STADTRADELN-Star Blog: Magdeburg


Ein Fazit

Image Ecrit le 23.09.2020 de Madeleine Linke
Equipe: Fraktion Grüne/future!
Commune: Magdeburg

Nachdem die Fahrraddemo mit über 850 Teilnehmenden auch auf dem Magdeburger Ring demonstriert hat: Auch wir sind der Verkehr, sichere Schulwege jetzt und besser Radinfrastruktur jährlich erweitern! - ist der Aktionszeitraum des Stadtradelns zu Ende.
Mein Fazit: Ich habe mehr Verwaltungsmitarbeitende und Stadträt*innen auf em Rad gesehen. Mal sehen ob diese neue Perspektive sich auch in den Anträgen bzw. der Zustimmung zu Radverkehrsanträgen niederschlägt.
Ich verbleibe gespannt und freue mich schon auf das Stadtradeln 2021!

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Vorbei! Und wie geht's jetzt weiter?

Ecrit le 22.09.2020 de Julia Mayer-Buch
Equipe: Fraktion Grüne/future!
Commune: Magdeburg

Ehrlich gesagt, irgendwie bin ich auch froh, jetzt mal wieder neune grade sein lassen zu können. Die letzten drei Wochen waren ganz schön anstrengend. Untrainiert und abhängig vom Auto was diverse Kindertransporte angeht bin ich in das Projekt Stadtradeln reingerauscht. Erstaunlich war für mich, was doch alles so machbar ist mit dem Rad. Einige Hobbies (der Kinder!) sind sogar mit dem Rad stressfreier zu erreichen als mit dem Auto. Rüber zum Herrenkrug umgeht man per Pedales so manche stressigen Stauminuten auf der B1. Andererseits - als in Woche 2 des Stadtradelns die Welpin bei uns einzog, war ich doch kurz vorm Nervenzusammenbruch. Hund kann nicht allein bleiben, Auto mit Box ging ja nicht, Fahrradanhänger für Hund war noch nicht bestellt. Seit einer Woche sind wir jetzt zwar mit Anhänger unterwegs, aber bis jetzt bricht bei der Hündin noch keine Begeisterung aus, was das Fahren im Hänger angeht.
So werde ich vermutlich auch in der nahen Zukunft nicht ganz auf's Auto verzichten können, habe jetzt allerdings eine klare Vorstellung davon, welche Strecken ich mit dem Rad statt Auto beibehalten möchte. In meinem Team konnte ich einen respektablen Platz erreichen, was ich gar nicht für möglich gehalten hätte, bei all den schwierigen Umständen. Es war gut, gleich in die vollen gegangen zu sein, denn sonst hätte mich der Schweinehund bestimmt gekriegt.

Ich bleibe dabei: Magdeburg eignet sich viel besser zum Radfahren, als zum Autofahren. Nur die Infrastruktur für Radler*innen.... Und die teilweise offen zutage tretende Konflikte zwischen unterschiedlichen Verkehrsteilnehmer*innen... Daran müssen wir dringend arbeiten!

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Lastenrad und Baustellen

Ecrit le 21.09.2020 de Kathrin Natho
Equipe: Fraktion Grüne/future!
Commune: Magdeburg

