STADTRADELN-Star Blog: Landkreis Aschaffenburg


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Ecrit le 28.07.2020 de Theo Grünewald
Equipe: Grüne Radler
Commune: Landkreis Aschaffenburg

Drei Wochen, in dem ich mein motorisiertes Fahrrad zum größten Teil eingemottet habe, sind zu Ende.
Auch in einem Auto habe ich schon wieder einmal gesessen. Ich fand die Zeit toll, in der ich mit den anderen Radlern aus dem "Grüne Radler" Team um einen guten Platz im Ranking gekämpft habe. In den drei Wochen habe ich häufig feststellen müssen, dass Fahrradfahren ein echter Trend geworden ist. Sonntags auf dem Kahltalradweg gibt es schon einmal einen Stau, wenn sich entgegenkommende Radfahrer und Fußgänger die Fahrbahn teilen, die Stimmung ist hier aber immer gut, gleich geht´s ja weiter.
Ich bin gespannt, wie sich der Radverkehr in den nächsten Jahren entwickelt. Themen gibt es genug: Gesicherte Abstellmöglichkeiten für hochwertige (E-)Fahrräder sind Mangelware, Auch Hauptradwege wie beispielsweise der Mainradweg sind in einem teilweise erbärmlichen Zustand. Eine Brücke für Radfahrer zwischen Mainaschaff und Stockstadt wird schmerzlich vermisst, manche Radwege enden im Nirgendwo.... und mit Radschnellwegen geht es nur sehr langsam voran. Der Fahrradbeauftragte des Landkreises, so er denn kommt, hat eine Mammutaufgabe vor sich, wenn er dem Radverkehr als Teil der Verkehrswende auf die Sprünge helfen will.
Ich freue mich aufs Stadtradeln 2021 mit hoffenltich noch mehr Beteiligung und Öffentlichkeit.
Jetz geht es erst einmal zur Erholung in einen kurzen Radurlaub an den Bodensee und Oberrhein, so fast ganz ohne Hügel.

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23.07.2020 - Ein würdiger Abschluss

Image Ecrit le 24.07.2020 de Brigitte Groß
Equipe: Grüne Mömbris
Commune: Mömbris im Landkreis Aschaffenburg

Der letzte STADTRADELN-Tag ist da, und der hat's in sich!
Mein Vorsatz vom gestrigen Abend wird in die Tat umgesetzt: Ich fahre alle 18 Mömbriser Ortsteile an einem Tag an.
Fast fühle ich mich wie bei Wetten, dass...? Mir fehlt nur der prominente Wettpate, und der Wetterfolg hängt nicht von Geschick oder Glück, sondern meiner Motivation ab.
Um 09:36 Uhr starte ich die Tour mit einem müden Piet im Cockpit. Meine ursprünglich angedachte Route passe ich unterwegs an (als ich beispielsweise auf dem Weg nach Daxberg in Johannesberg strande), so dass am Ende folgende Reihenfolge zustande kommt:

  • Brücken
  • Hemsbach
  • Molkenberg
  • Angelsberg
  • Gunzenbach
  • Hohl
  • Rothengrund
  • Reichenbach
  • (Johannesberg)
  • (Breunsberg)
  • Daxberg
  • Schimborn
  • Königshofen
  • Mömbris
  • Heimbach
  • Rappach
  • Strötzbach
  • Mensengesäß
  • Niedersteinbach
  • Um 13:03 Uhr komme ich nach 39 Kilometern wieder zu Hause an.
  • Dörnsteinbach
  • hebe ich mir für Piets Siesta auf. Knapp 10 km.
    Das Schönste kommt erst noch:
    Ein entspanntes, gemütliches Ründchen von 16 km (inkl. Anfahrt) mit gleichgesinnten STADTRADELN-Teilnehmer*innen (un' e Schnäpsje in de Gunsemich) bildet den krönenden Abschluss dieser drei nicht ganz alltäglichen Wochen.
    Danke an alle, die dabeiwaren!
    Wir sehen uns wieder...

    Fazit:
    Nach dem Radeln ist vor dem Radeln!


    Pflanze des Tages:
    Der Rainfarn (tanacetum vulgare) mit seinen tief goldgelben Knöpfchen

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    22.07.2020 - Es geht dem Ende zu...

    Image Ecrit le 23.07.2020 de Brigitte Groß
    Equipe: Grüne Mömbris
    Commune: Mömbris im Landkreis Aschaffenburg

    ...und wie jeden Abend in den fast vergangenen 3 Wochen STADTRADELN sitze ich vorm Bildschirm und frage mich, während die drei Männer des Hauses einen Stock tiefer im Tiefschlaf sind, ob es denn überhaupt irgendjemanden interessiert, was ich hier in meinem (Radel-)Alltag treibe.
    Die Programmpunkte des heutigen Tages zwischen Haushalt und Garten sind

  • der Wocheneinkauf und eine bis unters Kabinendach vollgepackte Transportkiste am Morgen
  • eine Kurierfahrt zum Rannenbergring nach Kälberau, um einen Kleinkindschlafsack zu überbringen
  • der Besuch auf dem Kahler Spielplatz an der Kaldaha-Grundschule auf Drängen meines Sohnes (den hatte er am Sonntag und gestern bei der Radtour entdeckt) am Nachmittag
  • das Belohnungseis für die tapfere Stramplerei im Eiscafé Piazza am Abend
  • Irgendwie rennt die Zeit so dahin. Wollte ich nicht in den 3 Wochen alle Mömbriser Ortsteile besucht haben?
    Das ist doch ein schönes Vorhaben für den letzten Tag.
    Also, Frau Groß, hurtig ins Bett, sonst wird das nix!

    Fazit:
    Gute Nacht!


    Pflanze des Tages:
    Der Gewöhnliche Blutweiderich (lythrum salicaria), den ich jahrzehntelang nicht wahrgenommen habe - mir völlig unerklärlich!

