STADTRADELN-Star Blog: Landkreis Nürnberger Land


Ende der Aktion STADTRADELN im Nürnberger Land...

Ecrit le 12.10.2020 de Matthias Röser
Equipe: LRA Kreisentwicklung & friends
Commune: Landkreis Nürnberger Land

... 3 Wochen ohne Auto für mich :-)
Und ehrlich gesagt: Ich habe in den 3 Wochen das Auto nicht vermisst. Klar sind 3 Wochen nicht zwingend eine Zeitspanne, um alle eintreffenden Situationen, wo man sonst auf ein Auto zurückgreifen würde, abzubilden. Dazu wäre ein größerer Zeitraum nötig.
Fazit: Dieser kleine "Test" hat mich bestärkt, dass wir in unserem Haushalt gut auf ein Auto verzichten können. Deshalb werden wir eines wegtun.
Unsere heutige Gesellschaft hat in dieser Richtung ja wirklich ein Luxusproblem. Jede/r hat mit Technik vollgestopfte Hightech-Autos vor der Türe stehen und das nur, um überspitzt zu sagen, Brötchen für 5 Euro einzukaufen. Es nützt zudem nichts, extra mit dem Auto den Umweg über den Bioladen zu fahren, um damit sein Gewissen zu beruhigen. Wenn wir unsere Lebenseinstellung nicht ändern, können wir den Klimawandel nicht aufhalten. Denn klar ist, dass es keine Technik geben wird, die es uns ermöglicht in unserer Luxusgesellschaft so weiterzuleben. Das einzige was hilft ist, wenn jede/r sich in (etwas) Verzicht übt.

In diesem Sinne: Weiterhin viel Spaß beim Radfahren und bleibt gesund!

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Shopping

Ecrit le 09.10.2020 de Georg Bogdahn
Equipe: Offenes Team - Lauf
Commune: Lauf a.d. Pegnitz im Nürnberger Land

Hier noch einige Impressionen von den Wocheneinkäufen. Bisher habe ich fast immer alles mit heim bekommen. Nur einmal habe ich unterwegs aus Versehen ein Jogurt verloren

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Besuch bei den Eltern

Image Ecrit le 04.10.2020 de Matthias Röser
Equipe: LRA Kreisentwicklung & friends
Commune: Landkreis Nürnberger Land

Vom 24.09.- 26.09. wollte ich meine Eltern besuchen. Für mich nicht so einfach ohne Auto, da meine Eltern knapp 200km entfernt wohnen. Da ich schon oft mit dem Rad zu ihnen geradelt bin, wollte ich die Strecke diesmal auch wieder mit der Rad zurück legen. Die Hinfahrt verlief ohne Probleme, wenn man vom Gegenwind absah.
Samstag wollte ich eigentlich heimradeln, aber Dauerregen und 8 Grad machten mir einen Strich durch die Rechnung. Sonntags war es besser und nach 7,5 Stunden war ich wieder im Frankenland. Anschließend ging es gleich in den Biergarten!
Ohne Auto ist vieles möglich, man muss nur die eigene Komfortzone verlassen. Es bringt nichts, ein E-Bike zu kaufen und mit dem Auto zum Bäcker um die Ecke zu fahren.

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Es gibt kein falsches Wetter nur falsche Kleidung :)

Ecrit le 27.09.2020 de Georg Bogdahn
Equipe: Offenes Team - Lauf
Commune: Lauf a.d. Pegnitz im Nürnberger Land

Gestern war meine Tochter auf einem Ausflug. Dieser Ausflug hätte fast dazu geführt, dass es nicht geklappt hätte, mit dem Autoverzicht. Abfahrt war kurz vor 7 Uhr in Erlangen (30 km entfernt). Ich wollte meine Tochter hinbringen. Bei der Planung vor einigen Wochen hatte ich zuerst aus Versehen, den Fahrplan für Sonntag angeschaut. Dabei musste ich feststellen, dass man ohne Auto es Sonntags nicht so einfach schafft vor 7 Uhr in Erlangen zu sein. Zum Glück war der Ausflug aber schon am Samstag. Somit konnten wir zu zweit am Samstagmorgen mit dem Zug nach Erlangen. Mein Fahrrad durfte ich beim Tagesticket Plus umsonst mitnehmen. Daher den Rückweg gleich mal genutzt für eine kleine Radtour. Leichter Nieselregen erfrischte die Tour. Rechtzeitig zum Frühstück war ich zuhause.