Mit einem Eimer voller Äpfel einhändig Fahrrad fahren ist nicht meine Stärke, deshalb half ein Freund mit seinem selbstgebauten Lastenrad aus.
Außer einem Eimer Äpfel aus dem Garten, transportiere er in seimem -- doch schon eeeeetas wackelig aussehenden Gefährt, Kisten mit klimpernden Dingen. Die Strecke war nur etwa 2 km lang, führte aber entlang der Halberstädter Str. ahh, da war doch was.. Richtig: eine Baustelle!
Mit einem normalen schmalen Rad, alles überhaupt kein Problem, mit einem Lastenrad war es zischen Bauzäunen, Straßenleuchten, Fußgänger*innen und Umzugstapeln teilweise so eng, dass die haargenauen Zick-Zack Fahrten mit dem Lastenrad von hinten so gefährlich aussehen, dass es im Nachhinein erstaunlich ist, dass wir - unfallfrei- dennoch nur 10 Minuten brauchten. Obwohl also etwas aufregend, mit dem Auto häts dreimal so lang gedauert.
Dennoch: wenn Baustellen entstehen, sind die Fahrradwege gefühlt die ersten die verstellt werden und für die es keine Wegführung gibt.
Und dann gibt es Stimmen, die meine, alle Verkehrsteilnehmer müssten gleichberechtigt behandelt werden. Jaaa, wenn dem denn mal so wäre.. Wie viele Fahrradwege wurden denn leztes Jahr gebaut oder saniert?? nungut, stadtradeln- hat Spaß gemacht! Jedes Jahr wieder! :-)

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20.09. Endspurt

Ecrit le 20.09.2020 de Alexander Pott
Equipe: Fraktion Grüne/future!
Commune: Magdeburg

Es ist weiterhin erschreckend trocken in Sachsen-Anhalt; fürs Radeln natürlich optimal. Am Dienstag, 15.09. habe ich mir noch einmal einen Tag Urlaub genommen und bin über Dessau nach Coswig und zurück geradelt. Mein Eindruck (auch schon im Sommer) ist, dass es hier in der Gegend gar nicht mehr soooo viele Radtourist*innen gibt. Man darf sich hier auf den Erfolgen der Vergangenheit nicht ausruhen und muss Sachsen-Anhalt als Reiseland für Fahrradfahrer*innen wieder attraktiver machen: Radfahrer*innen erwarten schon verlässlich gut ausgebaute Wege. Kaum etwas ärgert mich mehr, als nach einigen km befestigten Weges plötzlich nur noch auf Feldwegen weiterzukommen.

Ein weiteres Manko in dieser dünn besiedelten Region ist die Versorgungsdichte.
Glücklicherweise gibt es in fast jedem Ort einen Friedhof, auf dem man seine
Wasserflaschen füllen kann. Ohne diese Möglichkeiten wären längere sportliche Touren kaum möglich.

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Das Ende der Challenge, aber nicht des Radelns

Ecrit le 20.09.2020 de Alexander Schüßler
Equipe: Querlenker
Commune: Magdeburg

Die 3 autofreien Wochen gehen zu Ende und ich muss sagen, mit etwas Organisation klappt das Ganze einwandfrei.
Wir werden auch viele Dinge zukünftig autofrei erledigen! Denn es macht richtig Spaß und man ist an der frischen Luft, tut also Körper und Geist direkt etwas Gutes.

Zum Schluss noch ein kurzes Fazit zum Straßenverkehr.
Das Problem/die Gefahr für Radfahrer stellen längst  nicht mehr die Autofahrer dar. Der Großteil der Autofahrer nimmt wahnsinnig viel Rücksicht und hält beim Überholen die 1,5m Abstand ein.
Als problematisch sehe ich eher das Straßenverkehrsnetz für Radfahrer. Hier sind oftmals nur die Hauptverkehrsstraßen ausgebaut. Doch was ist mit den ganzen "normalen" Straßen. Hier sind oftmals gar keine Radwege vorhanden, sodass man sich den Fußgängerweg teilt bzw. auf die Straße ausweichen muss. Doch wie es eben bei den "normalen" Straßen so ist, sie sind alt, d. h. sehr holprig und oftmals Kopfsteinpflaster. Unebenheiten auszuweichen ist oftmals gar nicht möglich, da Autofahrer sonst behindert werden würden.
Zudem findet man Flaschenscherben oft Wochen später an gleicher Stelle wieder.
Das Ganze hält mich und meine Freundin natürlich nicht vom Radeln ab, aber es zeigt welches Verbesserungspotential im wahrsten Sinne des Wortes noch auf der Straße liegt.
Das soll es von meiner Seite erstmal gewesen sein, euch allen viel Spaß beim weiterradeln!

