshausen
Commune: Rhein-Nahe im Landkreis Mainz-Bingen

Kinder sind schon eine Last – zumindest, wenn sie gefühlt zentnerschwer im Anhänger sitzen und es steil bergauf geht. Dabei hatten wir eigentlich eine flache Tour ausgewählt – zunächst am Rhein entlang nach Bingen, dann gemütlich über den Nahe-Radweg bis nach Bretzenheim. Dort wollten wir uns die Eremitage ansehen, ein in den Fels gehauenes historisches Kloster – das einzige seiner Art nördlich der Alpen. Doch ein kleiner Hügel kurz vor Bretzenheim wurde meiner Fahrradkette zum Verhängnis. Ein scheußliches Geräusch und schon fiel ich wie eine Bahnschranke zu Boden. Das ist der Nachteil von Klickpedalen, so schnell kann man nicht abspringen. Nachdem ich erst einmal meine Knochen sortiert hatte, während meine Frau den entleerten Korbinhalt zusammensuchte, war guter Rat teuer. Die Kette war dahin! Doch so kurz vor dem Ziel wollten wir nicht aufgeben. Kurzerhand übernahm meine Frau den Kinderanhänger und ich quälte mich die letzten 2 Kilometer mal bergauf schiebend, mal bergab rollend zu unserem Ziel. Unser Durchhaltevermögen hat sich rentiert: Die Eremitage ist wirklich sehenswert und das Picknick dort schmeckte außerordentlich gut. Kleiner Wermutstropfen: die Teller hatten auch einen Schaden abbekommen. Da ich das Fahrrad aber nicht bis nach Hause schieben konnte, brachen wir am späten Nachmittag zum Bahnhof Bretzenheim auf. Da die Bahnfahrt nicht geplant war, wussten wir allerdings nicht, wann dort die Züge verkehrten. So erwartete uns der nächste Schreck, als wir gerade das Gleis betraten. Just in diesem Moment fuhr unser Zug ein, aber auf dem gegenüberliegenden Bahnsteig, zu dem nur ein äußerst treppenreicher Übergang führte. Verzweifelt gestikulierten wir dem Lokführer, dass wir mitwollten – und tatsächlich machte der sein Fenster auf und signalisierte Wartebereitschaft. Wer einmal im Dauerlauf drei Fahrräder, einen Anhänger und zwei Kinder über zwei Treppen je nach oben und nach unten gekarrt hat, der weiß, was er geleistet hat. Wir waren pitschnass geschwitzt, völlig fertig, aber auch sehr dankbar. Ein Hoch auf unseren freundlichen Lokführer!

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STADTRADELN Woche 1 - Der Ehrgeiz ist geweckt

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Equipe: Offenes Team Trechtingshausen
Commune: Rhein-Nahe im Landkreis Mainz-Bingen

Die erste Woche STADTRADELN ist schon fast vorüber. Eigentlich sollte sich ja für mich nicht viel geändert haben, da wir ohnehin kein eigenes Auto haben und das meiste mit den Fahrrädern erledigen. Aber trotzdem nimmt man die alltäglichen Fahrten - zum Kindergarten, zum Pendelbahnhof, zum Einkaufen - ganz anders und viel bewusster wahr. Und vor allem wird der sportliche Ehrgeiz geweckt, wenn man sieht, wie die Teams in unserer Verbandsgemeinde ihre Kilometer sammeln. An die sportlichen Montagsradler aus Oberheimbach werde ich mit meinem Trexhäuser Team wohl kaum herankommen, das muss ich mit wohlwollendem Neid anerkennen. Aber zumindest 500km habe ich mir als 3-Wochen-Ziel gesetzt. Und weil diese Marke mit meinen täglichen Fahrten nur schwer zu knacken ist, "zwingt" mich das, mein Kilometerbuch mit ein paar Familien-Ausflügen zu füllen. So ließen wir heute das heimische Chaos unerledigt und genossen die traumhafte Rhein-Kulisse. Wie gut das tut: Bewegung, frische Luft, gemeinsame Zeit. Das sollte man viel öfter machen!

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