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    21.07.2020 - Von T-Shirts und anderen Textilien

    Image Ecrit le 21.07.2020 de Brigitte Groß
    Equipe: Grüne Mömbris
    Commune: Mömbris im Landkreis Aschaffenburg

    Schon witzig, dass mir gerade heute neben den üblichen Verdächtigen am Wegesrand (Fastfoodtüten, Coffee-to-go-Becher, Kippenpäckchen, Einwegmasken) zwei große Herrentaschentücher und eine Socke begegnen. Die Überlandfahrt des Tages geht nämlich nach Kahl, um ein geliehenes T-Shirt zurückzugeben. (Kurze Erklärung: Piet hatte sich bei unserer Sonntagstour am Alzenauer Kahlstrand so doll nassgepritschelt, dass wir uns von einer bis dato unbekannten Familie was Trockenes geliehen haben. Danke an Ella, Michi und Martin aus Kahl!).
    Es ist ja auch gut, dass Relikte der Zivilisation, die das Rechts und Links der Fahrbahn säumen, die Aufmerksamkeit meines angedockten Copiloten wachhalten. Wenn wir einen besonders guten Tag haben, sammeln wir die Fundstücke sogar ein.
    Heute begnügen wir uns mit dem Sammeln von Kilometern.

    Fazit:
    Das Taschentuch erinnert mich schmerzlich daran, dass es übermorgen vorbei ist, das STADTRADELN!
    Da hilft nur GEMEINSAM RADELN!!!


    Pflanze des Tages:
    Das Drüsige Springkraut (impatiens glandulifera), ein invasiver Neophyt, doch reich an Nektar

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    20.07.2020 - Hab' ich dich/Sie heute nicht schonmal hier vorbeifahren sehen?

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    Equipe: Grüne Mömbris
    Commune: Mömbris im Landkreis Aschaffenburg

    Wenn ich an einem gewöhnlichen "Haustag" (anbei ein Bild aus dem Haus) das Kommen und Gehen von fahrbaren Untersätzen in der Nachbarschaft verfolge, frage ich mich schon häufig, was es denn den lieben langen Tag ständig hin- und herzufahren gibt.
    Klar: Einkäufe, Arbeitswege, Kindertransporte, Ausflugsfahrten, Botengänge, Ehrenämter - das gibt es bei uns auch alles!
    Es passiert nicht selten, dass mein Bullitt ebenfalls mehrmals täglich die Schussfahrt zur 2305 nimmt, um diverse Ziele zu erreichen.
    Heute führen die Rechte und Pflichten meine Buben und mich nach Mensengesäß und Groß-/Kleinhemsbach. Um die Heimat immer noch ein bisschen besser kennen zu lernen, fahren wir gerne Umwege und klappern Gässchen, Hohlwege und Straßen ab, die wir nicht so gut kennen.
    Da begegnet man sich gegebenenfalls wiederholt; heute ist das mit mehreren Personen der Fall.
    Ich werde auch gleich drauf angesprochen.

    Fazit:
    Die müssen mich alle für die Megasportskanone halten!!! Bin ich aber nicht - nur Alltagsradlerin!


    Pflanze des Tages (von Bolle ausgewählt) :
    Hundskamille (anthemis arvensis)

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    Vom Kreistag und vom Stadtradeln

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    Equipe: Grüne Radler
    Commune: Landkreis Aschaffenburg

    Am Donnerstagnachmittag ruft der Ausschuss für Mobilität und ÖPNV. Hier ist es Ehrensache, dass ich mit dem Rad ankomme. Seltsam ist nur, dass ich den Busbetriebsleiter der KVG, der auf der Siitzung spricht, trotz der tollen KEX-Linie 33 mit dem Auto kommt (Sachen gibt´s). ÖPNV ist der Schwerpunkt der Sitzung und es wird der Eindruck vermittelt, dass das ÖPNV Paradies kurzv bevorsteht. Alleine an der Umsetzung hapert es. Auf der nächsten Sitzungist der Schwerpunkt übrigens der Radverkehr. Ich bin gespannt.
    Auf der Heimfahrt werde ich durch einen kräftigen Regenschauer ordentlich nass (Wer denkt denn schon an Regenkleidung im Sommer).
    Am Sonntag findet die gemeinsame Stadtradeltour von Kahl nach Kleinostheim über Alzenau statt. Tino Fleckestein, Tourleiter und Vorstandsmitglied des ADFC, erzählt dabei Wissenswertes über die Radwege der Gegend. Auch der ins Auge gefasste Radschnellweg findet Erwähnung. Von Kleinostheim über Aschaffenburg zurück komme ich gerade rechtzeitig daheim an um aufs Grüne Sommerfest des OV Schöllkrippen zu radeln. Hunger genug habe ich jetzt

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    19.07.2020 - Ehrensache!

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    Equipe: Grüne Mömbris
    Commune: Mömbris im Landkreis Aschaffenburg

    Es ist der dritte STADTRADELN-Sonntag! Die aufmerksamen Leser*innen wissen schon: Großens sind keine Sonntagsradler, aber in diesen Zeiten machen wir gerne eine Ausnahme!
    Für heute hat der Kreisverband zur "Grünen Radtour" geladen: Von Kahl über Alzenau nach Kleinostheim.
    Für uns ist die Anfahrt nach Kahl schon ganz ordentlich, und am Nachmittag wählen wir den Heimweg über Aschaffenburg, Goldbach, Hösbach.
    Theo, mein Stadtradeln-Star-Kollege aus Blankenbach, begleitet uns.
    Das Radeln in der Gruppe erfordert nochmal mehr Konzentration, die Konversation macht's dafür umso kurzweiliger.
    Dafür fehlen mir jetzt am Abend die Worte: Ich bin hundemüde und falle jetzt ins Bett!
    (Ich habe vergessen zu erwähnen, dass ich vorhin nochmal nach Hemsbach geradelt bin, um mein Amt des Schriftführers in der Vorstandschaftssitzung der Freiwilligen Feuerwehr auszuführen)

    Fazit:
    Der nächste Sonntag kommt bestimmt - und der wird ein "traditioneller"!