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Energie wird Natur und Fahrraddemo

Image Ecrit le 20.09.2020 de Madeleine Linke
Equipe: Fraktion Grüne/future!
Commune: Magdeburg

Letzte Woche konnte ich ordentlich in die Pedale treten. Betriebsausflug per Fahrrad, Parking Day mit dem Lastenrad und nach Ottersleben zur Klausurtagung. Heute fahren wir dann als Fraktion zur Fahrraddemo, die auch über den Magdeburger Ring führt. Natürlich sammeln wir dafür als Team Fraktion Grüne/future! ordentlich Kilometer.

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Scherben, Übergänge und noch mehr platte Reifen

Ecrit le 14.09.2020 de Kathrin Natho
Equipe: Fraktion Grüne/future!
Commune: Magdeburg

Nachdem das Rad geflickt und mein Sohn wieder zur Schule düsen kann, war wie nicht anders zu erwarten, der nächste Schlauch kaputt. Kein Wunder: alle vier Familienmitglieder fahren täglich Fahrrad, im Schnitt fahren wir als Familie jeden Tag insgesamt 25 Kilometer. Das ist doch gar nicht so schlecht!
Aber kaputt ist natürlich ständig was, und das ist bei all den Scherben die so rumliegen auch nicht besonders überraschend.
Auf der Straße sehe ich nie soviele Scherben.
Auch ärgern mich manche Übergänge. Am Sachsenring, wenn man zur Wilhlem-Külz Straße möchte, ist der Übergang schwer einsehbar - v.a. für Kinder.
Und ich frage mich, warum am Breiten Weg FußgängerInnen, die von der Straßenbahn kommen, alle Autos durchlassen müssen, bevor sie die Straße überqueren. Da war die Baustelle am Breiten Weg eigentlich ganz schön...
Überhaupt gibt es keine Notwendigkeit für Autoverkehr am Breiten Weg. Dii Otto von Guericke Straße und das Schleinufer sind vollkommen ausreichend für den Nord-Süd Verkehr.
In zwei Wochen bin ich mit dem Rad etwa 120 Kilometer gefahren, und das sind die alltäglichen Wege. Mehr als gedacht.

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Auch die zweite Woche autofrei ist geschafft

Ecrit le 14.09.2020 de Alexander Schüßler
Equipe: Querlenker
Commune: Magdeburg

Zum Abschluss der zweiten Radelwoche, ein kurzes Statement. Es wurde fleißig weitergeradelt.
Wege zur Arbeit - Check
Wege zum Fußball - Check
Wocheneinkauf - Check

Und auch meine Freundin wurde von der Kampagne gecatcht. Bis auf eine Ausnahme hat auch sie bislang alle Wege mit dem Fahrrad zurückgelegt. Wir mussten lediglich einmal unser Auto ganze 50m bewegen, da in unserer Straße Kanalarbeiten durchgeführt werden.

Und Woche 3 soll vom Wetter her nochmal perfekt zum Fahrrad fahren werden, schönster Sonnenschein.
Also schwingt euch nochmal fleißig aufs Rad und sammelt weiter klimaneutrale Kilometer.

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Stadtradeln mit Welpe?

Ecrit le 13.09.2020 de Julia Mayer-Buch
Equipe: Fraktion Grüne/future!
Commune: Magdeburg

