STADTRADELN-Star Blog: Buchholz in der Nordheide


Das war's ... oder?

Image Ecrit le 04.07.2020 de Arne Hildebrand
Equipe: Nachbarschaft Buchholz
Commune: Buchholz in der Nordheide

Stadtradeln 2020 ist geschafft. Als Stadtradeln-Star habe ich es tatsächlich geschafft auf's Auto zu verzichten. Kein Auto gefahren und auch nicht mitgefahren. Das schien anfangs sehr schwer, war aber am Ende gar nicht so schwer.
Größte Hilfe dabei war das tolle Wetter. Denn bei Trockenheit macht das Radfahren deutlich mehr Spaß. So konnte ich einige Ecken um Buchholz herum entdecken. Auch Einkaufen ist für einen Zweipersonenhaushalt mit Rucksack und Fahrradtasche sehr gut möglich. Selbst die Fahrt nach Verden war recht entspannt, auch wenn drei Stunden auf dem Sattel bei einer Fahrt alleine etwas langweilig werden. Zu zweit hingegen machen auch längere Touren viel Spaß. Dabei hilft natürlich der richtige Proviant.
Was war nun wirklich anstrengend oder ärgerlich?
Da ist der innere Schweinehund, der sich schon bei Nieselregen sofort meldet und meint, dass das Auto doch das bessere Fortbewegungsmittel sei.
Da sind Radwege, die immer wieder mit kaputtem Belag oder unangenehmen Übergängen zu Straßen gespickt sind. Auch die Fahradspuren an der Straßenseite, die über Gulli-Deckel führen sind wenig komfortabel. Außerdem waren da noch die Fahrradstreifen, die kaum als solche erkennbar waren. Zuletzt die gänzlich fehlenden Radwege rund um den Kreisel zwischen Sprötze und Kakenstorf, wo ich mich als Radfahrer nicht wohl fühle.
Letzlich habe ich durch die Ausleihe von zwei E-Bikes gemerkt, wie sehr diese Unterstützung hilft, auch Strecken jenseits der fünf Kilometer einfach zu bewältigen. Der Landkreis scheint mit elektronischer Unterstützung ganz gut erreichbar zu sein - natürlich mit entsprechender zeitlicher Planung. Urlaubsziele sind auch per Bahn gut auswählbar und die Mobiltät im Stadtgebiet von Buchholz ist definitiv mit dem Rad entspannter als mit dem Auto.
Wie geht's also weiter? In meinen Mobilitätsmix wird das Fahrrad wieterin täglich die Hauptrolle spielen. Das E-Auto ist dazu eine schöne Ergänzung und das eigene Auto ist nun auf dem Prüfstand: Ausgang ungewiss!

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Eine gefährliche Fahrt - oder: warum Fahrradfahrer häufig ernst gucken

Image Ecrit le 25.06.2020 de Arne Hildebrand
Equipe: Nachbarschaft Buchholz
Commune: Buchholz in der Nordheide

Herrlich - diese späten Sonnenuntergänge! Einfach mal rausfahren, der Sonne entgegen und auf ein schönes Motiv warten. So in etwa war meine Strategie. An einer Bahnbrücke angekommen habe ich mich über den Ausblick gefreut. Die sehr tiefstehende Sonne im Hintergrund und ein einfahrender Zug. Der Abend ist ergolgreich zu Ende gegangen. Jetzt schnell zurück zum Sachsenhain und mit den Kollegen im großen Kreis ums Lagerfeuer letzte Gespräche führen ... dachte ich.
Doch auf dem Rückweg passierte es. Während die untergegangene Sonne hinter mir immer wieder neue tolle Farben an den Himmel warf, fühlte ich mich genötigt, mich ab und zu umzudrehen und das Kunstwerk zu bestaunen. Bei einer dieser Drehungen schaffte ein kleines Fliegetierchen es an der Sonnenbrille vorbei den Weg ins linke Auge zu finden.
Anhalten, absteigen, Auge reiben, Tränen vergießen, ärgern.
Weiter ging die Rückfahrt. Innerlich noch ganz beschäftigt mit dem Zusammenstoß vergaß ich eine wichtige Radfahr-Regel: MUND ZU!
Das zweite Fliegetierchen hat den Weg durch den geöffneten Mund in die Luftröhre genommen. Anhalten, absteigen, husten, husten, husten.
Weiter ging die Rückfahrt, begleitet von unregelmäßigen Hustern.
Dabei dämmerte es mir. Fahradfahrer*innen schauen häufig sehr ernst/konzentriert, weil sie ganz bewusst daran denken: MUND ZU!
Zumindest ging es mir so!

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Es hat mich erwischt ...

Image Ecrit le 18.06.2020 de Arne Hildebrand
Equipe: Nachbarschaft Buchholz
Commune: Buchholz in der Nordheide

Nach einer schönen sommerlichen Fahrt nach Holm-Seppensen habe ich drei DInge dort festgestellt:
1. Die Eisdiele mach richtig tolles Eis (zum ersten Mal probiert)
2. Es gibt dort sehr liebe und spendable Leute (Vielen Dnak für die Unterstützung meines Projekts in Indien)
3. E-Bikes sehen nicht nur gut aus, sondern können auch äußerst praktisch sein.

Ja, es hat mich erwischt. Die E-Bike Euphorie ist angekommen. Damit machen Steigungen einfach mehr Spaß und Ziele jenseits der 10km kann ich deutlich entspannter erreichen.

Insofern hat das Stadtradeln bei mir beriets einen seiner eigentlichen Zwecke erreicht: Touren mit dem Auto einfach mit dem Fahrrad erledigen. Das geht nach bisheriger Erfahrung bei vielen recht gut und einfach. Spannender wird es nächste Woche auf dem Weg nach Verden.