    Pflanze des Tages:
    Das Schmalblättrige Weidenröschen (epilobium angustifolium), das ich als Elisabethenstroh für den Kräuterbüschel kennen gelernt habe, und das seit Jahrzehnten an der S-Kurve kurz vor Hemsbach wächst

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    18.07.2020 - Wieder was geschafft!

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    Equipe: Grüne Mömbris
    Commune: Mömbris im Landkreis Aschaffenburg

    Samstags wird was geschafft!
    Der Mann werkelt Gröberes am Grundstück. Frau und Kinder können da recht wenig beitragen.
    In diesem Sinne schnappe ich mir am Morgen beide Buben und fahre Richtung Fronhofen und Strötzbach, um die Lücken im Lebenmittelvorrat zu schließen.
    Am Nachmittag kündigt sich mein Bruder an, ein Wahlhesse, der am Vormittag ebenfalls was geschafft hat (Grundstückspflege bei unseren Eltern) und jetzt Lust auf ein Ründchen hat. Er befürchtet, ich könnte ihm und seinem Carbonrädchen davondüsen, wenn ich mein motorisiertes Geschoss in Bewegung setze. Weit gefehlt! Leichtfüßig (oder -rädrig) steuert der junge Flitzer (immerhin 5 Jahre jünger als ich) durchs Gründchen, über die Höhe nach Omersbach, Geiselbach, zum Frohnbügel und Fernblick. So ein Mountainbike flitzt halt doch etwas eleganter über Wurzel, Stock und Stein als mein long vehicle. Bei dem ganzen Gerumpel ist es ein Wunder, dass der Piet völlig unbeirrt schläft. Bolle hat Spaß daran, mit dem Onkel Wettrennen zu fahren und schiebt mich von hinten an.
    In Neuses gibt's die zweite Ladung Spaghetti des Tages (mittags hatten wir schon Spaghetti Bolognese) und mit Rockklassikern aus der Kofferraumbox düsen wir über Albstadt und Michelbach den Kahlgrund-Fahrradhighway nach Hause.

    Fazit:
    Brüder sind eine feine Sache, radelnde erst recht!


    Pflanze des Tages:
    Die Sonnenblume (helianthus annuus) - sie hält es mit Friedrich von Bodelschwingh: Es ist unmöglich, dass ein Mensch in die Sonne schaut, ohne dass sein Angesicht hell wird.

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    17.07.2020 - ein bisschen Alpen, ein bisschen Schweden

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    Equipe: Grüne Mömbris
    Commune: Mömbris im Landkreis Aschaffenburg

    Die dritte STADTRADELN-Woche beginnt eher unspektakulär: Ich bin mal hier, mal dort, klappere Bäcker, Metzger, Haushaltswarenladen ab, erledige ein paar Botengänge (für die Kinderkirche am Sonntag, für den Elternbeirat des Niedersteinbacher Kindergartens).
    Mein kleiner Fratz kämpft mit den Zähnen und beruhigt sich glücklicherweise durchs Radeln sehr zuverlässig. Vielleicht sind es heute aber auch die Beatles, die aus unserer neu erworbenen Bluetoothbox trällern.
    Als wir am Abend einen Brief nach Dörnsteinbach bringen, kommt mir der Gedanke in den Sinn, ob sich wohl ein Fahrradkurierservice im Markt Mömbris etablieren ließe.
    Abwechslungsreich wäre das bestimmt - schon allein dort oben hat die Aussicht auf der einen Seite was Alpines, auf der anderen Seite schwedisches Flair (ich hab' mir mal die Ekolino-Baustelle angeschaut).

    Fazit:
    Das letzte Wort in Sachen berufliche Zukunft ist noch nicht gesprochen!


    Pflanze des Tages:
    Gewöhnlicher Rispenfarn (osmunda regalis) - ein ganzes Feld voll!
    (ich erlaube mir, meinem Mann ein paar Detailfotos zu stehlen)

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    16.07.2020 - Nix mit Ziegenbock und Unterrock!

    Image Ecrit le 16.07.2020 de Brigitte Groß
    Equipe: Grüne Mömbris
    Commune: Mömbris im Landkreis Aschaffenburg

    Momentan plagt mich mein Rücken; da klemmt was, aber gewaltig! Nachts weiß ich nicht, wie ich mich hinlegen soll, und tags brummt mir der Schädel. Gerne gibt man dann noch dem Wetter die Schuld, wenn es mal wieder etwas wechselhaft daherkommt.
    Am besten geht's mir, wenn ich auf dem Rad sitze - echt jetzt!
    Heute will ich gerade aufsteigen, da weist mich die aufmerksame Nachbarin darauf hin, in Aschaffenburg sei gerade ein Wolkenbruch herniedergegangen, ich sollte mir das gut überlegen.
    Da gibt's nix zum Überlegen, zumal ich in die andere Richtung will, um der spielenden Horde vor unserem Hof, meinem laut handwerkenden Ehemann und meinen Kopfschmerzen zu entfliehen. Außderdem soll der Piet eine Mütze Schlaf abkriegen.
    Unterwegs Richtung Alzenau (Ziel ist ein Musikalienhandel) kommt mir ein altes Lied in den Sinn: "In Alzenau, da ist der Himmel blau. Da tanzt der Ziegenbock mit seiner Frau im Unterrock." Meine Oma, eine spätberufene Wahlalzenauerin, hat das Lied immer gesungen. Klasse!
    Beim Radeln kann ich Lieder in Dauerschleife singen. Piet schläft sogar ein.
    Der Himmel ist zwar nicht blau, als ich ankomme, aber es herrscht bei weitem keine Wolkenbruchstimmung. Und der Kopf tut nicht mehr so weh.

    Fazit:
    Wieder mal alles richtig gemacht, bloß keine guten Bilder.


