STADTRADELN-Star Blog: Solingen


No. 2

Ecrit le 28.09.2020 de Lenja Königs
Equipe: FAHRidays und Parents 4 Future Solingen
Commune: Solingen

Ich muss noch eben die Zeit nutzen um meine letzten beiden Blogartikel zu verfassen.

Als erstes möchte ich von einem Adrenalinhaltigen Erlebnis letzte Woche erzählen.
Wir waren Plakate für unsere Fridays for Future Demo aufhängen (an Haltestellen mit Erlaubnis der Stadtwerke) und wollten dann zu den Haltestellen am Rathaus und Theater. Dafür mussten wir über den Schlagbaum.
Ich habe mich noch nie getraut hier über die Straße zu fahren. Ich nehme da immer den Umweg über die Bürgersteige (natürlich steige ich hier dann vom Rad ab ;)
Da waren wir dann aber mehrere Leute, also besser zu sehen, und haben uns getraut direkt über die Kreuzung zu fahren. Ich hatte dennoch so krass Angst! Und meine Mitfahrenden übrigens auch. Die Autofahrer*innen sind Fahrradfahrer*innen an dieser Stelle anscheinend überhaupt nicht gewohnt (nicht verwunderlich) und heizen dort lang ohne auf eventuelle Fahrradfahrer*innen zu achten.
Ein Wunder, dass wir dieses Abenteuer überlebt haben.

Jetzt mal im Ernst ich finde es echt erschreckend wie rücksichtslos sich Autofahrer*innen teilweise gegenüber Fahrradfahrenden verhalten. Auch überraschende Überholmanöver gehören bei vielen Automenschen zum Programm.


Bitte liebe Autofahrer*innen, ich bekomme teilweise Angst mit euch im Straßenverkehr unterwegs zu sein!
Fahrt freundlich, danke :)

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"Logbuch Eintrag 4.0"

Image Ecrit le 27.09.2020 de Tobias Krüger
Equipe: FAHRidays und Parents 4 Future Solingen
Commune: Solingen

So, da sind die 3 Wochen schon rum...die letzte Woche hatte noch einiges in sich. Zum ersten Mal habe ich vergessen mein E-Bike zu "tanken" und musste somit spontan morgens 1 Überstunde nehmen. Zum Glück standen keine wichtigen Termine an.
Und am 25.09.20 bin ich natürlich zum Klimastreik von Fridays for Future geradelt. Es war toll zu sehen, wie diszipliniert sich alle Teilnehmenden sich zur Zeit von Corona an die besonderen Auflagen gehalten haben und wir konnten endlich wieder auf der Straße gegen die Klimakrise demonstrieren.
Nun konnte ich letztendlich dann noch final am Samstag meine neue Regenmontur ausprobieren...sie hat bestanden :-).

Was nehme ich nun aus der Stadtradel-Zeit mit?
Entscheidender für mich, ist eigentlich die Frage, was nimmt unsere Kommune generell mit und was macht unsere Kommunalpolitik aus den Ergebnissen...

Ich bin jederzeit bereit meine Erfahrungen mit einzubringen, mich zu beteiligen und produktiv und motiviert die Verkehrswende voranzubringen.

Ich glaube, dass Solingen es schaffen kann...und na ja auch schaffen muss!!!

Ich hatte eine tolle Fahrrad-Zeit und .....morgen trete ich wieder in die Pedale :-)

Beste Grüße!

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Drei Wochen Stadtradeln

Ecrit le 27.09.2020 de Netusan Vairamuthu
Equipe: Hum_Rollt
Commune: Solingen

Drei Wochen Stadtradeln und ich bin kein einziges mal mit dem Bus oder Auto gefahren! Für mich war diese Zeit nicht besonders anders als sonst: Schule, Sportverein und andere Orte, an den denen ich meine Freizeit verbring, befinden sich in der Nähe von mir und es lohnt sich immer zu Fuß zu gehen oder mit dem Fahrrad zu fahren, auch wenn das Wetter vereinzelt etwas schlechter war. Aber ich denke, viel haben durch diese Aktion das Fahhradfahren für sich entdeckt. Überhaupt war das Stadtradeln für mich ein voller Erfolg. Zu dem Zeitpunkt zu dem dieser Beitrag verfasst wird, sind laut der App 1.133 aktive Solinger 238.956 Kilometer geradelt und vermieden damit über 35 Tonnen CO2. Die Zahlen sprechen für sich! Auch wenn das alles jetzt vorbei ist und es nun kälter wird, wird das Fahrrad sich hoffentlich auch zukünftig an großer Beliebtheit als Verkehrsmittel erfreuen können. Dabei helfen würden auf jeden Fall zusätzliche Fahrradwege und Fahrradständer.

