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Warburg im Kreis Höxter

TOUR du DUERF du 05.06. - 25.06.2020

  • 183

    Cyclistes

  • 7/38

    Parlementaires

  • 25

    Equipes

  • 50.380

    geradelte Kilometer

  • 7

    t CO2 évitées

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TOUR du DUERF du 05.06. - 25.06.2020

  • 183

    Cyclistes

  • 7/38

    Parlementaires

  • 25

    Equipes

  • 50.380

    geradelte Kilometer

  • 7

    t CO2 évitées

Les communes suivantes en font partie:

Informations

Départ non encore fixé
Semaine 2
Semaine 3
Démarre dans 0 jours

Die Stadt Warburg im Kreis Höxter a participé de 05. juin à25. juin 2020 au TOUR du DUERF.

Contact

Jan Kolditz
Mobilitätsbeauftragter

Tel.: 05641 92201
warburg at stadtradeln.de

Stadt Warburg
Bahnhofstraße 28
34414 Warburg

Dates

Freitag, 5. Juni 2020: Beginn der Mitmach-Aktion

Sonntag, 7. Juni 2020: RADar-Tag - Warburgerinnen und Warburger inspizieren ihr Radwegenetz und melden über die STADTRADELN-App ihre persönlichen Gefahrenstellen

Sonntag, 14. Juni 2020: Individueller Tourentag für Familien - Vergesst nicht eure Picknickdecke und geht auf große Tour durch unsere Gemeinde!

Sonntag, 21. Juni 2020: Radfahren fit für die Zukunft - nutzt die STADTRADELN-App und zeigt eurer Kommune, wo der Radverkehr noch besser laufen könnte

Donnerstag, 25. Juni 2020: Endspurt von STADTRADELN 2020 im Kreis Höxter

Observations

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Beim Wettbewerb STADTRADELN geht es um Spaß am Fahrradfahren und tolle Preise, aber vor allem darum, möglichst viele Menschen für das Umsteigen auf das Fahrrad im Alltag zu gewinnen und dadurch einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Gründen Sie ein STADTRADELN-Team bzw. schließen Sie sich einem Team an, um beim Wettbewerb teilzunehmen. Dabei sollten Sie so oft wie möglich das Fahrrad nutzen.

Während des Kampagnenzeitraums bietet Warburg die Meldeplattform RADar! an. Mit diesem Tool haben Sie die Möglichkeit, online oder über die STADTRADELN-App die Kommunalverwaltung auf störende und gefährliche Stellen im Radwegeverlauf aufmerksam zu machen. Die in der App gesammelten Informationen können zudem eine wichtige Grundlage bei der Erarbeitung eines städtischen Mobilitätskonzepts bilden.

Als besonders beispielhafte Vorbilder sucht Warburg auch sogenannte STADTRADELN-Stars, welche demonstrativ in den 21 STADTRADELN-Tagen kein Auto von innen sehen und komplett auf das Fahrrad umsteigen sowie über ihre Erfahrungen als Alltagsradler*in in ihrem STADTRADELN-Blog berichten. Darüber hinaus werden unter allen STADTRADELN-Stars hochwertige Preise verlost. Mehr Informationen zu dieser Sonderkategorie finden Sie unter www.stadtradeln.de/star. Wagen Sie das Experiment? Bitte kontaktieren Sie Jan Kolditz, 05641-92201, j.kolditz at warburg.de, wenn Sie als STADTRADELN-Star an den Start gehen möchten.

Mot de bienvenue

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Liebe Warburgerinnen und Warburger,

wenn ich mit meiner Familie an Diemel und Twiste Fahrrad fahre, dann bedeutet das für mich ein Gefühl von Freiheit zu erleben: der frische Wind im Gesicht, das Rauschen in den Ohren und frühlingshafte Gerüche in der Nase…

Doch Fahrradfahren ist nicht nur eine wunderbare Gestaltungsmöglichkeit im Freizeitbereich. Vielmehr kommt dem Fahrrad eine Schlüsselrolle in der Mobilität von Morgen zu, denn es hilft auf einfache Art und Weise bestehende Probleme, wie Feinstaubbelastung, Staus oder Parkraumdruck zu minimieren.