    Pflanze des Tages:
    Brennnesseln (urtica) in Hülle und Fülle

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    Alltagsradeln

    Ecrit le 16.07.2020 de Theo Grünewald
    Equipe: Grüne Radler
    Commune: Landkreis Aschaffenburg

    Mein S-Pedelec wundert sich bestimmt über mich. Noch bis Anfang Juli täglich im Einsatz, fristet es ein einsames Leben im Bike-Port. Zur Erinnerung: S-Pedelecs zählen nicht als Fahrräder, sondern als Leichtkrafträder und nehmen nicht am Stadtradeln teil. Dieser Umstand heißt auch, dass S-Pedelecs nicht auf Radwegen fahren dürfen (selbst wenn Zusatzschilder wie Mofas frei oder das neue Schild E-Bikes frei dies suggerieren).
    Gestern ging die Rundreise zu meinem Sohn nach Hofstädten, wo wir die zu Weihnachten verschenkte DVD endlich angeschaut haben. Anschließend auf kürzestem Weg nach Gunzenbach, wo ich ein PC-Problem zu lösen hatte.
    Wieder zu Hause, hatte meine Existenz als Stadtradel-Star zur Folge, dass ich nicht mit dem Auto zum Essengehen mitgefahren bin, sondern separat auf meinem MTB die 7 km bewältigt habe.

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    15.07.2020 - Aller guten Dinge sind drei!

    Image Ecrit le 15.07.2020 de Brigitte Groß
    Equipe: Grüne Mömbris
    Commune: Mömbris im Landkreis Aschaffenburg

    1. am Vormittag:
    Drogeriebesuch und diverse Erledigungen in Mömbris
    2. am Nachmittag:
    Verabredung zum Spielen (Bolle), Mittagsschlaf (Piet) und Ratschen (ich) in Hemsbach im Streitacker
    3. am Abend:
    Teilnahme mit ein paar guten Freundinnen am vhs-Kurs "Salben und Tinkturen - 'Natürlich selbstgemacht'" in Schimborn
    3 Strecken, 30 Kilometer

    Fazit:
    Kleinvieh macht auch Mist!


    Pflanze des Tages:
    Beinwell (symphytum), mein zukünftiger Verspannungskiller aus dem eigenen Garten

    Das Fotografieren hab' ich heute unterwegs irgendwie vergessen...

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    Alles hat ein Ende

    Image Ecrit le 15.07.2020 de Theo Grünewald
    Equipe: Grüne Radler
    Commune: Landkreis Aschaffenburg

    Am Samstag morgen müssen wir erkennen, dass unser Wetterglück an diesem Tag endet. Anderseits sind wir froh, unser Gamaschen, Regenhosen und Regenjacken nicht umsonst mitgenommen zu haben.
    Abwärts auf einer kleinen Landstraße bis kurz vor Sterzing wo wir auf den Radweg abbiegen. Wir münden dann ein auf den Brenner-Radweg. Dieser verläuft häufig entlang der Autobahn oder dem Radweg. Dieser Radweg ist landchaftlich nicht reizvoll aber asphaltiert und gut gepflegt. Anfangs sehen wir auch noch Hagelhaufen des Unwetter vom Vortag.
    Erster Lichtblick ist die Mittagsrast in Mittewald, wo es warme Getränke, Trocknungsmöglichkeiten und vor allem Schlutzkrapfen und Suppe gibt. Bei nachlassendem Regen legen wir in Brixen einen kleinen Stadtrundgang ein, bevor es bei wieder einsetzendem Regen nach Klausen geht. Hier gibt es zum Abschluss noch einen Gamaschentest, als der Radweg auf den letzten Metern geschätzte 30cm unter Wasser steht. (Die VAUDE Gamaschen haben tatsächlich dicht gehalten.Empfehlung)
    Der Abschlussabend im Törggl-Keller bei exquisiter Pizza und Bier aus der Brauerei von nebenan lässt uns auf den fast vollendeten Urlaub zurückblicken.
    Der Sonntag bringt eine lockere 30km Radfahrt nach Bozen, wo wir in den EC nach München einsteigen.
    Hier erleben wir die unterschieldichen Fahrradtransportkapazitäten.
    Wir laden unsere Fahrräder in einen separaten Gepäcktransportwagen. Weiterhin stehen auch in anderen Waggons Fahrradplätze zur Verfügung.
    Beim Umstieg in München sehen wir, wie beliebt Fahrräder bei der DB sind.
    Zum einen haben wir im Januar eine "Rundreise" von München über Stuttgart und Frankfurt nach Hanau gebucht, da nur hier ein ICE4 mit Fahrradtransportmöglichkeiten fährt. Zum anderen haben wir gesehen, was anderen passiert, wenn die Fahrradtransportkette ein Loch hat. Zwei Reisende, die ihren regulären Zug verpasst haben, haben versucht ihre Fahrräder zwischen die acht Plätze, die der Zug bietet, dazwischenzuquetschen. Das hat grundsätzlich auch funktioniert. Als Konsequenz hat der Zugbegleiter vor der Abfahrt alle Fahrradbesitzer zusammengerufen. Er hat die beiden "Schwarzfahrer" identifiziert und aus Sicherheitsgründen aus dem Zug entfernt. Auch der herbeigerufene Zugchef bestand auf dieser Maßnahme.
    In Hanau treffen wir mit 20 Minuten Verspätung ein und freuen uns, dass der Umstieg in den RE nach Kahl wohl klappt. Der ICE bleibt jedoch außerplanmäßig noch weitere 20 Minuten stehen und blockiert die Einfaht des Zuges, der mit 25 Minuten Verspätung Kahl erreicht. Die letzte Bahn in den Kahlgrund hat den verspäteten Zug in Kahl nicht abgewartet. So wurde ungeplant ein Autotransport nötig.

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    14.07.2020 - Der erste Wermutstropfen

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    Equipe: Grüne Mömbris
    Commune: Mömbris im Landkreis Aschaffenburg

    Es ist schon bitter, wenn die Freundin anruft und mich fragt, ob ich sie in das nächstgelegene schwedische Möbelhaus begleiten möchte, und ich muss verneinen, denn STADTRADELN-Stars dürfen 21 STADTRADELN-Tage am Stück kein Auto von innen sehen.
    Alles halb so schlimm: Wir verschieben den Ausflug und sparen uns erstmal das Geld.
    Zu meiner Shoppingtour komm' ich trotzdem. Dienstag ist der Tag, an dem ich Kühlschrank und Speisekammer auffülle. Wird gemacht!
    Als Feierabendrunde habe ich mir eine kleine Tour über Schimborn, Rottenberg, Feldkahl herausgesucht. Die Fraktionsvorsitzende der Grünen im Gemeinderat (Christiane Glaser) leistet meinen Männern und mir Gesellschaft. Ein feines Ründchen ist das!
    Gegen Ende begegnen wir dem Wasserneck. Gehört hab' ich über den Kerl schon vieles, aber zu Gesicht bekommen habe ich ihn noch nicht, zumal er sich an seinem aktuellen Stammplatz dem täglichen Irrsinn der Automassen hingibt - mittendrin sozusagen.

