STADTRADELN-Star Blog: Nottuln im Kreis Coesfeld


Abschluss

Image Ecrit le 27.09.2020 de Norbert Ploeger
Equipe: ADFC Nottuln
Commune: Nottuln im Kreis Coesfeld

Abschluss

„Das Leben ist wie ein Fahrrad. Man muss sich vorwärts bewegen, um das Gleichgewicht nicht zu verlieren.“ Diese Worte von Albert Einstein geben das wieder, was ich jeden Tag auf dem Rad erlebe. Das Fahrrad ist nicht nur ein Gegenstand, um die Mobilität des Alltages zu erledigen, nein es ist viel viel mehr. Ein Stück Philosophie ist das Rad an und für sich und ein Gegenstand, das Glück und das Abenteuer in den Alltag zu holen.
Warum macht Fahrradfahren glücklich – trotz Regen, Gegenwind und steiler Berge?
Ich hoffe, einige von Ihnen, von Euch, haben in den letzten drei Wochen, Antwort auf diese Frage bekommen. Eine meiner Antworten ist, dass ich mir die Landschaft aus eigener Kraft erschließe. Um dieses Erlebnis auch meinen Enkeln zu ermöglichen, muss ich noch eine Menge tun, damit die beiden Jungs diese Möglichkeit bekommen. Sich die Landschaft erschließen, heißt aber auch, die Landschaft schützen und erhalten. Ein Weg dahin ist, auf das Auto zu verzichten. Nun, mir ist dies in den vergangenen Wochen nicht schwer gefallen. Seit fünf Jahren fahre ich jedes Jahr um die 20 TSD km. Ich hoffe, dem ein oder anderen, ist in dieser Zeit auch der Gedanke gekommen, das Auto mal öfter stehen zu lassen. Es war schon interessant festzustellen, wie groß der Rad Einsatz im zurückliegenden Kommunalwahlkampf verankert war. Ich leite daraus ab, dass sich das gute Beispiel der vielen Alltags Radfahrer durchaus lohnt. Aber wir müssen noch viel mehr in dieser Richtung auf den Weg bringen. Gerade unsere Gemeinde Nottuln hat im Punkte Veränderung der Mobilität noch viele Aufgaben vor sich.
Ich hoffe, ich habe mit der Rolle der „Stadtradel Star´s“ ein wenig dazu beitragen können.

Unsere gemeinsame Abschlusstour um die Grenzen der Gemeinde Nottuln sollte nochmals die besondere Schönheit unserer vor der Haustür liegenden Natur in den Vordergrund stellen.

Ich wünsche allen Radfahrern, gerade für die kommende „dunkel“ Jahreszeit den Mut weiter zu fahren und vor allem allzeit eine unfallfreie Fahrt.

Man sieht sich

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Sonnen Blicke

Image Ecrit le 20.09.2020 de Norbert Ploeger
Equipe: ADFC Nottuln
Commune: Nottuln im Kreis Coesfeld

Ein sehr anspruchsvolle Arbeitswoche liegt hinter mir. Es war wenig Zeit, die Gedanken eines jeden Tages hier zu präsentieren.
Gerade in diesen Zeiten ist mir der Weg zur Arbeit mir Rad ganz besonders wichtig. Die Zeit zum Abschalten, die Sinneseindrücke, die auf mich während des Radfahrens einwirken, ermöglichen mir den Alltag abzuschütteln und somit den Kopf wieder frei zu bekommen. Dieses „Leerfahren“ ist wiederum Voraussetzung, um am nächsten Tag mit frischem Geist die Aufgaben des Alltags wieder anzunehmen.

All dies gelingt natürlich bei dem tollen Wetter am Morgen ganz besonders. Die Natur zeigt sich im beginnenden Herbst mit der klaren Luft und dem Licht der Sonne am frühen Morgen, in einem ganz herausragenden Kleid. Ja, es ist schon manchmal ganz schön frostig. Der kühlste Punkt am Freitag zeigt 2°C auf dem Thermometer.

Am Dienstag habe ich mir eine kleine extra Runde gegönnt, um den Sonnenuntergang am „Posten 44“ auf der Radbahn Münsterland zu genießen. Ich kenne viele Landmarken im Münsterland, die es mir zu unterschiedlichen Zeiten ermöglichen, den Gedanken freien Lauf zu lassen und die Natur zu genießen. Somit wird mein Weg zur Arbeit und nach Hause immer wieder zu einem besonderen Erlebnis. Dieses Erleben funktioniert nur mit dem Rad.

Diese Eindrücke haben Claudia Nietsch-Ochs und Robert Ochs sehr prägnant in ihrem Buch:
„Das Glück hat zwei Räder -Das Leben mit dem Rad erfahren-“ dargestellt.
Ein Empfehlung für alle Radfahrer, „ein Raus in die Natur Geschenk mit Tiefgang“

Eine Reihe von Fotos sollen mal wieder diese meine kleinen Erlebnisse untermauern.