Beteiligen auch Sie sich am STADTRADELN! Verhelfen Sie Warburg zu einer guten Platzierung und motivieren Sie Mitbürger*innen, das Null-Emissions-Fahrzeug Fahrrad vermehrt zu nutzen.

Ich freue mich auf Ihre Unterstützung!

Ihr Michael Stickeln

Presse

Westfalen-Blatt, vom 2.7.2020

Stadtradler in Warburg haben 40 Kritikpunkte

Warburg hat wie viele andere Städte auch an der Aktion Stadtradeln teilgenommen. Während in Borgentreich und Willebadessen kaum Anmerkungen der Teilnehmer eingegangen sind, gingen beim neuen Mobilitätsmanager der Stadt, Jan Kolditz, mehr als 40 Beschwerden und Anregungen zur Sicherheit der Radfahrer ein. An der Erser Straße in Herlinghausen ärgert sich ein Teilnehmer über die marode Straße und die unklare Verkehrsführung. An der Kasseler Straße sei in Richtung B7 nicht klar, ob der breite Seitenstreifen auf der Bundesstraße für Radfahrer vorgesehen sei. Am Paderborner Tor sei stadtauswärts unklar, ob der Weg nun für Radfahrer gedacht sei. Fußgänger und Werbeschilder versperrten den Weg. Teilnehmer der Aktion kritisieren auch den Zustand des Radweges entlang der Industriestraße. Wuchernde Pflanzen und Löcher erschwerten die Nutzung. Gleiches gelte für den Oberen Hilgenstock. In der Kalandstraße am Neustadtmarkt sollte doch die Einbahnstraßenregelung für Radler aufgehoben werden. Manche fragen sich auch, wie Radfahrer nach Ende der Arbeiten an der B252-Anbindung von Hohenwepel nach Menne fahren könnten. Löcher und Unebenheiten werden der Stadt auch vom Alten Bahnhofsweg, aus der Angertwete, der Wormelner Straße und von der Johannistorstraße gemeldet. Und ein Teilnehmer fragt sich, warum die stillgelegte Bahnstrecke Rimbeck, Nörde, Eissen, Borgholz nicht als Verbindung der Regionen Warburg/Börde/Weseradweg ausgebaut wird.

Westfalen-Blatt, vom 2.7.2020

Kommentar von Jürgen Vahle

Die von den Grünen geforderten Pop-up-Radwege werden im Rat wohl verworfen. Die Rechtslage lässt sie schlicht nicht zu, hat der 1. Beigeordnete Klaus Braun im Warburger Bezirksausschuss sehr klar erläutert. Nun könnte man den Grünen vorwerfen, sie hätten vor Antragstellung lieber mal ihre Hausaufgaben machen sollen. Dann wären sie vielleicht gar nicht erst auf die Idee zu einem solchen Radweg auf Zeit gekommen. Doch den Grünen geht es um mehr: Sie wollen das Thema Radverkehr zu ihrem machen und dauerhaft auf die Tagesordnung bringen. Allerdings ist dieses Thema gar nicht mehr so „grün“ wie viele glauben. Nahezu alle Parteien machen sich Gedanken um den Radverkehr – bei der CDU sogar in einem eigenen Wahlkampfpunkt. Gut so, denn es ist doch zu hoffen, dass aus dem Corona-Radfahr-Boom auch in Warburg etwas Dauerhaftes wird.

Westfalen-Blatt, vom 2.7.2020

„Wie die Suche nach dem Osterei“

Radwege zum Desenberg und zur Diemel bleiben in der Diskussion (Jürgen Vahle)

Warburg (WB). Pop-up-Radwege stehen an diesem Donnerstag noch einmal auf der Tagesordnung des Warburger Rates, der um 17 Uhr im PZ beginnt. Große Chancen auf eine Genehmigung hat das Projekt der Grünen schon aus rechtlichen Gründen nicht. Allerdings hat allein ihr Antrag die Diskussion zum Thema „Sicheres Radfahren in der Stadt“ befeuert.