Also, gestern bin ich mal echt verzweifelt. Auf dem Plan stand ein Besuch bei der Welpenschule, da wir seit kurzem ein 5. Familienmitglied haben. Also, ich mit dem Fahrrad schonmal vorgefahren in Richtung Friedensweiler. Familie mit Hund im Auto hinterher. Das Problem ist ja, auf einmal wird einem klar, dass die bisherigen Radtouren durch die Stadt mit Welpe ein abruptes Ende finden. Tier kennt kein Geschirr, keine Leine, und alles was mit schneller Geschwindigkeit zu tun hat, ist ihr ungeheuer und löst lautes Winseln und starkes Hecheln aus. Trotzdem, Hundefahrradanhänger ist jetzt angeschafft und Hund muss nun trainieren, darin mitzufahren und wird hoffentlich Gefallen daran finden.
Aber auch ohne Hund war meine Fahrt von der Neuen Neustadt zur Hundeschule eine echte Herausforderung. Die Route wurde von Google Maps mit 25 Minuten angegeben. Ich habe schon mal 40 Minuten einkalkuliert, bin schließlich nicht so ultra-sportlich unterwegs und Ü40 :-) Gebraucht habe ich dann 1 Stunde, und das kam so: Den Weg von der Neustadt über die Herrenkrugbrücke bis zum Bahnhof Herrenkrug kenne ich, soweit so gut. Dann schickte Google mich an den Gleisen lang durch eine Unterführung. Allerdings war hinter der Unterführung Schluss. Der Weg endete vor einer Umzäunung. Ende Gelände und umkehren. Alternativroute bis zur Breitscheidstraße, von dort Richtung Biederitzer Busch, mits Rad durch den Busch und von dort bis zum Friedenweiler. Morgens um halb neun musste ich irgendwie immer an den Wolf denken, als der Weg immer enger wurde und nur mehr ein Fußtrampelpfad durchs Unterholz war... Zum Glück kam ich dann aus dem dunklen Wald heile wieder raus und näherte mich Siedlungsgebiet. Entlang von Gartensparten sollte der Weg nun laut Google gleich in die Straße "Zum Friedensweiler" einmünden, mein Ziel nur noch wenige hundert Meter entfernt.... Und dann, Mist, schon wieder ein Zaun! Ich stehe vor einem großen Einfamilienhaus, fast Villa, umzäunt wie eine Festung, und der Weg bog nicht rechts ab, wie in meinem Navi dargestellt, sondern links in Richtung Wald, wo die Zäune weiter den Weg säumten. Kein Weiterkommen, wieder mal Ende, over, aus. In dem Moment pure Verzweiflung: komplett zurück? Das bedeutet mehrere Kilometer Strecke und undefinierten Zeitverlust. Zum Glück sehe ich in dem Moment einen älteren Herrn hinterm Zaun der benachbarten Gartensparte und spreche ihn an. Er ist nett und schließt mir auf und weist mir den Weg durch die Sparte in Richtung B1. Damit ist mein Umweg nicht so schlimm wie befürchtet. Von ihm erfahre ich auch, dass der Weg Zum Friedensweiler früher auch von den Gartensparten-Pächtern genutzt wurde und dieser zu einem Parkplatz für die Gartensparte führte. Eines Tages war wohl Schluss, durch ungeklärte Umstände kam es dazu, dass Privatleute durch Umzäunungen den Weg abkappten.
Ich habe Glück gehabt und frage mich gleichzeitig, wie es sein kann, dass die Stadt zulässt, dass solche Wegeverbindungen durch den Bau von Eigenheimen so gekappt werden dürfen...

So kann ich an diesem Tag auf jeden Fall mitnehmen, dass wir in der Stadt offene Wege für alle brauchen. Keine abgeriegelten Gartensparten und Wege, die vor Zäunen enden.

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Zwischenbilanz

Ecrit le 11.09.2020 de Alexander Pott
Equipe: Fraktion Grüne/future!
Commune: Magdeburg

Ich fahre recht viel mit dem Rennrad rund um Magdeburg. Seit einiger Zeit fällt mir beim Fahren über Land auf: Immer mehr Autofahrer*innen haben verstanden, dass man mit Abstand überholen muss. ABER: Das Kurvenschneiden hat nach meiner subjektiven Einschätzung zugenommen. Autofahrer*innen, die in einer Linkskurve quasi links fahren, empfinde ich als mindestens so große Bedrohung wie Autofahrer*innen, die den Sicherheitsabstand beim Überholen nicht einhalten. Und in der letzten Woche kamen mir sogar auf gerader Strecke zwei Autos entgegen, die auf der linken Spur gefahren sind. Vermutlich wurde mit dem Handy gespielt.