Ein Video einer sportlichen Tour mit schönen Blicken von den Höhen durch die Baumberge (100km, 1000hm) biete hier an:





Hinweis:
Am Montag, den 21.09.2020 lade ich alle Stadtradler um 17 Uhr zu einer kleinen Abschlusstour ein. Ca. 40km rund um die Gemeindegrenzen von Nottuln.
Wir treffen uns am Brunnen auf dem Stiftsplatz.

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Vorbei am "Nordpol NRW´s"

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Equipe: ADFC Nottuln
Commune: Nottuln im Kreis Coesfeld

Tag 8-13 13.09.2020

Zwei Tage lag war der Arbeitsweg ohne große Ereignisse. Also Alltag.

Am Donnerstag standen erst einmal 35 km zur Arbeit. Diesmal wieder mit dem Mango, denn der Abend sollte noch weitere 85 km ermöglichen.
Ein kurzer Stopp in Altenberge, um den schönen Blick gen Osten zu zeigen.

Um 17 Uhr war Feierabend und der erste Teil zur Anfahrt nach Siedenburg stand auf dem Programm. In Siedenburg, beim „Räderwerk Hannover“ steht mein Milan mit Unfallschaden. Es galt einige Details zu klären und eine Probefahrt mit dem Alpha 7 zu machen.

85 km bei Sonne Richtung N/O wurden eine entspannte Abendrunde im Liegen. Über den Dortmund-Ems und den Mittelland Kanal führte der Weg durch die Abenddämmerung. Gegen 20.30 treffe ich in meinem Nachtquartier ein.

Der Freitag Morgen empfängt mich mit frischen 6°C. Obenrum gut eingepackt, starte ich um 8 Uhr in den Morgen. 55 km müssen bis 10 Uhr gefahren werden.
Nach etwa 35km taucht plötzlich ein Schild auf: „Nordpunkt NRW“
Na da muss ich hin. Also schnell links abbiegen und diesen besonderen Wegpunkt in die persönliche Landmarkenliste aufnehmen.

Um 9.45 Uhr erreiche ich mein Ziel.
Ein kurzer Kaffee, meine Probefahrtfahrzeug steht schon bereit: ein „Alpha 7 Velomobil“.
Zwei Stunden und 70 km zur Weser nach Nienburg sind geplant.

Nach der Rückkehr gibt es einiges zu besprechen.
Den Rückweg starte ich gegen 15.15 Uhr. 179 km liegen vor mir. Immer der Sonne entgegen auf S/W Kurs. In Brahmsche lege ich eine zwei stündige Pause bei einem Bekannten ein. Um 20.30 mache ich mich auf die letzten 85 km. Im Dunkeln sause ich über kleine Landstraßen durch den Teutoburger Wald Richtung Nottuln.

Nach fast 300 Tages km erreiche ich um 23 Uhr müde die heimischen Gefilde.

Es war mal wieder eine schöne Alltagstour.

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Raderlebnis

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Equipe: ADFC Nottuln
Commune: Nottuln im Kreis Coesfeld

Tag 7 07.09.2020

Der Morgen begann mal wieder mit diesem herbstlichen Naturerlebnis. Worte können dies Abenteuer am frühen Morgen nicht beschreiben.

Auf dem Rückweg am Abend dachte ich, den Morgen kann heute nichts toppen. Weit gefehlt.
In folgendem Video müsst Ihr gut zu hören.





Zum Schluss noch ein kurzer Besuch an meiner Lieblingslandmarke Longinusturm.
Dieser Tag geht in meine persönliche Raderlebnis-Geschichte ein.

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Tag 3-5 Über vier Stunden im Dauerregen

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Equipe: ADFC Nottuln
Commune: Nottuln im Kreis Coesfeld

Tag 3 03.09.2020

Der Tag beginnt etwas grau. Nicht ganz so kalt, wie am Vortag. Leider auch nicht so schön.
Doch plötzlich sehe ich im Osten einen wunderschönen roten Ball am Firmament. Doch leider verdeckt ein „zwei man“ hohes Maisfeld die Sicht auf die Sonne. Schade. Doch dort ist ein kleiner Weg mit Blick auf die Sonne. Noch ehe ich in den kleinen Weg zwischen zwei Maisfeldern einbiegen kann, verdecken die Wolken wieder einen Teil des roten Balls. Ein Foto mache ich trotzdem. Aber dies sind die Augenblicke, die man im Gedächtnis festhalten muss.
Weiter geht’s. Immerhin ist es trocken.

Der Rückweg am Abend -es hat tagsüber ordentlich geregnet- bleibt von oben trocken. Aber der Wind hat ordentlich zugelegt. Natürlich aus S/W. In welche Richtung muss ich …
Na ja, also geht es heute Abend etwas langsamer voran.
Plötzlich sehe ich im Augenwinkel ein weißes niedriges Gefährt. Das muss ein Kollege mit seinem Velomobil sein. Ich halte an und freue mich über ein abendliches Schwätzchen.

Abends geht es immer noch eine kleine Runde durch die Baumberge. Höhenmeter sammeln. Auf einem abgelegenem Weg sehe ich zwei Auto´s langsam fahren. Dann erkenne ich, dass neben den Auto´s jeweils ein Hund läuft. So retten wir die Welt nicht.