Meine Zeit als "Stadtradeln-Star" ist nun vorbei, doch es hat mir sehr viel Spaß gemacht und ich hoffe, dass auch viele andere z.B. für eine Tour durch den Klingenpfad, für den Wettkampf gegen andere Teams, oder einfach für den Weg zur Arbeit mit Freude zum Fahrrad gegriffen haben und werden.

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Meine Drei-Wochen-Bilanz

Image Ecrit le 27.09.2020 de Guido Radtke
Equipe: Trochbusch
Commune: Solingen

Knapp 600 Kilometer sind in den letzten drei Wochen zusammengekommen - ganz ohne Auto, ganz ohne elektronische Unterstützung. Mal abgesehen von den regelmäßigen Fahrten mit der S-Bahn vom Solinger Hauptbahnhof bis nach Lennep, um sich den Weg zum Redaktionsstandort Wermelskirchen weniger schweißtreibend zu gestalten.

Wenn die Rahmenbedingungen stimmen, ist ein motorisiertes Fahrzeug tatsächlich nicht vonnöten. Der Weg zur Arbeit, der Einkauf - alles ist machbar. Wenn ich das tatsächlich auf Dauer machen wollte, würde ich allerdings auf ein E-Bike zurückgreifen.

Der Freitag mit starken Böen als Gegenwind und der Samstag mit beständigem Regen haben jedoch gezeigt, dass es genügend Tage gibt, an denen das Fahrrad fahren keine Freude bereitet. Hätte es mehrere dieser Tage gegeben, wäre die Motivation nicht so hoch gewesen.

Für die mit dem Fahrrad zurückgelegten Strecken wäre ich mit einer Tankladung Benzin ausgekommen. Kosten: 55 Euro. Dem gegenüber steht ein Ticket 2000 der Preisstufe B für 122 Euro. Um den Umstieg auf Bus & Bahn attraktiver zu machen , muss zweifelsohne im ÖPNV etwas passieren.

Und meinem Ziel, ein paar Pfunde abzunehmen, bin ich auch nicht näher gekommen. Ich habe derart Muskeln aufgebaut, dass ich mein Start-Gewicht gehalten habe - trotz Heißhunger auf Schokolade oder ähnlichen Kalorien am Abend. Dafür aber stimmt jetzt die Kondition. Und das ist auch verdammt viel wert.

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Pendeln mit dem Fahrrad

Ecrit le 23.09.2020 de Christian Hoppe-Löhndorf
Equipe: Feuerwehr Solingen
Commune: Solingen

Ich bin ein Radpendler der täglich von Wuppertal nach Solingen fährt. Je nach Streckenwahl kommen hier täglich zumeist sehr schöne 38+X Km zusammen. Jetzt fragt man sich: „Warum tut man sich das an?“
Nun - im meinem Fall ist es so, dass ich kein Auto mehr bewegen darf (gesundheitlich). Mir bliebe nur die Alternative den ÖPNV zu nutzen. Das bedeutet aber, dass ich täglich von Tür zur Tür ca. 85 Minuten unterwegs wäre!!! Hier geht mir definitiv zu viel wertvolle Lebenszeit verloren die man eigentlich sinnvoller nutzen kann. Ich habe das große Glück, dass ich nur ca. drei Km von der Nordbahntrasse entfernt wohne und mein Büro in unmittelbarer Nähe zur Korkenziehertrasse liegt. Um über beide Trassen zum Büro zu fahren – oder nach Hause – nehme ich bei schönem Wetter gerne einen Umweg von knapp 4,5 Km in kauf habe dann aber die Möglichkeit ca. 18 Km über die Trassen zu fahren und umgehe somit den anstrengenden Straßenverkehr. In der Regel ist es so, dass ich morgens den kürzesten Weg nach Solingen – 18 Km in rund 50 Minuten, Nordbahntrasse, Ehrenhainstraße, Lützowstraße und anschließend den Rest über die Schlagbaumer-/ bzw. Konrad-Adenauer-Straße – nehme und nachmittags den Arbeitsalltag mit der etwas längeren Strecke über beide Trassen ausklingen lasse.
Für mich persönlich liegen hier die Vorteile des Radpendelns klar auf der Hand:

  • Täglich eine Stunde mehr Lebenszeit die ich mit der Familie verbringen kann
  • Hohe Flexibilität in meiner persönlichen Mobilität
  • Weniger Stress, da ich starten kann wann es mir passt und ich nicht auf Abfahrzeiten des ÖPNV achten muss
  • Täglich zwei Sporteinheiten
  • Ich bin deutlich ausgeglichener
  • Sehr wenige Krankheitstage
  • Die Umgebung viel bewusster war genommen
  • Nette Kontakte wenn man z.B. mit vielen weiteren Radfahrern unter einer Brücke ausharrt um eine Regenschauer abzuwarten
  • Deutlich reduzierte Kosten (Wegfall eines Autos bzw. ÖPNV-Ticket)

  • Ich sehe die Korkenziehertrasse eher als Pendlertrasse an, da sie zu meinen Fahrzeiten recht leer ist und somit gut zu befahren ist. Bei Ausflügen mit Kindern in der Freizeit (z.B. Samstag, Sonntag und an Feiertagen) meide ich diese Trasse, da ein für mich entspanntes und für Kinder sicheres Fahren selten möglich ist. Meine Entscheidung hängt insbesondere mit der sehr schmalen Bauweise der Trasse und den zu vielen Personen aus den unterschiedlichsten Aktivitätsgruppen zusammen. Einen deutlich höheren Freizeitwert weißt die Nordbahntrasse durch ihre überwiergend breite und teilweise getrennte Wege auf ; )
    Auf den Bildern sieht man ein paar Impressionen wie angenehm Fahrten als Pendler sein können (Bilder 1-4 wurden an einem Werktag gegen 17.00 Uhr aufgenommen - das letzte Bild gegen 7.00 Uhr morgens)

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    Die konsequente Einkaufsstrategie

    Image Ecrit le 23.09.2020 de Guido Radtke
    Equipe: Trochbusch
    Commune: Solingen

    Mit knapp 430 zurückgelegten Kilometern geht es auf die Zielgerade beim „Stadtradeln“. Es hätten bis jetzt vielleicht noch ein paar Kilometer mehr sein können, wenn ich am Samstag nicht mit der S-Bahn, sondern mit dem Fahrrad zum kleinen Einkaufsbummel nach Düsseldorf gefahren wäre. Aber ganz ehrlich: Meinen Beinen hat es ganz gut getan, mal nicht in Bewegung zu sein, um in die Pedale zu treten.

    So ist es an jenem Tag bei nur 2100 Metern geblieben – einmal Supermarkt und zurück. Bei jedem anderen Einkauf hätte ich an diesem Tag die drei Getränkekisten aus dem Keller in den Kofferraum gepackt und wäre losgefahren. Aber als „Stadtradeln-Star“ bleibt das Auto bekanntlich noch bis zum Aktionsende am Sonntag unberührt.

    Kurzerhand habe ich zum Telefon gegriffen und versucht, auf die Schnelle den „Dürpelflitzer“ kostenlos auszuleihen, das Lasten-Pedelec der Immobilien- und Standortgemeinschaft (ISG) Ohligs. Wenn die Leitung von Zweiräder Biernath nicht ständig abgebrochen wäre, wäre die Fahrt ein guter Test geworden.

    Tobias Krüger, einer der vier weiteren Solinger „Stadtradeln-Stars“, schreibt in seinem Blog, dass er über ebay-Kleinanzeigen einen Einrad-Anhänger gefunden hat, in den zwei kleine oder eine große Getränkekiste passen. Für mich kommt eine derartige Anschaffung nicht infrage. Der Einsatz von Fahrrad­taschen und Rucksack ist beim Einkauf völlig ausreichend und hat sich durchaus bewährt. Es passt mehr hinein, als man denkt.

    Und die Kapazitätsgrenzen bezwecken, dass man konsequent seinen Einkaufszettel abarbeitet und nicht bei irgendwelchen verlockenden Angeboten schwach wird. Einzig bei Schokolade greife ich regelmäßig zu – als kleine Belohnung für die ganzen Anstrengungen. Schließlich will der Kalorien-Haushalt nach den körperlichen Anstrengungen ausgeglichen werden.