Bei der nächsten Kurztour war ich etwas nachlässig für die Vorbereitungen. Zum Schutz vor Mücken/Dreck trage ich beim Radfahren eigentlich immer eine Brille. Diese hatte ich für die kurze Stecke nicht aufgesetzt. Der Regenschauer auf der Fahrt zum Einkaufen hat mir gezeigt, dass man bei Regen auch dringend eine Brille braucht. Ich konnte den Blick eigentlich nicht auf der Straße halten.

Fürs Abholen war mir das Wetter auch nicht hold. Daher war für die 30 km Radtour der Regenschutz ++ angesagt (Regenhose + Regenjacke). Für die Zugfahrt zurück hatte ich auch noch Wechselklammoten eingepackt. Leider war auch bei dieser Fahrt die Vorbereitung nicht perfekt. Ich hatte vergessen, dass die Schuhe nicht ewig das Wasser abhalten. Ich hätte die Überschuhe drüberziehen sollen (oder Ersatzschuhe einpacken sollen.). Daher musste ich mit nassen Schuhen und Socken in den Zug. Zum Glück im Unglück hat diese Nässe nicht dazu geführt, dass ich kalte Füße bekommen habe.
Am Ende vom Tage war es ein gutes Gefühl, die 120 km an dem Tag nicht mit dem Auto gefahren zu sein.

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KidicalMass

Ecrit le 26.09.2020 de Georg Bogdahn
Equipe: Offenes Team - Lauf
Commune: Lauf a.d. Pegnitz im Nürnberger Land

Das Highlight der ersten Woche beim Stadtradln war auf jeden Fall der Ausflug nach Nürnberg. Ein Teil der Familie ist mit dem Zug nach Nürnberg, um sich ein paar Kilometer zu sparen. Der andere Teil direkt nach Nürnberg. Fast zeitgleich sind wir dann an der ersten Station dem Spielzeugmuseum angekommen. So langsam ist das Fahrrad dann doch nicht. Danach noch kurz was essen und eine kleine Runde Tretbootfahren auf dem Dutzenteich. Zum Glück kommt man mit dem Fahrrad in Nürnberg schnell von A nach B. Wobei man sich an den Verkehr auf den Fahrradwegen rund um die Wörder Wiese gewöhnen muss. Ist halt Großstadt. Um hier ein Zeichen zu setzten, die Lage überall zu verbessern ging es dann zur Kidical Mass. Einmal Kreuz und Quer durch die Innenstadt demonstrieren. Mit Polizeischutz macht das richtig Spaß, mitten auf den großen Straßen zu radeln. Die Kinder waren begeistert und sind ganz vorne mitgefahren. Nach dem Abschluss der Demo ging es zurück, entlang der B14, direkt zum Belohnungseis. Am Schluss standen dann 30 bzw. 50 km auf dem Tacho.

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Paket zur Post

Ecrit le 22.09.2020 de Matthias Röser
Equipe: LRA Kreisentwicklung & friends
Commune: Landkreis Nürnberger Land

Am Samstag ging es los: 3 Wochen kein Auto benutzen. Bisher gab es noch keine Probleme, da ich eh zur Arbeit mit dem Rad fahre oder jogge. Allerdings musste ich heute ein Paket zur Post bringen. Zum Glück war es noch relativ klein, so dass es einfach im Rucksack zu verstauen war. Was mache ich, wenn es richtig groß wäre? Aber ich denke, auch dafür wird sich eine Lösung ergeben - ohne Auto. Ich bin gespannt wie es weitergeht.

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