Einer meiner Stadtratskollegen hat in letzter Zeit häufiger auf die vielen geisterfahrenden Radfahrer*innen hingewiesen. Es stimmt, auch das ist ein Problem. Aber ein geisterfahrender SUV, der mir Kurve schneidend nahe kommt, ist eine Bedrohung von einem ganz anderen Kaliber!

Und einmal musste ich letzte Woche auf den Grünstreifen neben der Landstraße ausweichen, weil mir ein Auto entgegenkam, das überholt hat.

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09.09.

Image Ecrit le 09.09.2020 de Alexander Pott
Equipe: Fraktion Grüne/future!
Commune: Magdeburg

Die Strecke konnte ich nicht mit dem Fon aufzeichnen, weil es leer war, allerdings mit dem Garmin.

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1 Woche ist um - Stadtratssitzung fand statt

Image Ecrit le 08.09.2020 de Madeleine Linke
Equipe: Fraktion Grüne/future!
Commune: Magdeburg

Die erste Woche ist wie im Fluge vorbeigezogen. Schon einige Stadtratstermine konnten auf dem Fahrrad erledigt werden. Bei der Stadtratssitzung habe ich serh viele Fahrräder an den wenigen Fahrradabstellanlagen vor dem Rathaus gesehen. Auch Menschen, die sonst nicht mit dem Fahrrad zum Rathaus fahren wurden auf ebd. gesichtet. Die Aktion wirkt- Stadträt*innen erleben die Sicht auf Magdeburg auch mal hinter dem Lenker.
Außerdem konnte ein Foto mit den Stadtradel-Stars gemacht werden. Mit dabei auch Holger Platz, der Beigeordnete für Umwelt, Verwaltung und Recht und ein Magdeburger Sportler.
Am Wochenende bin ich mit dem fahrrad zur Stadthalle geradelt - über die Sternbrücke. Leider ist diese gerade auch für den Autoverkehr freigegeben. Dutzende Autofahrer haben das zum Anlass genommen erstmal schön auf der Brücke zu Parken. Liebe Stadt - so geht das nicht. Für den Fahrradverkehr findet man ewig keien guten Umleitungen und für den Autoverkehr wird in einer Nacht und Nebel-Aktion die Sternbrücke freigegeben - sehr schade.
Am Montag, gestern, habe ich es leider nur zur Arbeit und abends zum Ehrenamt mit dem Fahrrad geschafft. Aber am Donnerstag da werde ich ordentlich Kilometer sammeln: der Betriebsausflug steht an - und das auch noch als Radtour nach Schönebeck und Pömmelte - ich freue mich!

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Erfahrungen der ersten Woche

Ecrit le 08.09.2020 de Alexander Schüßler
Equipe: Querlenker
Commune: Magdeburg

Die erste Woche ist geschafft, Zeit um ein erstes Zwischenfazit zu ziehen.
Beginnen wir zunächst mit den Werktagen. Die Wege zur Arbeit habe ich wie gewohnt mit dem Fahrrad zurück gelegt. Das Wetter hat überwiegend gut mitgespielt, lediglich einmal überraschte mich der Nieselregen. Auch die Wege zum Training bestreite ich natürlich mit dem Fahrrad, hier wurde ich am Donnerstag das erste Mal vom Regen auf die Probe gestellt.
Aber getreu dem Motto, es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur schlechte Kleidung, blieb ich auch hier dem Fahrrad treu. Die erste Umstellung ergab sich beim Wocheneinkauf, hier sind wir mit Fahrrad und unserem großen Wanderrucksack los und haben so die Einkäufe nach Hause transportiert. Und auch die zweite Herausforderung ließ sich mit der richtigen Organisation ohne Auto bewältigen. Der Weg in die Heimat, ein Ort in der Nähe von Schönebeck (Elbe), gelang auf einer Tour mit dem Rad und auf der anderen mit der Bahn und dem Rad.
Denn auch beim Stadtradeln ist nichts unmöglich, wenn man will!
Also haltet durch und radelt fleißig weiter, wir hören uns nächste Woche.