Bereits am Montag hat sich der Warburger Bezirksausschuss mit diesen Radwegen auf Zeit beschäftigt, die mit abwaschbarer Farbe auf die Straße gemalt werden und den Radfahrern über die Sommermonate hinweg mehr Sicherheit im Straßenverkehr bringen sollen (wir berichteten am Dienstag). Die Grünen hatten sie für die Strecken vom Bahnhof zum Desenberg und zum Diemelradweg in der Altstadt über die Bahnhof-, Kasseler und Bernhardistraße gefordert.

Neben der Tatsache, dass von den Landes- und Kreisstraßenbehörden wohl keine Genehmigung für solche Radwege auf Zeit zu erwarten ist, wurde im Bezirksausschuss rege über alternative Routen diskutiert. Tatsächlich gibt es bereits heute vom Bahnhof zum Desenberg und auch in die Altstadt zum Diemelradweg ausgeschilderte und deutlich ungefährlichere Radstrecken – was aber offenbar selbst vielen Warburgern nicht bekannt ist.

Rudi Ryll (FDP) kennt die Strecken aber sehr wohl: „Der Alte Bahnhofsweg an der ehemaligen Landwirtschaftsschule vorbei ist sogar als Radweg in die Altstadt ausgeschildert. Zudem führt ein mit grünen Schildern markierter Radweg durch die Felder zwischen Dössel und Daseburg zum Desenberg“, berichtete der Schornsteinfegermeister.

„Schon möglich“, konterte Hilla Zavelberg-Simon (Grüne). „Aber die Wege kennt ja keiner. Sie zu finden, ist wie die Suche nach dem Osterei“, machte die Fraktionschefin der Partei im Bezirksausschuss deutlich. Eine gute Verkehrslenkung für Radler aus Warburg oder gar für Radtouristen sei das nicht.

Die Mehrheitsfraktion der CDU bleibt bei ihrer Linie, dass alle Verkehrsströme in der Stadt gemeinsam in einem Mobilitätskonzept betrachtet werden müssen, das bereits erarbeitet werde. „Der derzeitige Boom beim Radfahren darf ja nicht zu Aktionismus führen“, machte CDU-Ratsherr Thomas Berens unmissverständlich deutlich. Und auch für Rainer Kobusch, Vorsitzender des Warburger CDU-Ortsverbandes, steht fest, dass die ohnehin nicht genehmigungsfähigen Pop-up-Radwege nicht das geeignete Mittel seien, die Radverbindungen vom Bahnhof zum Diemelradweg in der Altstadt und zum Desenberg zu verbessern.

Auch Bürgermeister Michael Stickeln ist sich sicher, dass die Steuerung des Radverkehrs nicht mit ein paar vergänglichen Strichen zu leisten, sondern diese Frage dauerhaft zu klären ist.

Unisono war das Warburger Kernstadtparlament der Meinung, dass die Radwegebeschilderung vom Bahnhof aus in die Altstadt über den Alten Bahnhofsweg noch einmal überprüft, ergänzt und verbessert werden muss. Hier soll die Verwaltung auf Vorschlag von Thomas Berens tätig werden.

Westfalen-Blatt, vom 19.6.2020

Radstreifen auf Zeit beantragt

Grüne wollen gefährliche Stellen über den Sommer entschärfen (Text: Jürgen Vahle)

Warburg (WB). Am Montag treffen sich die Warburger Grünen. Sie wollen die Themen und die Mannschaft für die Kommunalwahl festlegen. Ein Projekt hat aus ihrer Sicht aber nicht mehr bis zum Wahltermin am 13. September Zeit. Deshalb drängt die Partei auf eine Entscheidung: Sie fordert Radwege auf Zeit auf bestimmten Straßen der Warburger Innenstadt.