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    „Platz da für die nächste Generation“

    Ecrit le 22.09.2020 de Christian Hoppe-Löhndorf
    Equipe: Feuerwehr Solingen
    Commune: Solingen

    hieß es am vergangen Sonntag bei der 1. Kidical Mass in Wuppertal. Zum Weltkindertag haben unter anderem der Verein Fahrradstadt Wuppertal und der ADFC Wuppertal / Solingen alle Kinder, Jugendliche und Familien dazu aufgerufen, an einer gemeinsamen Radtour entlang der Talachse (B7) bis zu einem großen Spielplatz am Loh teilzunehmen. Die Streckenführung und Geschwindigkeit war speziell an die Kinder angepasst, so dass auch die kleinsten Teilnehmer mit ihren Tretrollern, Laufrädern oder Fahrrädern mühelos mitfahren konnten.
    Dem Aufruf folgten bei schönstem Wetter rund 450 Radfahrinnen und Radfahrer aller Altersgruppen. Anhand des großen Erfolgs der Veranstaltung sollte nun seitens der Kommunalpolitik über die Haltung zu Verkehrspolitische Themen nachgedacht werde – denn auch Kinder haben das Recht sich in der Stadt sicher bewegen zu dürfen und wenn sie sich schon jetzt mit ihren Rädern in einer sicheren Umfeld bewegen können, mindert dieses auch unmittelbar den individuellen Kraftverkehr!

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    Blog Nr. 1

    Ecrit le 21.09.2020 de Netusan Vairamuthu
    Equipe: Hum_Rollt
    Commune: Solingen

    Es sind nun schon einige Tage seit Beginn des Stadtradelns vergangen und ich muss sagen, ich bin mehr als beeindruckt. Vor allem bin ich Stolz auf mich, da ich nun seit mehreren Wochen nicht mehr mit dem Auto oder Bus gefahren bin. Stattdessen bin ich nur zu Fuß gegangen oder mit dem Fahrrad gefahren. Und es war gar nicht mal so schwer! Aber anscheinend geht es vielen anderen Solingerinnen und Solingern ähnlich. Das ist alleine schon an den vollen Fahrradständern zu erkennen. Aber genau das ist auch ein Problem: Wir brauchen mehr Fahrradständer! Besonders auf den weiterführenden Schulen ist es oft schwierig, sein Fahrrad sicher abzuschließen. Doch ich denke, dass dies nur ein kleines Problem ist, welches schnell gelöst werden kann.

    Trotzdem hoffe ich, dass das große Kilometersammeln weiter so gut läuft wie in den letzten Tagen.

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    Auf Genusstour

    Image Ecrit le 21.09.2020 de Guido Radtke
    Equipe: Trochbusch
    Commune: Solingen

    Das Stadtradeln-Fieber hat alle Mitglieder unseres Teams aus der Hofschaft Trochbusch erreicht - den einen ein bisschen mehr, den anderen ein bisschen weniger. Ein Paar aus der Nachbarschaft hat im Urlaub zusammen knapp 400 Kilometer erradelt und mir damit zwischenzeitlich meinen internen Spitzenplatz abgenommen.

    Das passiert, wenn man unter der Woche mal nicht das tägliche Durchschnittpensum von knapp 40 Kilometer zurücklegt, sondern an einem freien Tag beim Einkaufen nur vier Kilometer sammelt. Es hat der Muskulatur durchaus ganz gut getan, mal einen Tag "Stadtradeln"-Pause einzulegen.

    Genauso gut hat es getan, mal nicht nur auf dem Weg zur Arbeit mit dem Fahrrad unterwegs zu sein, sondern ganz gemütlich bei einer Genusstour mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von knapp 15 km/h zusammen mit Nachbarn.

    Ausgesucht hatte ich einer meiner Lieblingsstrecken, die ich an dieser Stelle gerne vorstelle. Von Ohligs ging es über Rupelrath vorbei am Langenfelder Kommunalfriedhof und durch die kleine Siedlung Furth nach HItdorf. Mit der Fähre übergesetzt führte der Weg über Merkenich und Niehl immer am Rhein entlang nach Köln. Ein rund 40 Kilometer lange Tour, die sich in jedem Fall lohnt. Erst recht bei den Einkehrmöglichkeiten in und rund um die Kölner Altstadt oder alternativ in Deutz oder Mülheim. Zum Glück muss man ja nicht zwingend den ganzen Weg zurück radeln. Dem RE7 oder der RB48 sei Dank.