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nur das Vorderrad ist platt

Ecrit le 06.09.2020 de Kathrin Natho
Equipe: Fraktion Grüne/future!
Commune: Magdeburg

In Magdeburg aufs Auto zu verzichten, ist nicht besonders schwer... Auf unserer "Nicht-to-do-Liste" steht u.a. "Auto kaufen". Mit meinem Mann und mit unseren zwei Kindern meistern wir den Alltag in Magdeburg autofrei, und das schon immer!
Natürlich würden unsere Kinder gerne mit dem Auto zur Schule oder zur Kita fahren, (so wie viele andere Kinder eben auch), aber sie kennen auch schon unsere Antworten... "wir haben doch gar kein Auto" oder "für den Weg lohnt es sich nicht eines auszuleihen" oder "Fahrrad fahren ist viel cooler und außerdem gesünder" oder auch mal "Autos stinken". Naja, ich gebe zu, vielleicht müssen wir an unseren Antworten auch mal etwas arbeiten, denn ab und an ist son Auto ja auch mal ganz praktisch und wir wollen natürlich nicht, dass unsere Kinder ständig auf Autos schimpfen. Vor allem nicht, wenn wir bei Freunden sind, deren Vater eine Autowerkstatt besitzt. Ups. Unser Sohn, mittlerweile 2. Klasse meistert sein Schulweg grandios mit dem Rad, er hat es auch gut - er darf den schönen Weg durch die Glacis fahren. Dort ist morgens reger Fahrradverkehr, wie wunderbar erfreulich. Auch unsere Tochter darf - wenn wir nicht zu sehr am Morgen trödeln - mit dem Rad zur Kita fahren. Der Weg ist so naja, weil wir über den Hassel fahren. Dort ist morgens auch viel PKW Verkehr und Richtung Stadteinwärts ist der Fußweg momentan auch nur in eine Richtung frei. Wir schlängen uns also zwischen Fußgänger*innen hindurch, und sausen dann aber frohgemut über den Friedensplatz. Wir nennen ihn liebevoll "Sauseplatz", umso schneller man dort nämlich über das Pflaster fährt, umso leichter ist es mit einem 10Zoll Rad. Bisher war das immer Unfallfrei, auch wenn Spaziergänge*innen mit Hunden manchmal zu unerwartet großen Schlenkern führen. Der weitere Kita Weg ist ziemlich entspannt. Nur vor der Kita könnte manchmal weniger Verkehr sein. Aber ich erlebe die Eltern dort sehr rücksichtsvoll, und im Parkverbot steht auch FAST nie jemand. Achso, und bevor wir morgen wieder losdüsen, muss das Vorderrad vom Sohn noch gepflickt werden. Ich bin zwar eine Feministin, aber mein Mann ist eine bessere Feministin und flickt den -- wohl nach dem Tatort..

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Mein erster Tag - Ende des Elterntaxis

Ecrit le 03.09.2020 de Julia Mayer-Buch
Equipe: Fraktion Grüne/future!
Commune: Magdeburg

Ich gebe zu, seit meine Kinder in die Betreuung gehen, bin ich zum Elterntaxi geworden. Seit 2 Jahren pendelte ich sogar morgens mit PKW von Stadtfeld ausgehend zwischen Neue Neustadt, wo meine Tochter zur Grundschule geht, und Sudenburg, wo mein jüngster Sohn bis vor kurzem den Kindergarten besuchte. Eine insgesamt unbefriedigende Situation, die zunehmend unerträglich für mich wurde. Denn mit Auto war ich Teil der Elternkarawane, die morgendlich die Straßen verstopfen.
Nun hat sich vor kurzem mit der Einschulung für mich einiges geändert: Beide Kinder besuchen jetzt dieselbe Schule. Wir sind ins Umfeld der Schule gezogen, vor 2 Wochen. Nie waren die Bedingungen besser, das Auto endlich stehen zu lassen. Aber erst die Entscheidung, Stadtradel-Star zu sein, hat dazu beigetragen, den inneren Schweinehund zu überwinden, und das Vorhaben das Auto jetzt doch mal stehen zu lassen, jetzt konsequent umzusetzen.