Um ihrer Forderung Nachdruck zu verleihen, haben sich zahlreiche Mitglieder und Freunde der Partei am Mittwochabend an der Warburger Postecke getroffen. An der dortigen Kasseler Straße könne man sehr schön erkennen, wo das Problem liegt, macht Ratsfrau Hilla Zavelberg-Simon deutlich. Im abendlichen Berufsverkehr rauschen Autos, Busse und Lastwagen an der Gruppe vorbei. Schnell wird deutlich: Wäre man dort auf einem Fahrrad unterwegs, könnte es schnell gefährlich werden. Dass die Fahrzeuge den gesetzlich vorgegebenen Abstand von 1,50 Meter zum Radfahrer einhalten, sei hier nicht zu erwarten.

Die Grünen schlagen nun für das Problem eine Lösung vor, die in kürzester Zeit umgesetzt werden könnte und kaum ins Geld gehen würde: so genannte Pop-up-Radwege. Mit spezieller Farbe, die zum Winter hin allein durch den Einfluss des Wetters wieder verschwindet, könnten auf der Fahrbahn Schutzstreifen aufgemalt werden. Dass es sich dabei um einen Radweg auf Zeit handelt, soll mit Fahrrad-Piktogrammen deutlich gemacht werden.

Besonders am Herzen liegen den Bündnisgrünen die Verbindungen zwischen Diemelradweg und der Stadt. Wer beispielsweise auf zwei Rädern vom Diemelradweg in der Altstadt über die Lange Straße, die Bernhardistraße, Kasseler Straße und Bahnhofstraße zum Bahnhof wolle, der komme überhaupt nicht in den Genuss eines Radweges. Gleiches gelte für weite Teile der gerade erst ohne Radweg sanierte Daseburger Straße in Richtung Desenberg.

Die Idee des temporären Radstreifens hat Mitglied Marie-Theresia Herbold initiiert. Alfred Berge, Doris Hauck und Hilla Zavelberg-Simon haben sie nun zu einem aus ihrer Sicht entscheidungsreifen Antrag für die kommende Ratssitzung ausgearbeitet. Darin fordern die Grünen die anderen Ratsmitglieder und Bürgermeister Michael Stickeln auf, grünes Licht für die Streifen zu geben.

Das Projekt solle möglichst schnell umgesetzt werden, damit die in den Sommerferien zu erwartenden Radtouristen, aber auch die Warburger, die in Corona-Zeiten immer häufiger das Rad nutzen würden, kurzfristig auch noch etwas davon hätten.

Langfristig seien Radschutzstreifen, ob nun temporär oder auch dauerhaft, an vielen Stellen der Kernstadt und auch in den Ortsteilen (wie in Ossendorf oder in Scherfede) sinnvoll. Beim Projekt Stadtradeln, an dem sich derzeit auch zahlreiche Warburger Bürger beteiligten, würden Gefahrenstellen vermehrt auffallen und gemeldet. 40 seien schon gemeldet worden. Viele könnten mit solchen Streifen entschärft werden oder zumindest die Sichtbarkeit der Radler erhöhen, sind die Grünen sicher.

Das Warburger Rat entscheidet in der nächsten Sitzung am 2. Juli über den Antrag der Grünen. Beginn der Sitzung ist um 17 Uhr unter besonderen Hygieneregeln im Pädagogischen Zentrum.

Neue Westfälische, Kreiszeitung für Warburg, vom 19. Juni 2020

Halbzeit beim Stadtradeln

Kreis Höxter. Mehr als 770 Radelnde, haben bereits über 100.000 Kilometer zurückgelegt: Das ist die Zwischenbilanz der Aktion Stadtradeln im Kreis Höxter, an der sich alle zehn Städte beteiligen. „Die gefahrenen Radkilometer entsprechen schon jetzt – verglichen mit Autofahrten – einer CO2-Einsparung von gut 16 Tonnen“, sagt Landrat Friedhelm Spieker. „Ich freue mich, dass so viele Radelnde im ganzen Kreisgebiet an der Aktion teilnehmen. Das macht die Aktion zu einem hervorragenden Beitrag, um das Fahrrad als klimafreundliches Verkehrsmittel voranzubringen und den Radverkehrsanteil weiter zu steigern. Das ist nicht nur gut für das Klima, sondern ganz besonders auch für die eigene Gesundheit.“