    Fazit:
    "Ei, gebt acht, dass euch der Wassermann nicht holt! Hoho, Herr Wassermann, hoho!"


    Pflanze des Tages:
    Zwetschge "Katinka", bewundert zwischen Feldkahler Kapelle und Rottenberg

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    Die Königsetappe und Unwetter in Südtirol

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    Equipe: Grüne Radler
    Commune: Landkreis Aschaffenburg

    Am Freitag frühstücken wir früh und viel, denn heute wartet der Übergang über den Alpen-Hauptkamm auf uns. Hinter Mayrhofen wartet eine zunächst stark befahrene Straße auf uns, die uns bei gemächlicher Steigung immer höher bringt. Erst hinter Ginzling nimmt der Verkehr spürbar ab. Wir kommen am Parkplatz mit dem einprägsamen Namen "Ewige Jagdgründe" vorbei, der direkt an der Ziller liegt, die zum Baden und Kajakfahren einlädt.
    Bis zur Gasthaus Breitlahner bleiben wir auf der Straße. Hier machen wir eine Trink- und Erholungspause und diskutieren über die angekündigten Gewitter. Wir sind zuversichtlich, wie so häufig, Wetterglück zu haben.
    Jetzt werden wir für wenige Kilometer auf einen separaten Mountainbike-Weg geführt, der allerdings eine teilweise größere Steigung aufweist (oder sind´s die nachlassenden Kräfte?). Zurück auf der Straße, kommt bald die imposante Staumauer des Schlegeis-Stausees in Blick. Um Zeit zu sparen und Experimente zu vermeiden, folgen wir weiter der Straße, statt den Komoot-Offroad Vorschlag wahrzunehmen. Nach ein paar Kehren und Tunnels sind wir am Stausee in knapp 1800m Höhe angekommen. Nun geht es auf Wanderwegen durch eine herrliche alpine Landschaft mit einem mäandrierenden Bach und Wasserfällen. Leider können wir uns keine Zeit nehmen, denn der Himmel zieht sich zu. Auch mit fahren ist es nun vorbei. Große Platten und Stufen zwingen uns zur "Schiebung". auf der Viz-Alm angekommen tröpfelt es kurzzeitig aber unser Wetterglück bleibt uns treu. Der nunmehr wieder vorhandene Weg ist tendenziell wieder fahrbar aber die Kombination aus Steilheit und Schotter lässt uns zum großen Teil weiter schieben. Ziemlich platt kommen wir auf der Pfitscher-Joch-Hütte an, die schon auf der Südtiroler Seite liegt. Nach einer ausgiebigen Pause, fahren wir auf einer Schotterpiste ins Pfitschtal ab, wo wir in St. Jakob, einem kleinen Ort, unser Quartier aufschlagen.
    Dort geht knapp zwei Stunden nach unserer Ankunft ein Gewitter mit Hagel los, der das Laub von den Bäumen schlägt und aus Geranien dürre Stängel macht.

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    13.07.2020 - Ausgebremst!

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    Equipe: Grüne Mömbris
    Commune: Mömbris im Landkreis Aschaffenburg

    Es gibt bei mir auch Tage ohne Fahrrad, echt!
    So ein Tag ist heute:
    Meine Bremsbeläge sind komplett abgefahren. Und nachdem 99 % meiner Radstrecken mit der Niedersteinbacher Schulstraße (!!!) oder zumindest der Borngasse von oben nach unten beginnen und ich meist eine sehr wertvolle Fracht im Gastraum habe, müssen erstmal neue Bremsbeläge her!
    Ich hab' ohnehin mehr als genug im Haus zu tun, und der kleine zahnende Fratz freut sich über etwas Ruhe allein mit der Mama.
    Die beiden großen Männer radeln derweil - nach einer Telefonodyssee durch die nächstgelegenen Radläden - nach Aschaffenburg, um meine Magura-Bremsen für die zweite Hälfte STADTRADELN fit zu machen.
    Danke an meine Radel-Co-Stars!!!
    (auch für die Fotos)
    Dem Wocheneinkauf am Dienstag steht nun nichts mehr im Weg: Ich kann wieder ungebremst bremsen!

    Fazit:
    Ein Tag ohne Radfahren ist auch kein so schlechter Tag!


    Pflanze des Tages:
    Lavendel (lavandula angustifolia), ein kleines Stück Provence daheim in unserem Garten

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    12.07.2020 - Ach du liebe Zeit!

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    Equipe: Grüne Mömbris
    Commune: Mömbris im Landkreis Aschaffenburg

    Wie bereits erwähnt, sind die Reaktionen auf die radelnde Familie Groß recht mannigfaltig.
    Heute ist es eine feine Dame auf dem Fuß- und Radweg unterhalb der Alzenauer Burg, die uns mit einem Ach du liebe Zeit! begrüßt und passieren lässt.
    Schön - das passt ja zur heutigen Sonntagstour (und wir sind - wie ebenfalls bereits erwähnt - keine Sonntagsradler):
    Nachdem letzte Woche die Kahlquellen dranwaren, ist heute die Kahlmündung am tiefsten Punkt Bayerns das Ziel der Wahl. Ich habe alle 3 Groß'schen Männer dabei.

    Ach du liebe Zeit:

  • Radfahren im stop-and-go ist nicht ganz so unser Ding...
  • Die Sturmschäden vom 18. August 2019 sind nach wie vor erschreckend...
  • Die Motoryachten sind offensichtlich die SUVs des Mains...
  • Was gestern noch der Hund war, ist heute das Weinglas: Leinenpflicht bei walk the wine...