Das hat gleich am ersten Tag dazu geführt, dass schon mein erster Tag hammerharte Kilometer brachte. Bücherrückgabe in der Bib, Behördengang in der Sternstraße, weiter nach Stadtfeld, dann wieder Kinder in der Schule abholen, mit dem Kind zum Reitstall in den Herrenkrug, anderes Kind zum Fußballtraining radeln, usw. Am Ende des Tages Beine wie Pudding. Es ist schon Wahnsinn, zu sehen, wie viele Kilometer ich bisher mit dem Auto bewältigt habe. Auch erstaunlich, was wider Erwarten doch alles mit Rad möglich ist.
Gleichzeitig bedeutet das Stadtradeln auch einen Paradigmenwechsel in meiner Familie: die Kinder werde ich jetzt schnellstmöglich in die Selbstständigkeit schicken, denn es macht keinen Sinn, per Rad die Kinder zu Ihren Hobbies zu bringen, schließlich sind sie langsam alt genug, auch allein einige Wege zu bewältigen. Für alle eine ungewohnte Situation!
Meine Hoffnung ist, dass die 3 Wochen ausreichen, um wirklich ein nachhaltiges Umdenken bei mir und den Familienmitgliedern zu erzeugen. Wow. Das Projekt Stadtradeln rockt schon ab Tag eins... ;-)

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Stadtradeln, der Anfang

Ecrit le 02.09.2020 de Alexander Pott
Equipe: Fraktion Grüne/future!
Commune: Magdeburg

Magdeburg ist eine Stadt, in der man im Alltag ganz gut ohne Auto auskommen kann. Und für den sportlichen Radler bieten sich Ausflüge in die Umgebung an: Es ist flach, aber normalerweise recht windig. Obwohl es in diesem Jahr vergleichsweise wenig Wind gab. Und Regen gibt es in dieser Gegend eh nicht viel.

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Aller Anfang ist schwer

Ecrit le 28.08.2020 de Alexander Schüßler
Equipe: Querlenker
Commune: Magdeburg

Hallo liebe Stadtradler,

ein kleines Bekenntnis vorweg: Ich bin 27 Jahre alt und habe seit meinem 18. Lebensjahr ein Auto. Während meiner Schul- und Studienzeit war ein eigenes Auto zunächst sehr praktisch, da ich von außerhalb kam und vor allem sehr „cool“. Dieses Gefühl der „Coolness“ zog sich dann noch durch die ersten Semester meines Bachelorstudiums. Im Fortverlauf meiner Zeit an der Otto-von-Guericke-Universität wuchs immer mehr das Bedürfnis, sich selbst und der Umwelt etwas Gutes zu tun. Ich stieg zunehmend auf den ÖPNV und das Fahrrad um. Das Auto dient seither lediglich dem Großeinkauf und den Besuchen in der Heimat.

Seitdem ich fest als Arbeitnehmer angestellt bin, versuche ich jeden Arbeitsweg (eine Strecke ca. 7 km) mit dem Fahrrad zurückzulegen. Einzig Starkregen, Orkanböen und Glatteis veranlassen mich dazu aufs Auto umzusteigen.

Im Bekannten-, Freundes- und Familienkreis gibt es sowohl Bewunderer für diese „Leistung“ als auch Personen, die dies kategorisch ablehnen und sagen: „Wie geht denn sowas, das kann ich nicht“.