Die Aktion Stadtradeln startete am 5. Juni erstmals im gesamten Kreis Höxter. Jetzt geht die Aktion in die zweite Halbzeit. Eine Anmeldung zur Teilnahme ist aber immer noch möglich: „Bereits gefahrene Kilometer können nachgetragen werden und fließen mit in die Wertung ein“, erklärt Carolin Röttger, Klimaschutzmanagerin beim Kreis. Das Stadtradeln läuft noch bis Donnerstag, 25. Juni. Wer beim Stadtradeln mitmachen möchte, kann sich unterwww.stadtradeln.de/kreis-hoexteranmelden, am besten direkt auf der Seite der jeweiligen Kommune. Alle gefahrenen Kilometer fließen neben der Städtewertung auch in die Kreiswertung mit ein.

Weitere Informationen unter www.klimaschutz.kreis-hoexter.de sowie www.stadtradeln.de, wo auch das aktuelle Ranking eingesehen werden kann. Fragen an Klimaschutzmanagerin Carolin Röttger unter Tel. (0 52 71) 9 65 42 15 sowie per E-Mail: c.roettger at kreis-hoexter.de

Westfalen-Blatt, vom 18. Juni 2020

Gefährliche Stellen melden

Mitmach-Kampagne „Stadtradeln“ bringt neue Erkenntnisse – Kritik an Verkehrsführung in der Kreisstadt (Harald Iding).

Höxter (WB). Als Radfahrer in der Kreisstadt unterwegs zu sein mit ihren malerischen Ecken, beeindruckenden Alleen und dem vielfach prämierten Weserradweg – das bereitet echte Freude. Aber: Die innerstädtische Fahrt per Drahtesel, oft nur in enger Partnerschaft mit Autos und Lkw, bietet dagegen vor allem in „Stoßzeiten“ noch ein großes Entwicklungspotenzial. Viele Radler sind genervt und ärgern sich täglich.

Dabei liegen Lösungen für einen weniger stressigen Alltag manchmal auf der Hand. Beispiel: Hauptkreuzung Westerbachstraße/Bundesstraße 64. „Dort gibt es unnötig lange Rotphasen und eine extrem umständliche Verkehrsführung. Das muss nicht sein“, findet beispielsweise Ratsherr Ludger Roters, der regelmäßig auf sein Fahrrad steigt. Für den langjährigen Kommunalpolitiker steht schon lange fest: „Auf der Westerbachstraße fühlen sich offensichtlich viele Radfahrer aller Altersgruppen zwischen Autos und Lastkraftwagen gefährdet.“  Das würde zu skurrilen Situationen führen. Auf dem Fußweg vor dem Grünen-Büro hat Roters kürzlich vor lauter Frust mit abwaschbarer Kreide das Wort „Vorsicht“ geschrieben. Was war passiert? „Ich bin von einer Radfahrerin erfasst worden, als ich gerade aus dem Gebäude auf den Gehsteig trat. Es ist für uns beide glücklicherweise glimpflich abgegangen!“

Ähnliche Vorfälle würden sich immer wieder ereignen, weil sich die Radfahrer wohl wegen der engen Westerbachstraße auf dem Fußgängerweg einfach sicherer fühlen. Dort haben sie laut Straßenverkehrsordnung in der Regel aber nichts zu suchen (Ausnahme: Kinder, die jünger als acht Jahre sind – für sie ist es sogar Pflicht, den Gehweg zu benutzen). Roters: „Dieses Verhalten ist ein untrügliches Zeichen dafür, dass hier dringend etwas für die Sicherheit der nicht motorisierten Verkehrsteilnehmer getan werden muss.“

Es gibt weitere Baustellen: „Der Weserradweg zwischen Freizeitanlage und Grubemündung entwickelt sich immer mehr zu einem Brennpunkt – gerade am Wochenende und an Feiertagen. Auch hier braucht es dringend Maßnahmen für die Verkehrssicherheit“, findet Kristin Launhardt-Petersen (Grüne).