  • Fazit:
    Ach du liebe Zeit!


    Pflanze des Tages:
    All die mächtigen Riesen (Kiefern, Weiden, Pappeln, Buchen, Eichen etc.), die Bernd im August 2019 zum Opfer gefallen sind

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    11.07.2020 - Was sollte man immer dabei haben?

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    Equipe: Grüne Mömbris
    Commune: Mömbris im Landkreis Aschaffenburg

    Der heutige Samstag ist ein bunter Teppich aus zurückgelegten Wegstrecken und unterschiedlichsten Begegnungen.
    Am späten Vormittag sause ich aus Milchnöten (wir sind große Kaffeetrinker und Müslimampfer) mit Piet (dem Kleinen) in der Kiste ins Biolädchen nach Strötzbach. Beim Heimradeln sehen wir den fleißigen Jakob mit seinen Helfern am Bauwagen basteln.
    Am Nachmittag dürfen wir an der äußerst eindrucksvollen Begehung eines Privatwaldgebietes am Sterzenbach, wo die heißen Sommer dem Borkenkäfer die Tür geöffnet haben, teilnehmen. Anschließend kurbele ich mich mit meinen zwei Buben den Glasberg hoch, rüber nach Gunzenbach und (weil die Tankstelle schon und das Weiße Ross noch zu haben) für ein Eis zu Oma und Opa nach Hemsbach. Auf der Rappacher Höhe begegnen wir der heutigen Überschrift, mit Kreide auf den Weg geschrieben. Und oberhalb von Kleinhemsbach spiegelt sich der Himmel in zwei wild entsorgten Aliberts.
    Für den Heimweg wählen wir mangels Bremsbelägen eine Route ohne starkes Gefälle (nicht lachen!): Molkenberger Höhe > Rappacher Höhe > Talblickhof > Karlesberg > Hundertmorgenwald > heim.

    Fazit:
    Neugierde und Mut für neue Wege!


    Pflanze des Tages:
    Die Fichte (Picea), noch in unseren Wäldern

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    10.07.2020 - Rad und Fuß

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    Equipe: Grüne Mömbris
    Commune: Mömbris im Landkreis Aschaffenburg

    Die zweite Stadtradeln-Woche beginnt mit einem Besuch im Oberen Kahlgrund:
    Nach einem Vormittag im Garten hole ich meinen "Schlaufuchs" (so heißen die Vorschulkinder im Niedersteinbacher Kindergarten) ab und wir starten Richtung Sommerkahl. Das aufmerksame Kerlchen bemerkt gleich, dass die Wegwarte, die vor 3 Tagen noch so üppig den Wegrand säumte, heute nur zaghaft blüht.
    Unseren Aufenthalt bei guten Freunden nutzen wir u. a. für einen ausgedehnten Spaziergang (also zu Fuß) und sind wieder einmal begeistert von der Schönheit unserer Heimat. Die Kinder erholen sich auf der Ruhebank am Ortsrand von Vormwald.
    Mich holt die Erholung bzw. Erschöpfung ein, als ich nach unserer Rückkehr am Abend den kleinen Mann nur ins Bett bringen will, aber erst am Morgen wieder aus dem Bett steige.
    So kommt dieser Bericht des Tages verspätet ins Netz; auch der Schlaufuchs ist gerade erst aus den Federn gekrochen und unterstützt die Mama beim Texten.

    Fazit:
    Radler*innen schlafen besser!


    Pflanze des Tages:
    Ein Strauß aus unserem Garten mit Duftnessel, Eisenkraut, Blutweiderich, Borretsch, Weißem Steinklee, Steppensalbei, Lavendel, Zierlauch, Großem Wiesenknopf, Melde, Storchenschnabel, Eberraute...

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    09.07.2020 - Fast ohne Rad

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    Equipe: Grüne Mömbris
    Commune: Mömbris im Landkreis Aschaffenburg

    Zum Glück gibt es auch die Tage, an denen mal nichts außerhalb zu erledigen ist. Ich bin nämlich gerne daheim.
    Heute ist so ein Tag: Den Großen bring' ich ohnehin zu Fuß in den Kindergarten, der Kleine erledigt seinen Vormittagsschlaf im Wagen und im Haus laufen derweil die Vorbereitungen auf die letzte Honigernte des Jahres.
    Heute radelfrei!?
    Nicht ganz, denn Einjährige sind im Honigraum nur eingeschränkt nützlich, weshalb ein ausgedehnter Mittagsschlaf erwünscht ist.
    Also: Rein mit dem Kerl ins Bullitt (Lastenrad) und ab Richtung Mömbris, Rappach, Strötzbach und heim. Das Kind schläft! Aber nur 20 Minuten.
    Also: Wieder rein mit dem Kerl ins Rad und ab ins Gründchen, nach Dörnsteinbach, rauf auf die Höh' und über die Schulstraße wieder heim. Ohne Schlaferfolg.
    So werden aus geplanten 0 km dann doch 14 km.

    Fazit: Plane nie ohne Rad!

    Pflanze des Tages:
    Ein ganzes Feld Acker-Kratzdisteln (Cirsium arvense) - ein Fest für Insektenfreunde!

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    Vom Pinzgau ins Zillertal

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    Equipe: Grüne Radler
    Commune: Landkreis Aschaffenburg

    Am Morgen geht es gemächlich nach dem Frühstück zu Einstellarbeiten an den Fahrrädern zum Supermarkt. Dann wartet die alte Gerlospasstraße auf uns. Sie hat den Vorteil, dass sie wesentlich weniger stark befahren als die neue Bundesstraße ist, dafür weist sie mit bis zu 17% Steigung etliche steile Rampen auf. Aber mit Geduld und Pausen kurbeln wir uns hoch. Kurz hinter dem Pass sehen wir zwei herrliche Seen. Wir beschließen einen Abstecher an das Ufer des kleinen türkisblauen Seeleins zu machen. Persönliches Highlight ist die Durchfahrt durch den Zufluss des Sees. Der Preis dafür sind nasse Schuhe, da das Wasser bis zum Tretlager reichte. Dann erfolgt eine längere Rast oberhalb des Speichersees, wo standesgemäß ein Radler eingenommen wird. Die Abfahrt ins Zillertal Erfolgte großteils auf der Bundesstraße. Hier gab es für Radler keine.separate Umfahrungsmöglichkeit.
    Der folgende Ruhetag in Mayrhofen brachte nur eine Handvoll Kilometer fürs Stadtradeln aber auch die Erkenntnis, dass man in einem kleinen Ort Einbahnstraßen mit Öffnung für Fahrräder gestalten kann.