Ich von meiner Seite aus kann nur sagen, Fahrrad fahren macht unglaublich viel Spaß, bringt eine gewisse Frische in den Alltag und man fühlt sich einfach ausgeglichener. Zudem bietet das Radeln super Nebeneffekte, die ich jedem ans Herz legen kann.

1) Du treibst regelmäßig Sport, was dein Körper Dir definitiv dankt.
2) Du trägst Deinen Teil gegen den Klimawandel bei.
3) Du stehst niemals in lästigen Staus und regst Dich unnötig über den Straßenverkehr auf.
4) Du sparst unheimlich viel Geld, welches Du für wesentlich schönere Dinge ausgeben kannst.

Natürlich sind die meisten Dinge einfacher, wenn man z. B. mit dem Auto einkaufen oder die Eltern besuchen fahren kann. Aber da es in meiner Natur liegt, die verschiedensten Herausforderungen anzunehmen, bin ich sehr zuversichtlich, die drei Wochen komplett autofrei ohne Einschränkungen leben zu können. Über meine ganz besonderen Hürden dieser Challenge und wie ich diese meistere, lest ihr Genaueres in den nächsten Wochen. Bis dahin und denkt dran, jeder geradelte, autofreie Kilometer bewirkt Gutes!

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In 6 Tagen beginnt das 1. Stadradeln in Magdeburg

Image Ecrit le 26.08.2020 de Madeleine Linke
Equipe: Fraktion Grüne/future!
Commune: Magdeburg

Ich freue mich sehr das die Landeshauptstadt Magdeburg nun endlich am Wettbewerb vom Klima-Bündnis "Stadtradeln" teilnimmt. Dafür verzichte ich auch gern für 21 Tage auf meine teilAuto-Mitgliedschaft. Ein eigenes Auto besitze ich nämlich nicht - nur ein Lastenrad und ein "normales" Fahrrad. Einen Führerschein und eine teilAuto-Mitgliedschaft habe ich trotzdem. Es kommt häufiger mal vor das ich ein Auto miete - je nach Einsatzzweck mal den Transporter um Baumaterialien oder Umzüge zu transportieren oder wenn Termine im ländlichen Raum und eine fehlende Bahninfrastruktur sowie Zeitdruck es erfordern. Auch wenn ich zu Besuch bei meinen Eltern bin muss ich häufig Auto fahren, das Dorfleben und der Wunsch meiner Mutter nach Fahrpraxis verlangen das manchmal.

Zugegebenermaßen ist also die Zielvorstellung 21 Tage auf ein Auto zu verzichten für mich keiner große Herausforderung, jedoch bin ich schon sehr gespannt wie die anderen Stadträt*innen aber auch die Beigeordneten, die Verwaltungsmitarbeitenden und der Oberbürgermeister die Situation meistern werden. Vielleicht fällt dann auf das sichere Fahrradabstellanlagen in der Nähe des Rathauseingangs fehlen, dass es keine gute, innenstadtnahe Nord-Süd-Verbindung für den Radverkehr zwischen Universitätsplatz und Hasselbachplatz gibt oder dass der Überholabstand von 1,5 m nur selten eingehalten wird.

Das Wetter schlägt gerade von schönstem Sommerwetter zu regnerischem Schietwetter um, daher ist meine Reghose und -jacke für die nächsten Tage immer mit in meiner Fahrradtasche, damit ich bei jedem Wetter schnell und mit Freude durch Magdeburg komme. Als Stadträt*in hat man viele Termine: Sitzungen, Ausschüsse, Aufsichtsratssitzungen, GWAs und Gesprächstermine mit Bürger*innen und Verwaltung. In Magdeburg kann man diese Strecken recht einfach mit dem Fahrrad überwinden. Viele nutzen dafür auch schon das Fahrrad oder zumindestens das E-Carsharing-Fahrzeug - aber eben nicht alle. Ich freue mich schon meine Gesprächpartner*innen im September auf dem Radweg oder an den Fahrradabstellanlagen der kommunalen Liegenschaften zu treffen. Bis dahin!

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