Gibt es überhaupt ein Radverkehrskonzept für Höxter? „Ja, es liegt seit 2015 vor und wurde damals vom Rat verabschiedet. Dazu gab es auch eine größere Befragung – beispielsweise an den weiterführenden Schulen der Stadt. Auch der ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club), Straßen NRW und die Polizei konnten sich äußern“, betonte Stadtsprecher Sebastian Vogt auf Anfrage. In diesem Konzept sei ein großer Mängelplan aufgeführt, der abgearbeitet werde, betonte Vogt.

Auch die aktuelle Aktion „Stadtradeln“ (sie läuft noch bis zum 25. Juni) könne Defizite aufzeigen. Roters: „Die Meinung und Erfahrung der Radler ist wichtig. Jeder kann jetzt ganz einfach Mängel und gefährliche Stellen melden!“

Neue Westfälische, Kreiszeitung für Warburg, vom 18. Juni 2020

Mit gutem Beispiel voran gehen

Warburg. [...] 25 Teams mit insgesamt rund 150 Teilnehmern aus der Hansestadt machen bei dem bundesweiten Projekt mit. Es geht darum, drei Wochen lang vom 5. bis 25. Juni sein Auto stehen zu lassen und stattdessen das Rad zu benutzten. In Warburg sind bereits 21.000 Rad-Kilometer zusammen gekommen. Damit wurden drei Tonnen Kohlendioxid eingespart. Die größte Gruppe mit 46 Teilnehmern ist das Team St. Johannes, das zusammen bereits fast 7.000 Kilometer erradelt hat. Die fleißigsten Radler sind die E-Biker aus Bonenburg mit einem Pro-Kopf-Aufkommen von bislang 300 gefahrenen Kilometern pro Person.

Westfalen-Blatt, vom 5. Juni 2020

Radler treten fürs Klima in die Pedale

Kommunen im Kreis Höxter beteiligen sich an der Mitmach-Kampagne „Stadtradeln“

Warburg (WB). Zusammen mit allen Kommunen im Kreis Höxter ist die Stadt Warburg vom heutigen Freitag an noch bis zum 25. Juni aktiver Teilnehmer beim so genannten „Stadtradeln“. Die Mitmach-Kampagne des Klima-Bündnisses verfolgt bereits seit einigen Jahren das Ziel, die Popularität des Radfahrens langfristig immer weiter zu steigern.

Teilnehmen können nicht nur die Einwohner des Kreises Höxter für ihre jeweilige Gemeinde, sondern auch alle, die im Kreis arbeiten. Die sportliche Herausforderung der Aktion besteht darin, so viele Kilometer wie möglich mit dem Fahrrad zurückzulegen. Am Ende der Kampagne winken den aktivsten Gemeinden, Teams und Teilnehmern attraktive Preise.

Am „Stadtradeln“ Interessierte haben auch noch bis zum letzten Tag der Aktion am 25. Juni die Möglichkeit, sich unter stadtradeln.de/warburg zu registrieren. Alternativ kann eine Anmeldung auch unter Telefon 05641/921201 erfolgen. Auf der Website können alle registrierten Teilnehmer ihren aktuellen Kilometerstand eingeben.

Alternativ erleichtert die „Stadtradeln“-App die Eingabe im Smartphone. In der App enthalten ist die so genannte „Rad“ar-Funktion. Diese ermöglicht die einfache Markierung von Gefahren- und Problemstellen im kommunalen Radverkehrsnetz. Die so gewonnenen Informationen sind von entscheidender Wichtigkeit für zukünftige Baumaßnahmen sowie für die Erstellung eines umfassenden Mobilitätskonzepts. „Je mehr Warburger sich an der Aktion Stadtradeln beteiligen und kritische Punkte melden, desto besser können wir zukünftig planen und bauen“, betont Jan Kolditz, neuer Mobilitätsbeauftragter der Hansestadt.