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    08.07.2020 - Und grüßen möchte ich...

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    Equipe: Grüne Mömbris
    Commune: Mömbris im Landkreis Aschaffenburg

    Heute verbinde ich den Frühstücksbesuch bei einer guten Freundin mit dem Einkauf im Biolädchen. Der Inhaber der Naturkost am Bauersberg ist der Erste, der mich auf mein Star-Dasein anspricht. Viele Grüße an dieser Stelle an die Biggi (lecker war's!) und an Bernhard (radelst Du eigentlich auch mit?)!
    Am Abend drehen meine drei Männer und ich ein Feierabendründchen: Einmal Hutzelgrund und zurück. Die Fahrt wird aufgrund des Regens zum Schneckenslalom (wer will schon zum Massenmörder werden und sein Schutzblech mit Wegschneckenhack einsauen?!). Viele Grüße an Nicole und Marit, die uns einen Teil der Strecke begleitet haben!
    Als wir den Karlesberg langfahren, hoffen wir, jemanden vom fleißigen Bikerider-Team zu treffen (wahrscheinlich sitzen die gerade alle selbst im Sattel?!). Viele solidarische Grüße an die Karlesberg Bikeriders!

    Fazit: Man sollte mehr grüßen - in diesem Sinne: Schöne Grüße an alle Leser*innen dieser Zeilen!

    Pflanze des Tages :
    Die den Radweg Richtung Heimbach säumende, üppige Schafgarbe (Achillea)

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    Drei Tage im Mountainbike-Sattel

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    Equipe: Grüne Radler
    Commune: Landkreis Aschaffenburg

    Zu viert,drei Kolleg*innen und ich, nehmen wir die Durchquerung Österreichs nach Bozen auf uns. Am erstenTag rollen wir von Bad Reichenhall nach St. Ulrich am Pillersee. Während der Grenzschließung hatten wir die Reise eigentlich schon abgeschrieben. Doch die Normalität Kam überraschend schnell. Auf unserem Weg entlang der Saalach konnten wir den Übergang nach Österreich nicht erkennen.
    Bei herrlichem Wetter erreichen wir den Pillersee für genug, um noch ein wenig ams Strand zu liegen. Am nächsten Tag geht es über Hochfilzen nach Hinterglemm. Zuerst im Tal leicht hügelig, bevor es im Talschluss stetig bergauf geht. Zunächst lustig war die Anweisung „Jetzt links abbiegen auf Fahrradweg“.
    Es war nur anfangs ein steiler Wanderweg zu erkennen, bevor wir gänzlich durch unwegsames Gelände hochstapften. Das Bild zeigt schon wieder ein Stück an wo wir auf einen Weg gestoßen sind, der ein Schieben erlaubte. Bergab auf Schotter erreichen wir Hinterglemm erreicht, kurz bevor der große Regen einsetzt.
    Aufgrund dieser Erfahrung planen wir unsere nächste Etappe um, nach Aussage Einheimischer sei der Übergang über den nächsten Pass mit einem langen Tragestück verbunden.Auf nassem Untergrund ist uns dies zu gefährlich. So wird aus der Hochgebirgsetappe ein langes Flachstück, das den Berg umfährt ( gut für die Stadtradelnkilometer). In Wald im Pinzgau angekommen, wartet, der Gerlos Pass am Mittwoch auf uns...

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    07.07.2020 - Impfen und Feiern

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    Equipe: Grüne Mömbris
    Commune: Mömbris im Landkreis Aschaffenburg

    Der heutige Tag hält zwei Termine bereit, die mich aufs Rad zwingen:
    Der Jüngste (gerade 1 Jahr alt geworden) ist reif für die nächste Impfung, weshalb ich keinen Tag nach dem letzten Alzenau-Besuch schon wieder dorthin aufbreche, dieses Mal allerdings mit Ziel "Kinderarztpraxis". Alles geht gut - unsere Nr. 2 ist ein Stoiker.
    Am Nachmittag packe ich beide Buben ein, und wir steuern Richtung Engländer: Meine Nichte aus Vormwald feiert ihren 16. Geburtstag. Da sind wir gerne dabei! Und wenn's in unserer Familie was zu feiern gibt, ist ein gestärktes Heimradeln gesichert.
    Die abendliche Ruhe auf den Wegen und die Aussicht auf ein gemütliches Bett lassen uns die Müdigkeit vergessen; nur der Impfstar schläft, als wir zu Hause ankommen.

    Fazit: "Gut!" (Zitat Bolle Groß, 5 Jahre)

    Pflanze des Tages:
    Wegwarte (cichorium intybus) entlang dem Radweg zwischen Blankenbach und Sommerkahl

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    06.07.2020 - Ein Eis in letzter Sekunde!