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    Blog No. 1

    Ecrit le 21.09.2020 de Lenja Königs
    Equipe: FAHRidays und Parents 4 Future Solingen
    Commune: Solingen

    Die erste Woche Stadtradeln ist nun um. Was soll ich sagen...
    Für mich hat sich nicht sooo viel geändert, da ich auch vorher viel Rad gefahren bin. Nur achte ich nun nochh mehr auf die Radinfrastruktur in Solingen.
    Was zum Beispiel nervig ist, ist dass an sehr vielen Baustellen die Warnbarken (10 Minuten Internetrecherche um herauszufinden wie diese Teile heißen) einfach auf die Radwege gestellt werden. Dass da noch Fahrradfahrer vorbei wollen scheint egal zu sein.
    Von Autos selbst werden die Radwege auch oft zugeparkt. Generell wird man als Radfahrer im Straßenverkehr nicht sonderlich Ernst genommen.

    Auch nervig ist die Anbindung an den ÖPNV. Wenn ich zum Beispiel mal von Ohligs nicht komplett mit dem Rad nach Mitte fahren sondern mit der S7 abkürzen will muss ich für die zwei Haltestellen ein Zusatzticket für 3,60 Euro kaufen. Und auf dem Rückweg dann nochmal zu viel, das ist echt blöd.

    Letzten Freitag haben wir mit unserer Frodays for Future eine kleine Radtour organisiert. Nach anfänglichen Uneinigkeiten zur Strecke endeten wir dann aber mit einem schönen Picknick im Bärenloch.

    Für die nächste Woche hab ich ein kleines Problem. Wir haben am Sonntag einen kleinen Hundewelpen bekommen und da der noch nicht alleine bleiben kann werde ich oft bei ihm zu Hause sein "müssen" und kann deswegen nicht so viel unterwegs sein und Fahrrad fahren.
    Aber ich will unbedingt den Tobi aus unserm Team einholen. Mal sehen ob das noch irgendwie klappt...

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    "Logbuch"-Eintrag 3.0 "Parken"

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    Equipe: FAHRidays und Parents 4 Future Solingen
    Commune: Solingen

    Die Parksituation für Fahrräder ist leider auch bei Weitem noch nicht ausreichend.
    Wir benötigen nicht nur am Hauptbahnhof in Ohligs gesicherte Fahrradboxen, sondern auch im Zentrum.
    Außerdem haben wir in SG Mitte wirkliche Parkmöglichkeiten nur vorm Hofgarten.
    So hat sogar die Ortsgruppe von Extinction Rebellion auf eigene Faust für Parkmöglichkeiten gesorgt...Danke dafür!
    Auch der Einzelhandel sollte seine Fahrradständer ausbauen und erweitern. Die "Langnese-Fahrradständer" aus den 80er Jahren reichen nicht mehr aus :-).
    Auch hier erhoffe ich mir Gespräche der Bezirkspolitik mit entsprechenden Geschäften.

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    "Logbuch"-Eintrag 2.0 "Einkauf"

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    Equipe: FAHRidays und Parents 4 Future Solingen
    Commune: Solingen

    Der Einkauf mit dem Fahrrad...
    Ich bin mit meiner Einkaufs-Ausstattung total zufrieden und jeder Einkauf ist platztechnisch auf jeden Fall und bei jedem Wetter möglich.
    In meinen Einrad-Anhänger (über Ebay-Kleinanzeigen gefunden...) passen ohne weiteres 2 kleine oder 1 große Getränkekiste. Meine Taschen sind wasserdicht und stabil. Eine zweite Tasche für den Gepäckträger soll noch folgen.

    Ein "Aber" möchte ich euch jedoch nicht vorenthalten. Das Einkaufen mit dem Fahrrad hängt natürlich mit der eigenen Haltung zu der Sache zusammen...natürlich ist es bequemer und weniger" Hin und - her Geräume" , wenn man mit dem Auto unterwegs ist...und ja, auch im Einkaufswagen ist weniger Platz, wenn die Fahrradtaschen mit drin liegen, aber auch hier werden die Abläufe von Mal zu Mal routinierter und sind dann mit weniger Aufwand verbunden.