Und schon sehe ich die Spitze von St. Martinus. Meine heimatliche Landmarke.

Tag 4 04.09.2020

Am Morgen bei 17° C und leichtem Regen.
Der Abend läuft dann wieder trocken. Ein unspektakulärer Arbeitsweg, bis auf die Wolkenformation über Nottuln.


Tag 5 05.09.2020

Ein Termin mit den Geschwistern in Paderborn steht auf der Tagesordnung. Der Wetterbericht verheißt nichts gutes. Dauerregen wohl bis Paderborn. Als Rad wähle ich mein altes Mango Velomobil. In der Hoffnung auf Trockenheit fahre ich ohne Haube über dem Kopf. Diese Entscheidung wird sich noch rächen. Nicht bedacht habe ich, dass die Regenwolken gen Osten ziehen. Das ist mir noch nicht passiert. Ich fahre also 128 km unter der Regenwolke bis Paderborn. So ist das mit Entscheidungen. Ein kleines Highlight war der kleine grüne Begleiter.
In Paderborn angekommen, klart es von Westen auf.

Gegen 22 Uhr mache ich mich auf den Heimweg. Ich fahre gern in der Dunkelheit. Eine ganz besondere Stimmung herrscht auf den kleinen Landstraßen. Begleitet von einem einem Meer an Sternen über mir und dem Mond hinter mir genieße ich die leeren kleinen Landstraßen. Jetzt bin ich froh ohne die Haube unterwegs zu sein. Ohne Panne erreiche gegen 2 Uhr Nottuln. Vor allem die 128 km Rückweg waren wieder mal ein schönes Nachterlebnis.

So lassen sich Alltagstermin abenteuerlich gestalten.

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2. Tag Mit allen Sinnen

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Equipe: ADFC Nottuln
Commune: Nottuln im Kreis Coesfeld

Der zweite Tag beginnt eiskalt und wunderschön. Was soll ich nach Worten suchen … Ich lasse einfach mal die Bilder sprechen …

So kann man den Weg zur Arbeit erleben und mit allen Sinnen unterwegs sein.

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1. Tag

Image Ecrit le 02.09.2020 de Norbert Ploeger
Equipe: ADFC Nottuln
Commune: Nottuln im Kreis Coesfeld

Der erste Tag des Stadtradel´s beginnt mit einem bedeckten Himmel. Ich lasse, wie so oft am frühen Morgen meinen Gedanken freien Lauf. Es ist kalt geworden. 01. September, der Herbst ist auf dem Vormarsch. Die Kleidung habe ich schon angepasst. Seit Wochen müssen die Beinlinge helfen, dass die Muskeln warm werden. Den Rest erledigt die Strecke. Denn es geht für mich gleich in den Baumberg. Nach km 5 bin ich oben und mir ist warm. Der leichte Gegenwind bremst ein wenig die Abfahrt nach Havixbeck. Oh, es wird doch ziemlich kühl. Nicht nur die Topographie führt über Auf und Ab, auch das Temperaturempfinden folgt dem welligen Profil auf der Straße. Im Herbst beginnt die Zeit, in der der Radfahrer am Morgen die ganze Kleidung am Körper trägt und am Abend zu sehen muss, dass er alles in der Tasche verstaut bekommt.
Aber genau dieses unterschiedliche Empfinden, sei es die Topographie oder die Temperatur oder … oder …, macht doch den Reiz aus, zu den unterschiedlichen Jahreszeit auf dem Rad unterwegs zu sein.

Am Abend dann der offizielle Start mit Frau Bürgermeisterin und den beiden Kandidaten. Immerhin haben sich einige Radfahrer gefunden, den Start des Stadtradeln in Nottuln mit zu machen. Eine kleine Runde durch Nottuln, damit die Gemeinde etwas Kenntnis von der Aktion nimmt.

Und nicht vergessen, liebe Autofahrer, Radfahrer auf der Straße sorgen für die Entschleunigung des Autoverkehrs.

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Start

Image Ecrit le 31.08.2020 de Norbert Ploeger
Equipe: ADFC Nottuln
Commune: Nottuln im Kreis Coesfeld

Reiner Kunze hat in einem seiner Gedichte geschrieben:
"Sensibel ist die Erde über den Quellen:
kein Baum darf gefällt, keine Wurzel gerodet werden
Die Quellen könnten versiegen
Wie viele Bäume werden gefällt,
wie viele Wurzeln gerodet
in uns"

Unsere Welt und insbesondere unsere direkte Umgebung -die Baumberge im Münsterland- benötigen einen sensiblen Umgang und den ganz besonderen Schutz durch uns.
Wenn wir das Fahrrad zur Mobilität nutzen, leisten wir einen ganz besonderen Beitrag zum Schutz unsere wunderschön Region und der Welt.

In diesem Sinne lasst uns in den nächsten 21 Tagen und gerne darüber hinaus das Auto stehen und nutzen wir das Fahrrad für unsere Wege im Alltag und in der Freizeit.

In diesem Sinne wünsche ich uns 21 wunderschöne und erlebnisreiche Fahrradtage.

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