Zur Halbzeit des Stadtradelns kann ich sagen: Es läuft ... oder noch besser: Es ist etwas ins Rollen gekommen!

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Sommerniesel

Image Ecrit le 11.06.2020 de Arne Hildebrand
Equipe: Nachbarschaft Buchholz
Commune: Buchholz in der Nordheide

Bei einer kurzen dienstlichen Fahrt nach Rosengarten gab es etwas Sprühregen am Anfang und auch zwischendurch.
Erste Reaktion: Ärger - immer dieser Regen ...
Zweite Reation: Ärger - jetzt sind die Schuhe nass ...
Dritte Reaktion: Überraschung - es ist ja eigentlich ganz schön warm ...
Vierte Reaktion: Beruhigen - so schlimm ist das hier ja gar nicht!
Fünfte Reaktion (auf der Rückfahrt): Entspannung und Genießen - diese Abfahrt zwischen Eckel und Vaensen lässt sich wunderbar fahren!
Übernächste Woche steht dann eine größere dienstliche Fahrt nach Verden an ... ich bin gespannt!
Jetzt heißt es erstmal die erste Stadtradeln-Woche nutzen um noch ein paar Km für's Fahrtenbuch zu sammeln.

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Testbericht

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Equipe: Nachbarschaft Buchholz
Commune: Buchholz in der Nordheide

Eigentlich wollte ich etwas zur Natur und Landschaft rund um St. Peter Ording schreiben. Doch das Fahrrad, das ich mir geliehen habe - eins der letzten E-Bikes, das Die Bikerei noch hatte - war das Conway eMF 427+
Ich habe keine Ahnung was diese Typenbezeichnung bedeutet, aber das war eine tolle Sache. Am auffälligsten ist die mattgraue/ orange Farbgebung sowie die dicken Reifen. So etwas bin ich noch nie gefahren.
Das Highlight war dann allerdings die Variable Sattelstütze "Contec Dropper Gogo". Dadurch wird der Sattel mithilfe eines Schalters am Lenkrad in der Höhe verstellt. Wozu? Das Auf- und Absteigen ist deutlich leichter, sowie das kurzfristige Stehen oder Schieben des Rades. Das kam auf unserer Tour insbesondere bei den Toren zugute, die die unterschiedlichen Schafherden voneinander trennen - und davon gibt es am Deich so einige!
Auf besagter Tour haben wir natürlich die Schafe, insbesondere die niedlichen Lämmer, fotografiert, aber auch Stops am Böhler Leuchtturm, dem Eidersperrwerk, der Waffelstube und dem Westerhever Leuchtturm eingelegt. Eine tolle Route, die uns mit einem weiteren Stop gute 90km durch die Gegend geführt hat.
Das war natürlich ein toller Auftakt für das Stadtradeln in Buchholz. Der Rest der Woche wird etwas weniger aktiv, aber schon das nächste Wochenende verspricht bei besten Radelwetter die nächsten Radkilometer.
Von uns aus könnten es gerne noch weitere Kilometer im Urlaub geben, aber der ist nun schon wieder vorbei.

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Jetzt geht's los

Image Ecrit le 06.06.2020 de Arne Hildebrand
Equipe: Nachbarschaft Buchholz
Commune: Buchholz in der Nordheide

In wenigen Stunden beginnt das Stadtradeln in Buchholz.
Damit beginnt das dreiwöchige Auto-Fasten für mich. Für die meiste Zeit ist alles gut vorbereitet. Ob die Pläne und Gedanken dann so umzusetzen sind, werden wir sehen. Heute hieß es tschüss Auto, es liegt nicht an dir, es liegt an mir ?

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Was mich auf 180 bringt ...

Image Ecrit le 26.05.2020 de Arne Hildebrand
Equipe: Nachbarschaft Buchholz
Commune: Buchholz in der Nordheide

Sich so richtig aufregen, wortwörtlich einen Puls von 180 kriegen, das schaffe ich nicht. Aber wenn ich die Bremer Straße vom Steinbach aus hochfahre, dann bekommt mein Puls das durchaus zu spüren.
Zwei völlig gegensätzliche Gefühle entstehen dann bei mir: Ärger über den langen Anstieg, den ich am Schluss nur noch im zweiten Gang schaffe und gleichzeitig etwas Zufriedenheit, dass ich es schaffe und ein bisschen Fitness Training habe.
Ich weiß ja nicht, was such auf 180 bringt aber manchmal haben diese Dinge auch einen guten Nebeneffekt ?
Das auf und ab entlang des Steinbachs eignet sich jedenfalls perfekt zum trainieren und fit werden, denn in zwei Wochen heißt es wieder: STADTRADELN!

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Ganz schön viel auf einmal

Ecrit le 18.05.2020 de Arne Hildebrand
Equipe: Nachbarschaft Buchholz
Commune: Buchholz in der Nordheide

Eine neue Woche beginnt - und zwar mit viel Neuem. Seit dem Zeitungsartikel am Wochenende ist die "Star-Zeit" für mich angelaufen. In drei Wochen beginnt das Stadtradeln und damit auch die autofreie Zeit für mich.
Heute beginnt eine andere Zeit für mich: Die Zeit des E-Autos. Denn der Kirchenkreis Hittfeld hat drei E-Autos angeschafft, von denen eins hier in Buchholz stationiert sein wird. Genau dieses Auto werde ich heute Nachmittag in Empfang nehmen.
Es passiert ganz schön viel auf einmal und ich bin gespannt welche Erfahrungen ich mit beiden neuen Zeiten machen werde - drei Wochen E-Auto und drei Wochen kein Auto ...
Bis demnächst!

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