An entsprechenden Thementagen sind die Teilnehmer zudem besonders aufgerufen, die städtische Radinfrastruktur individuell unter die Lupe zu nehmen. So wird der Sonntag, 7. Juni, zum „Rad“ar-Tag, an dem alle Warburger ihr Radwegenetz inspizieren und über die „Stadtradeln-App“ ihre persönlichen Gefahrenstellen melden können.

Unter dem Motto „Radfahren fit für die Zukunft“ sollen am Sonntag, 21. Juni, alle Teilnehmer mit Hilfe der App ihrer Kommune zeigen, wo der Radverkehr noch besser laufen beziehungsweise fahren könnte. Warburgs Bürgermeister Michael Stickeln ist selber begeisterter Radfahrer: „Mit meiner Familie an Diemel und Twiste Fahrrad zu fahren, bedeutet für mich ein Gefühl von Freiheit zu erleben: der frische Wind im Gesicht, das Rauschen in den Ohren und frühlingshafte Gerüche in der Nase.“ Doch Fahrradfahren ist laut Stickeln nicht nur eine wunderbare Gestaltungsmöglichkeit im Freizeitbereich. „Vielmehr kommt dem Fahrrad eine Schlüsselrolle in der Mobilität von Morgen zu, denn es hilft auf einfache Art und Weise, bestehende Probleme wie Feinstaubbelastung, Staus oder Parkraumdruck zu minimieren.“

Neue Westfälische, Kreiszeitung für Warburg, vom 2. Juni 2020

Kreis Höxter macht beim Stadtradeln mit

Bürgerinnen und Bürger sollen drei Wochen lang möglichst oft auf das Fahrrad umsteigen. Gesucht wird Deutschlands fahrradaktivste Kommune.

Kreis Höxter. Wer mit dem Fahrrad fährt, hält sich nicht nur fit, sondern schont auch die Umwelt und spart Energiekosten. „Das sind drei gute Gründe, die für das umweltfreundliche Verkehrsmittel sprechen“, sagt Landrat Friedhelm Spieker zum Auftakt der bundesweiten Klimakampagne „Stadtradeln“, an der sich erstmals der Kreis Höxter gemeinsam mit seinen zehn Städten beteiligt.

Bei diesem Wettbewerb geht es darum, 21 Tage lang möglichst oft aufs Fahrrad umzusteigen und viele Alltagswege damit zurückzulegen. „In einem ländlichen Kreis werden wir nicht ohne Auto auskommen. Aber für kurze Strecken ist das Rad eine gute Alternative, die wir noch viel öfter nutzen können“, sagt Warburgs Bürgermeister Michael Stickeln.

Gesucht werden Deutschlands fahrradaktivste Kommunen sowie die fleißigsten Teams und Radler der Region. Innerhalb des dreiwöchigen Aktionszeitraums von Freitag, 5. Juni, bis Donnerstag, 25. Juni, gilt es, beruflich oder privat möglichst viele Kilometer mit dem Rad zurückzulegen.

„Wir freuen uns, wenn kreisweit viele Fahrradbegeisterte mitmachen und möglichst viele Wege mit dem Rad statt mit dem Auto zurücklegen“, wirbt Spieker für eine starke Beteiligung. „Rund ein Fünftel der klimaschädlichen Kohlendioxid-Emissionen in Deutschland entsteht im Verkehr“, betont die Klimaschutzmanagerin des Kreises, Carolin Röttger. Besonders der innerörtliche Verkehr verursache einen hohen CO2-Ausstoß. „Wenn wir es schafften, ein Drittel der Kurzstrecken mit dem Rad zu absolvieren, könnten wir in Deutschland rund 7,5 Millionen Tonnen Kohlendioxid vermeiden“, rechnet sie vor. Dazu wolle der Wettbewerb mobilisieren.

Mitmachen können Einzelpersonen und Teams, die im Kreis wohnen, arbeiten, eine Schule oder Hochschule besuchen oder einem heimischen Verein angehören. Die mit dem Fahrrad zurückgelegten Kilometer können per Hand auf einem Erfassungsbogen oder digital per App oder im Internet dokumentiert werden. Am Ende werden die geradelten Kilometer gezählt und die besten Kommunen vom Klima-Bündnis ausgezeichnet. Der Kreis und die Städte werden ebenfalls Preise unter allen aktiven Radlern verlosen.