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    Equipe: Grüne Mömbris
    Commune: Mömbris im Landkreis Aschaffenburg

    In der Regel bin ich als Alltagsradlerin nur dann unterwegs, wenn es etwas zu erledigen, zu transportieren oder zu besuchen gibt:
    Heute muss ich einen Brief an der Ivo-Zeiger-Grundschule einwerfen und verbinde diesen Zweck gerne mit einem Besuch auf dem nächsten Spielplatz (meine 2 kleinen Männer sind natürlich dabei). Eine Freundin und ihre Tochter - ebenfalls fleißige Stadtradlerinnen - begleiten uns. Unsere Gespanne geben ein lustiges Bild ab!
    Für den Abend habe ich zur Feierabendrunde geladen. Markus aus dem Grünen Team schließt sich an: Wir erklimmen den Giftigen Berg, plaudern und diskutieren über allerlei, was unseren Weg säumt/kreuzt (Trails, Heidelbeeren, Sturmschäden) und freuen uns, dass zumindest meinem Kompagnon, dem Piraten, um 18.58 h trotz geräumter Cortina-Theke noch eine Kugel Schokoladeneis vergönnt ist. Seine Fahne weht am Tag nach der großen Wahl mit denen des Alzenauer Rathauses um die Wette.
    Der Heimweg rollt dahin - wie praktisch, dass wir im Tal leben!

    Fazit:
    Feierabendrunden sollten verpflichtend sein!


    Pflanze des Tages:
    Bienenfreund (Phacelia) auf den Alzenau summt!-Bienenweiden

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    05.07.2020 - Ein Sonntag wie kaum ein anderer

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    Equipe: Grüne Mömbris
    Commune: Mömbris im Landkreis Aschaffenburg

    Sonntagsausflüge gehören bei uns nicht unbedingt zum Standardprogramm.
    Im Sinne des Stadtradeln-Wettbewerbs und der Ansammlung zurückgelegter Kilometer schwingen wir uns heute aber allesamt aufs Rad:
    Der Große darf sich als Papas Hilfsmotor ans FatBike hängen und ich fahre den Kleinen im Lastenrad spazieren.
    Ziel ist die Bamberger Mühle.
    Vor dem Eintritt in die Schule will ich dem Nachwuchs zumindest grundlegende Elemente der heimischen Topographie nahebringen. Heute sind die Kahlquellen dran!
    Dass die Radweggestaltung vor allem im mittleren Teil (Schimborn - Hauhof - Königshofen) nicht optimal ist, dürfte kein Geheimnis sein. Am Sonntag sind die meisten Verkehrsteilnehmer geduldiger, sodass uns das nicht weiter juckt.
    Aufgrund der sonderbaren Erscheinung, die wir vier mit unseren Rädern abgeben, ernten wir häufig positive Zurufe - heute ein kräftiges "Super!" von einer Frau auf der Ruhebank zur Flederichsmühle.
    Fazit:
    Wir haben Spaß und gleich dabei noch was gelernt!


    Pflanze des Tages:
    Mädesüß (filipendula ulmaria) aus dem feuchten Wiesengrund

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    04.07. - Ein ganz normaler Samstag...

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    Equipe: Grüne Mömbris
    Commune: Mömbris im Landkreis Aschaffenburg

    Zurück aus dem radlosen Urlaub kann ich heute meinen ersten Beitrag zum Mömbriser Stadtradeln 2020 leisten.
    Wie so oft, wenn der Große Bewegung braucht und der Kleine schlafen soll, holen wir unser Rad aus dem Schuppen.
    Das Ziel der Samstagnachmittagstour ist schnell gewählt, denn die Kinder quält die Sehnsucht nach den Großeltern.
    Also:
    Erstmal eine Maschine Urlaubswäsche angeschmissen und dann rauf nach Hemsbach! Wie fast immer strampelt Junior 1 angekuppelt im Schlepptau, Junior 2 sitzt angegurtet vorne in der Transportkiste.
    In Hemsbach (wie könnte es um diese Jahreszeit anders sein?!) erwartet uns neben Oma, Opa und Onkel leckerer, frischer Heidelbeerkuchen.
    Rechtzeitig vor Ladenschluss sind wir in Niedersteinbach zurück. Die Kinder bleiben beim Papa, ich bringe Altglas (warum liegen da eigentlich immer so viele Scherben am Container?!) und Leergut weg und sorge erfolgreich dafür, dass Großens' Kühlschrank wieder was hergibt.
    Fazit des Tages:
    Mit nur 13 geradelten Kilometern alles erreicht!

    Pflanze des Tages: Sonnenhüte (Rudbeckia) aus dem Garten meiner Eltern

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    Erster Tag vorbei

    Ecrit le 04.07.2020 de Theo Grünewald
    Equipe: Grüne Radler
    Commune: Landkreis Aschaffenburg

    Ehrgeiz vs. innerer Schweinehund war für mich ja am Donnerstag Abend die Frage. Das Ergebnis ist unentschieden. Ich habe mich für den Mittelweg entschieden und das „langsame“ Pedelec meiner Partnerin genutzt um auf die Arbeit zu fahren. Ich bin wie immer auf der 2305 gefahren, obwohl ich mit diesem Gefährt auch den Radweg hätte benutzen dürfen. Die Linienführung ist aber für den touristischen Bedarf optimiert und hat zahlreiche scharfe Kurven auf Schotter, sodass ein flottes Vorankommen erschwert wird und gefährlich ist. Hier wäre ein straßenbegleitender Radweg Gold wert.
    Ab heute ist aber vollkommen unmotorisiertes Vorankommen angesagt. Ich sitze im Zug auf dem Weg nach Bad Reichenhall, von wo aus wir unsere Urlaubsreise starten. Ich werde hier regelmäßig berichten.

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    Bald geht es los.

    Image Ecrit le 01.07.2020 de Theo Grünewald
    Equipe: Grüne Radler
    Commune: Landkreis Aschaffenburg

    Ich freue mich auf Freitag. Ja klar, einerseits geht das Stadtradeln los anderseits, und das ist viel wichtiger, fangen am Freitagnachmittag die hessischen Ferien an. Am Samstag geht es los in den Urlaub. Passenderweise natürlich mit der Bahn und dem Rad, der idealen Kombination, wenn es um nachhaltige Fortbewegung geht.
    Für Freitag bin ich noch an Hadern mit mir, ob ich meinen Arbeitsweg per MTB antreten soll um Kilometer fürs Team zu sammeln. Für einen Kapitän mit Vorbildcharakter eigentlich ein Muss, wenn nur der innere Schweinehund nicht wäre. Auf jeden Fall, wird das Fahrrad erst einmal geputzt, damit die Grünen Radler auch grün leuchten.

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