    Unterm Strich ist das einkaufen mit dem Fahrrad absolut möglich und auch notwendig.
    Wenn wir alle mal hochrechnen, wie viel CO² wir mit "kurzen" Fahrten zum Einkauf "verballern", ist es einfach unumgänglich, dass mehr Menschen auf das Fahrrad umsteigen.

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    Wenn das Rad die schlechtere Alternative ist

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    Equipe: Trochbusch
    Commune: Solingen

    Seit anderthalb Wochen steht das Auto nun schon unangetastet unter der Brücke geparkt. Und ich gebe zu, dass der erklärte dreiwöchige Verzicht im Rahmen des „Stadtradelns“ bewirkt hat, dass das Benzin betriebene Fahrzeug völlig in Vergessenheit geraten ist und bei der Tagesplanung als Option überhaupt keine Rolle spielt. Knapp 300 zurückgelegte Kilometer stehen nach zehn Tagen auf dem „Stadtradeln“-Tacho. Und es macht immer noch Spaß, jeden Tag aufs neue in die Pedale zu treten – sei es zur Arbeit, zum Einkaufen oder bei einer Freizeittour über den Panorama-Radweg nach Velbert. Vermutlich würde das anders aussehen, wenn sich das Wetter von einer anderen Seite zeigen würde.
    Nichtsdestotrotz gibt es diese Momente, an denen sich das Fahrrad als schlechtere Alternative zum Auto erweist – und man als „Stadtradel-Star“ darüber nachdenkt, seinen Status aufzugeben. Nicht aus Bequemlichkeit, sondern unter den Gesichtspunkten des Zeitverlustes und der Sicherheit.
    Von Ohligs nach Wermelskirchen beträgt die Fahrzeit mit dem Auto im Durchschnitt 35 bis 40 Minuten, mit Fahrrad und der S-Bahn 7 als unterstützendes Transportmittel über Lennep knapp eine Stunde. Vorausgesetzt, die Züge fahren wie geplant. Es ist schlecht für die Motivation, wenn gleich an zwei Tagen in Folge Züge wegen technischer Störung auf der Strecke ausfallen oder mit derart großer Verspätung unterwegs sind, dass sich der Weg von Haus- zu Bürotür um 20 bis 45 Minuten verlängert. Ich war kurz davor, wieder nach Hause zu fahren, das Fahrrad in der Garage abzustellen und doch das Auto zu nehmen.
    Dieser Verlockung widerstanden habe ich im Übrigen auch am Tag der Kommunalwahl, obwohl alle an meine Vernunft appelliert haben, nach Redaktionsschluss weit nach 23 Uhr und bei tiefster Dunkelheit nicht mehr aufs Fahrrad zu steigen. Sonst bewege ich mich ausschließlich mit Muskelkraft fort. Als Kompromiss habe ich an diesem Tag ausnahmsweise das E-Bike meiner Frau gewählt – inklusive voll geladenem Akku und bester Beleuchtung.

    Ein leicht mulmiges Gefühl blieb dennoch angesichts der unbeleuchteten Abschnitte auf der Burgtalstraße zwischen Schloss Burg und dem Kreuzungsbereich am Burger Bahnhof sowie zwischen Unterburg und Dorperhof. An der Burger Höhe war schließlich erst im Juni ein Radfahrer bei einem Unfall schwer verletzt worden – bei Tageslicht.

    Von Autofahrern, die nachts bekanntlich gerne etwas schneller als erlaubt unterwegs sind, war in dieser Nacht zum Glück nichts zu sehen. Auf dem 21 Kilometer langen Heimweg überholten mich lediglich vier Fahrzeuge – nicht ein einziges zwischen Wermelskirchen und Krahenhöhe. Die nächtliche Fahrt gestaltete sich so entspannter als gedacht – auch dank der zuschaltbaren Unterstützung.

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    Neue Blickwinkel auf die Stadt

    Ecrit le 17.09.2020 de Guido Radtke
    Equipe: Trochbusch
    Commune: Solingen

    Der Weg von Ohligs in die Solinger Innenstadt führt bekanntlich kontinuierlich bergauf. Dafür ist der Weg in umgekehrter Richtung ein Klacks. Um nicht geschwitzt in der Redaktion anzukommen, habe ich mich und mein Fahrrad in der Vergangenheit auf dem Hinweg meist per S-Bahn bis zum Haltepunkt Mitte chauffieren lassen.