Wer mitmachen möchte, kann sich jetzt im Internet unter der Adresse www.stadtradeln.de/kreis-hoexter anmelden, am besten direkt auf der Seite der jeweiligen Kommune. Alle gefahrenen Kilometer fließen in die Stadt- und Kreiswertung mit ein.

Mehr Infos gibt es im Internet unter www.stadtradeln.de und www.klimaschutz.kreis-hoexter.de . Fragen beantwortet Carolin Röttger unter Tel. (0 52 71) 90 65 42 15 oder per E-Mail an c.roettger at kreis-hoexter.de .

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Warburg im Kreis Höxter gehört zum Kreis Höxter.

Zur Auswertung im Landkreis

STADTRADELN-Stars

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Doris Hauck: "Warburg radelt! Ich freue mich sehr, dass Warburg sich an dem Projekt STADTRADELN beteiligt. Nicht zuletzt durch die Corona Beschränkungen sind in den vergangenen Wochen viele WarburgerInnen per Rad in der faszinierenden Natur ihrer Heimat geradelt. Nun gilt es, das Fahrrad im Alltag zu nutzen und das Auto das ein und andermal stehen zu lassen. Wir AlltagsradlerInnen tun dies sowieso schon lange und radeln entspannt in der Stadt, auf dem Land, zum Einkaufen, zur Arbeit, zum Arzt, zum Ausgehen, zu Freunden und mit Freunden ... Und im Urlaub – in Kombination mit Bahn, Bus und Fähre – genial! Radeln in unserer Stadt heißt: mehr Genuss, mehr Bewegung, mehr Begegnung, … Uns allen viel Freude beim Projekt STADTRADELN!"

RADar! en Warburg im Kreis Höxter

Chef/fes d’équipe

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Ich wünsche allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern beim Stadtradeln eine coole Aktionszeit: Tretet kräftig rein bis die Pedalen qualmen (oder der E-Motor...)
Und scheut euch nicht, mir Problem- und Gefahrenstellen für den Radverkehr im städtischen Wegenetz zu zeigen (-> Mein RADar!).

Joindre l’équipe
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Nichts ist vergleichbar
mit der einfachen Freude,
Rad zu fahren.
John F. Kennedy

Eine tolle Aktion ... wir sind mit viel Freude, Spaß und Ausdauer dabei und hoffen auf einen guten Tabellenplatz!!

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Warburg radelt!
Ich freue mich sehr, dass Warburg sich an dem Projekt STADTRADELN beteiligt.
Nicht zuletzt durch die Corona Beschränkungen sind in den vergangenen Wochen viele WarburgerInnen per Rad in der faszinierenden Natur ihrer Heimat geradelt.

Nun gilt es, das Fahrrad im Alltag zu nutzen und das Auto das ein und andermal stehen zu lassen.
Wir AlltagsradlerInnen tun dies sowieso schon lange und radeln entspannt in der Stadt, auf dem Land, zum Einkaufen, zur Arbeit, zum Arzt, zum Ausgehen, zu Freunden und mit Freunden ...

Und im Urlaub – in Kombination mit Bahn, Bus und Fähre – genial

Radeln in unserer Stadt heißt: mehr Genuss, mehr Bewegung, mehr Begegnung, …

Uns allen viel Freude beim Projekt "STADTRADELN"
Doris Hauck

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Radeln, radeln und nochmals radeln

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rainer schmitz

Equipe: rr-rainer radelt

Das Leben ist zu kurz um ein langweiliges Fahrrad!

Jede Bank ist eine gute Bank!

Joindre l’équipe
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Liebe Radlerinnen und Radler des Teams Sankt Johannes,
wir freuen uns über euer mitmachen. Seit stärker als eure stärkste Ausrede und macht mit. Egal wieviel Kilometer du fährst, du schlägst alle die zu Hause bleiben.
Viel Freude in der Natur!

Herzlichst euer Team-Captain

Joindre l’équipe

Partenaires locaux