    In „Stadtradeln“-Zeiten aber zählt bekanntlich jeder Kilometer. Und so verzichtete ich auf das Transporthilfsmittel und nahm die Strecke von der Haustür an komplett in Angriff. Der Weg über die Merscheider Straße und Beethovenstraße ist nicht Radfahrer freundlich. Zu viel Verkehr. Der Weg durch das Lochbachtal vorbei an der Scheider Mühle bis zum Botanischen Garten und dann weiter über die Korkenziehertrasse hat seinen Reiz. Es geht aber deutlich kürzer.

    Noch recht neu ist der Radweg, der von Aufderhöhe über die Mangenberger Straße ins Zentrum ausgeschildert ist. Ich habe mich öfters schon gefragt, wie Radfahrer geführt werden, wenn sie in den Berg-Isel-Weg einbiegen. Die Strecke parallel zur Bahnstrecke des „Müngsteners“ zeigt wieder einmal, welche Blickwinkel auf Solingen sich ergeben, wenn man die Hauptachsen verlässt.

    Und oft ist man überrascht, wohin die Nebenwege führen. In diesem Fall endet der Abschnitt an der Kreuzung Damaschkestraße / Kotterstraße. Diese knapp 5,7 Kilometer mit 119 Höhenmetern bin ich nicht zum letzten Mal gefahren.

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    "Logbuch"-Eintrag 1.0

    Ecrit le 15.09.2020 de Tobias Krüger
    Equipe: FAHRidays und Parents 4 Future Solingen
    Commune: Solingen

    Meine erste Woche als "Stadtradel-Star" ist nun rum.
    Nach einem motivierten Auftakt zum Wochenbeginn inklusive Auftaktveranstaltung mit Eröffnung einer Fahrradstraße in Ohligs (Theodor-Storm-Weg), musste ich ab Mittwoch etwas kürzer treten, da ich etwas am kränkeln war/bin.

    Was sind meine ersten Eindrücke? Ich erlebe Menschen, die richtig "Bock" auf´s Fahrradfahren haben und sich ebenso wie ich eine große Verbesserung der Radinfrastruktur wünschen.
    Ich habe einen Oberbürgermeister (Solingen) und eine Oberbürgermeisterin (Hilden) erlebt, denen ich abnehme, dass sie etwas verändern wollen.
    Ich wünsche mir sehr, dass sich diese erlebte politische Motivation nicht nach der Kommunalwahl in den "Untiefen" der Politik verliert.
    Um die Infrastruktur und die Mobilität zu verändern, muss sofort angepackt werden.

    Ach ja, dann noch das Thema "Autoverzicht"...bisher läuft es gut, meine Frau musste einen "Kindertransport" mehr übernehmen, aber ansonsten fehlt uns bisher meine persönliche "KFZ-Kraft" nicht.

    Auf den total überfüllten Straßen habe ich allerdings wieder die spannendsten Überholmanöver erlebt...in der Kurve, oder noch schnell vor der Ampel....es ist auf jeden Fall total wichtig im morgendlichen Berufsverkehr meine Warnweste zu tragen, die Verbindung über Solinger und Remscheiderstr. zu meiner Arbeitsstelle ist kein Vergnügen.

    Auch zugeparkte Radwege habe ich leider zum wiederholten Male erlebt und freundlich mit einer "gelben Karte" drauf hingewiesen (ich hinterlasse wirklich immer einen total freundlichen Text auf der Karte...Versprochen! )

    Jetzt am Wochenende steht erstmal (sollte es die Gesundheit zulassen) der "Mammutmarsch" für mich an. Da brauch ich meine Füße und Beine auch, allerdings ohne Pedale .

    Und ich habe übrigens riesigen Respekt vor den Teams der Kommune, die schon richtig viel "runtergestrampelt" haben...wie viele Teams haben schon sooo unglaublich viel Kilometer runtergerissen...Wow, super!!!
    Bei unserem Team "FAHRidays und Parents for Future" läuft es allerdings auch sehr gut...und wenn ich wieder richtig fit bin, werden auch wieder Kilometer aufgeholt !

    Ihr hört von mir!
    Beste Grüße
    Tobias

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